Rettich

Rettich
Rettich

Der Rettich gehört zu der Gattung der Kreuzblütengewächse, wobei es hier etwa drei bis zehn verschiedene Arten gibt, die vor allem am Mittelmeer beheimatet sind. Diese unterscheiden sich unter anderem in der Größe, im Aussehen, im Geschmack und in der Art des Anbaus. Der Rettich ist ein einjähriges bis mehrjähriges Gewächs, das von borstigen Haaren bedeckt ist, die vor dem Verzehr entfernt werden müssen.

 
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Rettich Verwendung

Bei einigen der Arten sieht der Rettich wie eine Rübe aus, bei anderen Arten hat er eher eine runde Form, wobei dies vor allem auf die Beschaffenheit des Bodens und den Anbau ankommt. Der Rettich bildet ein Laubblättergewächs mit leierförmigen-fiederteiligen Blättern aus, das zwittrige Blüten aufweist. Diese Blüten sind entweder weißlich, gelblich oder rötlich, hier entscheidet auch wieder die Art des Rettichs, welche Blüten gebildet werden. An den sechs Staubblättern, der Pflanze, werden Schoten ausgebildet, die die Samen fassen.

Dieses Gemüse kommen natürlich sehr häufig in der Küche zum Einsatz, wo es wegen seinem scharfen Geschmack geschätzt wird. Dabei ist es möglich den Rettich sowohl gekocht wie auch roh zu essen. Hier kann man ihn zum Beispiel in Salaten verwenden oder aber als Beilage. Weiterhin ist der Rettich sehr beliebt, wenn man diesen als dünne Scheiben, mit Salz, verzehrt. Hierfür bieten sich vor allem die milderen Sorten an, da der Rettich mitunter doch sehr scharf sein kann. Eine andere, fast noch beliebtere Zubereitungsart von diesem Gemüse, ist der Sahnemehrrettich. Hierbei handelt es sich um eine Paste aus Mehrrettich und Gewürzen, sowie Sahen, die die Schärfe verringert. Der Sahnemehrrettich wird dabei meist zu Fisch gereicht. Eine letzte aber kaum weniger bekannte Form von dem Rettich ist der Wasabi. Hierbei handelt es sich auch um eine Paste, wie bei dem Sahnemehrrettich, diese ist aber grün und sehr viel schärfer. Der Wasabi wird vor allem in asiatischen Speisen benutzt, wo er in kleinen Mengen, für die richtige Schärfe sorgt.

Rettich Inhaltsstoffe

Zum einen ist ein großer Vorteil bei den Rettichen, dass diese über viele gesunde Inhaltsstoffe verfügen. Darunter auch viele Vitamine, die das Essen von Rettichen sinnvoll machen. Hier kann man sich sogar einen Sud aus Rettich kochen, denn man bei einer Erkältung mit Zucker einnehmen kann, was die Krankheit bekämpft. Weiterhin ist es möglich, den Rettich einfach und lange zu lagern, ohne dass dieser kaputt geht. Hierfür bietet sich vor allem ein dunkler und trockener Lagerraum an.

Auch die Zubereitung des Rettichs ist sehr einfach und bietet dabei viele Möglichkeiten, was das Gemüse sehr flexibel macht. Zum Schluss ist noch ein wichtiger Vorteil bei dem Rettich, dass es diesen fast überall zu kaufen gibt, so dass man hier nicht lange suchen muss. Dabei fallen die Preise durchaus günstig aus, was vor allem daran liegt, dass das Gemüse sehr einfach anzubauen ist. Auch die besonderen Produkte aus dem Rettich (wie Wasabi), können heutzutage sehr einfach und kostengünstig in Deutschland eingekauft werden.

Nährwert
(auf 100g Rettich)
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 2,4 g
Proteine: 1,1 g
Fett: 0,2 g
Wasser: 94 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Rettich)
Niacin: 0,4 mg
Vitamin A: 2 µg
Vitamin B1: 0,03 mg
Vitamin B2: 0,03 mg
Vitamin B6: 0,06 mg
Vitamin C: 29 mg
Vitamin E: mg
Mineralstoffe
(auf 100g Rettich)
Calcium: 40 mg
Eisen: 0,8 mg
Kalium: 432 mg
Magnesium: 18 mg
Natrium: 18 mg
Phosphor: 30 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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