Radieschen

Radieschen
Radieschen

Die Radieschenpflanze ist eine Naturpflanze und gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und zur Gattung der Rettiche. Wie sehen Radieschen aus und wo kommen sie her? Die genaue Herkunft der Radieschen ist unklar. Erstmals verbreitetete es sich in Frankreich bis nach ganz Europa. Radieschen sind Speicherknollen die ca. 3 cm dick sind. Sie haben eine runde Form und haben außen eine rötliche Färbung. Innen sind sie weiß.

 
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Anbau der Radieschen

Allerdings gibt es auch andere Arten und Formen von Radieschen: Zum einen weiße und kegelförmige (erinnern an Rettiche und werden eher gekocht), dann gibt es weiße oder rot-weiße zylindrische Radieschen, Außerdem gibt es rot-weiße oder gelbe Radieschen in runder Form. Man unterscheidet sie im Großen und Ganzen in Treibhaus-, Früh- und Sommerarten.

Radieschen Geschmack: Radieschen haben einen sehr eigenen Geschmack, denn sie sind etwas scharf, aber doch sehr knackig. Senföl verursacht den typischen Geschmack.

Man kann viele verschiedene Sorten von Radieschen als Saat im Handel kaufen (oder in Internetshops). Die Aussat erfolgt (zwecks Folientunnel) meist im März. Im April kann des öfteren sogar schon geerntet werden. Vier Wochen dauert meist die Keimzeit. Wenn man allerdings ab Mai eine Aussat macht, sollte man darauf achten das man Sommersorten wählt. Auch der Reihenabstand ist wichtig. Der sollte mindestens 7 cm betragen, da die Knolle sich gut entwickeln muss. Wichtig ist außerdem dass man nicht zu lange mit der Ernte wartet, da die Radieschen oft ihren Geschmack verlieren und dann einen "harzigen" Geschmack haben. Zudem muss man darauf achten, dass der Boden immer locker ist und die Erde feucht, da die Radieschen sonst austrocknen.

Radieschen sind Gesund

Radieschen sind scharf, knackig und gesund. Sie bestehen nämlich zu 94 Prozent aus Wasser und enthalten mit 14 Kilokalorien pro 100 Gramm sehr wenig Kalorien. Durch den scharfen, bitterlichen Geschmack fördert man die Sättigung, außerdem fördern sie die Verdauungssäfte, dadurch sind sie Ideal für Diäten. Außerdem werden sie in der Volksmedizin genutzt. Zum Beispiel bei Lederleiben, Gallensteinen und bei rheumatischen Erkrankungen. Radieschen beinhalten zudem Vitamin C, Magnesium und Eisen und sie helfen bei Magen-Darm-Infektionen.

Wichtig ist es vor dem Verzehr die Blätter (das Grün) und die Wurzeln abzuschneiden, da sie meistens länger haltbar sind, wenn man sie vom Grün befreit. Die meisten verzehren Radieschen roh. Man muss sie nur mit Wasser abspühlen und zur Not (bei starken Verschmutzungen) abbürsten. Frische Radieschen halten sich meistens 3 Tage im Kühlschrank. Dann fangen sie an etwas einzutrocknen und weich zu werden. Meistens hilft es aber sie dann einfach kurz unter kaltem Wasser abzuspühlen. Kleine Radieschen sind oft schärfer als größere.

Radieschen in der Küche

Radieschen sind in der Küche vielseitig einsetzbar. Zum einen sind sie eine leckere Zutat in knackigen Salaten oder zu Brot, zum anderen sind sie auch in der warmen Küche herzlich Willkommen. Die leckere, kleine, runde Knolle ist immer wieder eine gesunde Erfrischung im Sommer, die satt macht.

Nährwert
(auf 100g Radieschen)
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 2,1 g
Proteine: 1,1 g
Fett: 0,1 g
Wasser: 94,4 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Radieschen)
Niacin: 0,2 mg
Vitamin A: 3,8 µg
Vitamin B1: 0,04 mg
Vitamin B2: 0,04 mg
Vitamin B6: 0,06 mg
Vitamin C: 27 mg
Vitamin E: mg
Mineralstoffe
(auf 100g Radieschen)
Calcium: 26 mg
Eisen: 0,4 mg
Kalium: 255 mg
Magnesium: 8 mg
Natrium: 17 mg
Phosphor: 18 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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