Löwenzahn - Löwenzahnblätter

Löwenzahn - Löwenzahnblätter
Löwenzahn - Löwenzahnblätter

Der Löwenzahn wird unter anderem Kuhblume oder Pusteblume genannt. Er gehört zur Familie der Korbblüter (Asteraceae) und zur Klasse der Zweikeimblättrigen (Dicotyledones). Die Pflanze ist hierzulande eine der häufigsten und bekanntesten Pflanzen. In gemäßigtem Klima sind praktisch überall auf den Wiesen sehr früh Löwenzahnblätter zu sehen. Die Schutt- und Wiesenpflanze ist auf der gesamten nördlichen Erdhalbkugel weit verbreitet.

 
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Allgemeines zu Löwenzahnblättern

Der Grund dafür ist, dass die Pflanze mit einer enormen Anpassungsfähigkeit und Anspruchslosigkeit wächst. Der Löwenzahn hat auf den Grünflächen einen enormen Verbreitungsvorteil, da er auf frisch gemähtem Rasen auf erstes wieder hervorschießt. Vorallem kommt er auf stickstoffreichen Böden vor, und ist perfekt an sonnige und helle Plätze wie Wiesen- und Ackerränder angepasst. Ganz besonders im Frühjahr sind ganze Wiesen voller Löwenzahnblätter zu sehen, einzelne Pflanzen halten sich dabei bis in den Herbst hinein.

Beschreibung der Pflanze Löwenzahn

Das Regenwasser wird durch die grundständigen, grobgesägten Löwenzahnblätter direkt zur Pfahlwurzel geleitet. Am oberen Ende des Stängels befindet sich der Blütenkopf, welcher aus kleinen Zungenblüten besteht und von einem Hüllkelch umschlossen ist. Als Flugapparat für die Früchte bzw. Samen des Löwenzahns dient der weiße Pappus, ein haariger Flugschirm, der mit Achänen versehen ist, der durch den Wind ausgebreitet wird. Diese Art der Vermehrung der Pflanze gibt ihr den sehr bekannten Namen "Pusteblume". Die Stängel, Blattstiele und Löwenzahnblätter enthalten einen weißlichen Milchsaft, der bei einigen Menschen bei Kontakt zu Ausschlägen führen kann. Ausgelöst wird diese Reaktion durch die im Saft enthaltene Taraxinsäure, die sehr potentes Kontaktallergen erzeugt. Hierbei beziehen sich die allergischen Reaktionen besondern auf die frische Pflanze.

Löwenzahn als Nahrungsmittel

Hauptsächlich für Insekten, aber auch für Pflanzenfresser wie Kühe bieten die Blüten sowie die Löwenzahnblätter eine ideale Futterpflanze, welche bereits zu Beginn des Frühjahrs ausreichend Nahrung liefert. Das kräftige Aroma des Honigs dient hierbei im Frhjahr den Bienenvölkern bei der Entwicklung, aber auch als Honigernte bei größeren Vorkommen. Außerdem wird der Löwenzahn gern von Menschen in Salaten genossen. Anderweitig wird das honigähnliche Sirup oder Gelee als Brotaufstrich verwendet.

Löwenzahn Anwendung als Heilpflanze

Der Löwenzahn ist sehr vielseitig nutzbar, einerseits als Nahrung und andererseits als Heilpflanze. Hierbei besteht die Droge aus den gesamten getrockneten Pflanzenteilen des Löwenzahns. Diese besitzen einen sehr schwachen eigentümlichen Geruch. Noch vor der Blütezeit erfolgt die Ernte. Löwenzahn ist ein mildes Cholergikum (Gallenmittel) und wird zur Appetitanregung genutzt. Zum Einsatz kommt die Pflanze ebenfalls bei dyspeptischen Symptomen und Leberbeschwerden. Im Weiteren wurde der Korbblüter volkstümlich gegen Rheuma eingesetzt und wird heute noch zum Teil gegen Warzen verwendet. Die Taraxinsäure, die im Löwenzahn enthalten ist, besteht aus unterschiedlichen Arten von Bitterstoffen, die die Magensaftproduktion fördern und sich galletreibend auswirkt. Seine wassertreibende und leicht abführende Wirkung kommt von dem hohen Kaliumgehalt. Allgemein kann man Löwenzahn gegen Appetitlosigkeit, Gallefluss, Völlegefühl und Blähungen einsetzen. Außerdem kann die Pflanze als geringes Abführmittel bei Harnwegsinfektionen zur Steigerung der Harnmenge angewendet werden. Allerdings kann es bei der Verwendung zu Magenbeschwerden kommen, die durch die höhere Produktion von Gallen- und Magensäure entstehen.

 

Nährwert
(auf 100g Löwenzahn - Löwenzahnblätter)
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 2,4 g
Proteine: 2,9 g
Fett: 0,6 g
Wasser: 85,7 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Löwenzahn - Löwenzahnblätter)
Niacin: 0,8 mg
Vitamin A: 1300 µg
Vitamin B1: 0,2 mg
Vitamin B2: 0,17 mg
Vitamin B6: 0,2 mg
Vitamin C: 68 mg
Vitamin E: 2,5 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Löwenzahn - Löwenzahnblätter)
Calcium: 158 mg
Eisen: 3,1 mg
Kalium: 483 mg
Magnesium: 36 mg
Natrium: 76 mg
Phosphor: 70 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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