Kürbis

Kürbis
Kürbis

Ein in Deutschland immer beliebteres Gemüse ist die Panzerbeere, auch Kürbis genannt. Seine Popularität hat er nicht nur dem amerikanischen Fest "Halloween" zu verdanken. Seine Geschmacksvielfalt ist nicht minder an seiner Beliebtheit beteiligt. Als älteste Nutzpflanze der Welt, ist der Kürbis aus unseren Küchen kaum noch wegzudenken. Manche Sorten erreichen ein Gewicht von bis zu 450 Kilogramm. Beheimatet ist der Kürbis auf allen 5 Kontinenten unserer Erde.

 
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Kürbis Arten und Sorten

Die botanische Einteilung der Kürbisse ist auf Grund der Artenvielfalt nicht ganz einfach.
Aus diesem Grund sind hier im folgenden die gängigsten Sorten aufgelistet:

  • Sommerkürbis (Cucurbita pepo), hierzu zählt auch der Öl- sowie der Zierkürbis.
  • Riesenkürbis (Cucurbita maxima), Speisekürbis
  • Luffakürbis auch Schwammkürbis genannt (Luffa cylindrica)
  • feigenblättrige Kürbis (Cucurbita ficifolia)
  • Lagenaria siceraria, er dient in den meisten Fällen als Dekorationskürbis

Kürbis Saatgut

Saatgut sollte in jedem guten Fachhandel käuflich zu erwerben sein. Oftmals wird aber auch privates Saatgut in entsprechenden Foren und Zeitschriften angeboten. Es sollte jedoch nur qualitativ, hochwertiges Saatgut erworben werden. So lässt sich Ärger bei der Anzucht vermeiden.

Anzucht und Kultur

Eine Kürbispflanze wächst nur einmal pro Jahr. Der Anbau von Kürbissen erfordert deshalb einen guten, tiefgründigen Boden und viel Sonne. Die Kürbispflanze ist sehr frostempfindlich. Deshalb sollte die Saat nach dem letzten Bodenfrost Anfang bis Mitte April in den Boden eingebracht werden. Kürbisse benötigen während der gesamten Wachstumszeit eine ausreichende Bewässerung. Um möglichst große Kürbisse zu züchten, sollten diese mit Kompost gedüngt werden. Dabei sollten nicht mehr als 2 Früchte an der Pflanze hängen, da sonst zuviel Nährstoff verloren geht.

Kürbis Ernte

Nach etwa 4 bis 8 Wochen können die ersten Kürbisse geerntet werden. Damit der Kürbis lagerfähig bleibt, muss der Stiel unbedingt an der Pflanze verbleiben. Winterkürbisse sollten vor dem ersten Frost im Herbst geerntet werden. Sie eignen sich hervoragend zum Einlagern.

Lagerung und Verwertung

Der Ort an dem Kürbisse gelagert werden sollte kühl und trocken sein. Bei richtiger Lagerung sind die meisten Kürbisse bis zu 3 Monate lagerfähig. Andere Kürbisse sind (je nach Sorte, günstig gelagert) bis zu zwei Jahre haltbar. Das Aufhängen der Kürbisse in entsprechenden Netzen hat sich hier bewährt. Ferner kann das Fruchtfleisch von Kürbissen hervoragend eingefroren werden. So bleiben die Vitamine und Nährstoffe konserviert.

Zubereitung von Kürbis

Der Kürbis sollte zuerst gewaschen werden. Danach empfiehlt sich den Kürbis in der Mitte zu teilen um die Kerne zu entfernen. Dann sollte der Kürbis in entsprechend große Stücke geteilt werden. Je nach Wunsch kann die Frucht dann püriert, gekocht, gebacken oder roh verzehrt werden. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Selbst zum Grillen eignen sich manche Kürbissorten. Die Kerne des Kürbis sind ebenfalls sehr lecker und dienen heute in vielen Bereichen als schmackhafte Zutat oder Snack.

Nährwert
(auf 100g Kürbis)
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 4,6 g
Proteine: 1,1 g
Fett: 0,1 g
Wasser: 91,3 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Kürbis)
Niacin: 0,5 mg
Vitamin A: 128 µg
Vitamin B1: 0,05 mg
Vitamin B2: 0,07 mg
Vitamin B6: 0,1 mg
Vitamin C: 12 mg
Vitamin E: 1,1 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Kürbis)
Calcium: 22 mg
Eisen: 0,8 mg
Kalium: 304 mg
Magnesium: 8 mg
Natrium: 1 mg
Phosphor: 44 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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