Kresse

Kresse
Kresse

Es gibt mehrere Arten der Kresse. Sie wird meist als Würzkraut in der Küche verwendet. Sie wächst im heimischen Garten sowie auch in Schalen und Töpfen auf der Fensterbank. Kresse wird zum verfeinern und würzen von Speisen verwendet. Sie kann auch mit Butter oder Margarine auf dem Brot gegessen werden. Mit den Blättern der großen Kapuzinerkresse lässt sich ein leckerer Salat zubereiten.

 
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Die Familie der Kapuzinerkresse

Von dieser Kresse gibt es etwa 90 Arten wovon 8 Arten als Zierpflanze kultiviert werden. Eine Art, die knollige Kapuzinerkresse wird in Südamerika zu Nahrungszwecken angebaut. Die große Kapuzinerkresse ist eine Zierpflanze, jedoch sind Blätter und Blüten essbar.

Die große Kapuzinerkresse - Ein Blättermeer und süße Blüten

Die krautartige Kresse wächst kriechend bis kletternd. Sie wird als Zier- und Nutzpflanze verwendet. Ihre geöffneten, farbenfrohen Blüten geben eine leckere Deko ab. Nicht nur Menschen mögen den süßen Nektar im inneren der Blüte. Auch kleine Käfer mögen den Blütenkelch. Die ungeöffneten Blüten der Kresse dienen in Essig oder Marinade eingelegt als Kapernersatz. Auch die runden Blätter, die denen einer Seerose ähnlich sehen, sind essbar. Die Kresse bildet gelbe, orange und rote Blüten aus.

Knollige Kapuzinerkresse

Weite Flächen werden in Peru für den Anbau dieser Kresse genutzt. Durchschnittlich werden zwischen vier und zwölf Tonnen der Kresse pro Hektar geerntet. Sie gedeiht auf nährstoffarmen Böden und braucht auch keine besondere Düngung. In manchen Gegenden wird diese Kresse als Kartoffelersatz verwendet. Sie wird geröstet sowie als Brei verzehrt. Die Knolle der Kresse kann eine Länge von 13,5 Zentimeter erreichen. Sie ist gelb- oder purpurgefleckt.

Gartenkresse - Das Küchenkraut

Wilde Gartenkresse wächst in West- und Zentralasien. Sie kann bis zu 50 Zentimeter lang werden. Die kahlen Stängel sind nach oben verzweigt. Diese Kresse wächst auf unterschiedlichen Materialien. Traditionell wird neben Erde auch Perlitsubstrat und Cellulose Iin Flockenform genutzt. Besonders geeignet sind Anzuchtvliese aus Hanf und Flachs. Der Düngebedarf hält sich in Grenzen und die Pflanze wächst schnell. Das Anzuchtvlies lässt sich einfach entsorgen.

Gartenkresse selber anpflanzen

Im Handel gibt es einjährige, einfache Gartenkresse zu kaufen. Die Kresse eignet sich als Brotbelag genauso wie als Würzkraut für Quark, Eier und Salate. Sie kann das ganze Jahr über ausgesäht werden. Die Kresse gedeiht in Töpfen, Schalen und trockenem Freilandboden. Sie wächst nahezu auf jedem Untergrund, der feucht genug ist. Nicht nur Erde eignet sich. Die Kresse wächst auch auf Küchenpapier und Watte. Für die Keimung benötigt die Kresse zwischen 15 und 20 Grad, drei bis fünf Tage und genügend Licht. Kresse braucht kein Südfenster, aber trotzdem sollte sie nicht zu schattig stehen. Das Küchenpapier muss so feucht sein, dass es komplett durchnässt ist, jedoch kein Wasser nach außen abgibt. Nach ein bis fünf Tagen fängt die Pflanze an zu keimen. Sobald sie frische, junge Blätter ausgebildet hat, ist sie bereit zum ernten. Der Geschmack der Kresse ist würzig und frisch.

Nährwert
(auf 100g Kresse)
kcal: 33 KJ
KJ: 138 KJ
Kohlenhydrate: 2,5 g
Proteine: 4,2 g
Fett: 0,7 g
Wasser: 87,2 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Kresse)
Niacin: 1,8 mg
Vitamin A: 365 µg
Vitamin B1: 0,15 mg
Vitamin B2: 0,19 mg
Vitamin B6: 0,3 mg
Vitamin C: 59 mg
Vitamin E: 0,7 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Kresse)
Calcium: 214 mg
Eisen: 2,9 mg
Kalium: 550 mg
Magnesium: 40 mg
Natrium: 5 mg
Phosphor: 38 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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