Kopfsalat

Kopfsalat
Kopfsalat

Der Kopfsalat ist unter vielen verschiedenen Namen bekannt: Grüner Salat, Butterkopfsalat oder Buttersalat, Häuptlesalat oder Schmalzsalat. Der Kopfsalat gehört der botanischen Familie der Korbblütlern an. Hauptsächlich wird er in europäischen Ländern wie Deutschland, Holland, Belgien, Spanien, Italien und Frankreich angebaut. Er kann je nach Sorte entweder unter Glas oder im Freien angebaut werden.

 
Anzeige

Verbreitung des Kopfsalat

In Gegenden mit milden Wintern und bei Sorten, die leichten Frost vertragen kann bereits im Herbst gesät werden, ansonsten beginnt der Anbau Mitte März. Der Kopfsalat benötigt eine sonnige Anbau-Stelle und regelmäßige Wasserversorgung. Wie wichtig die Sonne ist erkennt man an den Unterschieden zwischen Freilandsalat und Treibhaussalat. Der Treibhaussalat kann aufgrund des Sonnenmangels keine festen Köpfe bilden und muss daher direkt nach der Ernte in Folie eingepackt werden um ein Auseinanderfallen zu verhindern. Einen festen Kopf findet man lediglich bei den Pflanzen, die von Mai bis Oktober aus heimischer Produktion zur Verfügung stehen.

Neben dem grünen Kopfsalat wird insbesondere in Frankreich auch gerne der rote Kopfsalat gegessen. Der rote Kopfsalat erhält seine Färbung durch das Stoffwechselprodukt Anthocyan, eine intensive Rotfärbung kann daher ein Zeichen für starke und langanhaltende Sonneinwirkung sein. Der rote Kopfsalat bildet sogar noch zartere und feinere Blätter als die grünen Verwandten. Der Kopfsalat besitzt eine weitreichende Geschichte. Seit etwas 6500 Jahren wird er bereits angebaut und es wurde belegt, dass bereits die Perser um 600 v.Chr. Kopfsalat anbauten und dass auch nach ihnen die Griechen und Römer den Salat sowohl als Heilpflanze als auch als Gemüse anbauten.

Kopfsalat Inhaltsstoffe

Kopfsalat ist sehr Energiearm, da er zu ca. 95% aus Wasser besteht. Er enthält Mineralstoffe und Ballaststoffe, als auch Vitamine wie Folsäure, Vitamin A und Vitamin C. Salat aus dem Freilandanbau enthält durch das direkte Sonnenlicht mehr wertvolle Inhaltsstoffe als die Treibhausware, auch der Nitratgehalt ist bei Freilandsalat wesentlich niedriger als der Treibhaussalat. Folsäure ist ein Vitamin das für die Blutbildung notwendig ist, insbesondere schwangere Frauen sollten daher auf ausreichende Zufuhr dieses Vitamins achten. Die im Kopfsalat enthaltenen Substanzen helfen jedoch auch bei der Stärkung des Immunsystems und der Linderung von Entzündungen.

Vertrieb von Kopfsalat

Freilandsalat wird bis zu ca. 500 Gramm schwer im Handel angeboten, Treibhaussalate können bereits ab ca. 100 Gramm erworben werden. Diese werden auch meist in Folien gepackt angeboten, um den Kopf zusammenzuhalten, desweiteren wird damit eine starke Verdunstung vermieden. Beim Einkauf sollte darauf geachtet werden, wie frisch der Salat ist. Je kürzer die Transportwege und Lagerungszeiten sind, desto frischer und knackiger ist der Salat. Aufgrund des hohen Wassergehalts ist der geerntete Kopfsalat sehr empfindlich gegenüber Druckeinwirkung und starker Sonneneinstrahlung, als auch zu hohen Temperaturen. Sie werden sehr schnell welk, wenn sie nicht in einer kühlen, schattigen Umgebung gelagert werden. Es empfiehlt sich nach dem Einkauf ein feuchtes Tuch um den Salat zu legen, um ihn möglichst lange schmackhaft zu halten. Der Salatkopf sollte sich beim Einkauf fest anfühlen und die Blätter sollten unversehrt sein.

Nährwert
(auf 100g Kopfsalat)
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 1,1 g
Proteine: 1,2 g
Fett: 0,2 g
Wasser: 95 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Kopfsalat)
Niacin: 0,3 mg
Vitamin A: 187 µg
Vitamin B1: 0,06 mg
Vitamin B2: 0,08 mg
Vitamin B6: 0,06 mg
Vitamin C: 13 mg
Vitamin E: 0,2 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Kopfsalat)
Calcium: 20 mg
Eisen: 0,3 mg
Kalium: 172 mg
Magnesium: 9 mg
Natrium: 8 mg
Phosphor: 22 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

Weitere Bilder von Kopfsalat