Knollensellerie

Knollensellerie
Knollensellerie

Der Knollensellerie, der auch als Wurzelsellerie oder Zeller bezeichnet wird, entwickelt ein Speicherorgan das unter der Erde wächst. Dabei ist hier aber nicht die ganze Knolle unter der Erde, sondern nur die Hälfte. Aus der Unterseite von dem Knollensellerie wächst die Wurzel, die aus Hauptwurzeln und Hypocotyl bestehen, die der einer Rübe ähneln, so dass es sich bei dem Knollensellerie also um ein Gemüse der Gattung Rübe handelt.

 
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Anbau von Knollensellerie

Der Knollensellerie hat dabei eine runde Form und eine hellbraune Außenschicht, die nicht mitgegessen werden kann. Weiterhin wächst aus ihm ein langes grünes Gemüse, das weiße Blüten hat und bis zu 2 Meter hoch werden kann. Alle Organe der Pflanze sind von Ölgängen durchzogen, in diesem befinden sich ätherische Öle, die für das typische Aroma des Selleries verantwortlich sind. Hierbei gibt es beim Anbau des Knollenselleries aber einige Punkte, die beachtet werden sollten, damit dieser nicht eingeht.

Die Kulturform, die heute am meisten für den Knollensellerie verwendet wird, ist nicht frosthart, so dass das Gemüse zur Samengewinnung im Winter in Sand eingelagert werden muss. Die Keimung der Sprossen dauert rund 2 Jahre, bis die Speicherstoffe zu einer hohen (bis zu 2 Meter hoch) weißen blühenden Pflanze ausgewachsen sind. Da der Knollensellerie nicht winterfest ist, bietet sich dieser vor allem für die frühe Ernte an, die meist in der zweiten Maihälfte stattfindet. Die Größe der Sellerieknolle, kann dabei relativ einfach über die Pflanzenweite geregelt werden.

Anwendung von Knollensellerie

Der Knollensellerie wird natürlich vor allem für die Küche genutzt, wo er in sehr vielen Gerichten verwendet werden kann. Dabei ist nicht nur die Knolle an sich sehr beliebt, sondern auch das Grün kann für das Kochen verwendet werden. Dies bietet sich vor allem als Suppengrün oder aber als Röst- oder Wurzelgemüse an. Weiterhin kann man den Knollensellerie in Schmorgerichten verwenden oder ihn als Beilage beziehungsweise als Püree reichen. Zuletzt sollte hier noch erwähnt werden, dass man die rohe Sellerieknolle reiben und über seinen Salat geben kann.
Da die Sellerieknolle über viele Vitamine (vor allem Vitamin C) verfügt, kann man diese gut gegen Erkältungen und andere Krankheiten einsetzten. Dabei sollte man das Gemüse klein schneiden und zu einem Sirup kochen, den man dann zweimal am Tag einnehmen sollte.

Vorteile von Knollensellerie

Zum einen sollte positiv bewertet, dass der Knollensellerie sich sehr gut frisch hält, so dass man diesen lange einlagern kann. Dabei sollte der Lagerraum, kühl und dunkel sein. Weiterhin ist die Verarbeitung von diesem Gemüse zu erwähnen. Hier muss man nur die dunkle Außenschicht mit einem Messer oder einem entsprechenden Schäler abschälen und kann das Gemüse dann einfach schneiden und zubereiten. Und auch die vielen Zubereitungsmöglichkeiten sollten positiv bewertet werden, die den Knollensellerie sehr flexibel machen, egal ob man ihn roh oder gekocht essen möchte. Zuletzt sollte hier noch als Vorteil erwähnt werden, dass der Knollensellerie relativ günstig ist, da er in großen Mengen angebaut werden kann. Dementsprechend sind hier auch die Kaufmöglichkeiten sehr umfangreich, so dass man das Gemüse fast überall bekommen kann. Besonders oft gibt es hier den Knollensellerie beim Suppengrün, wo er mit anderen Gemüsen dazu verwendet werden kann, eine schmackhafte Suppe anzusetzen.

Nährwert
(auf 100g Knollensellerie)
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 2,3 g
Proteine: 1,6 g
Fett: 0,3 g
Wasser: 88,6 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Knollensellerie)
Niacin: 0,9 mg
Vitamin A: 3 µg
Vitamin B1: 0,04 mg
Vitamin B2: 0,07 mg
Vitamin B6: 0,2 mg
Vitamin C: 8 mg
Vitamin E: 0,5 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Knollensellerie)
Calcium: 50 mg
Eisen: 0,5 mg
Kalium: 323 mg
Magnesium: 43 mg
Natrium: 77 mg
Phosphor: 74 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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