Karotte

Karotte
Karotte

Dieses Gemüse wird auch Möhre oder Mohrrübe genannt. Sie liebt sandige Böden und viel Sonne. Obwohl traditionell nur der Wurzelteil zum Essen verwendet wird, können auch die zarten Blätter, das Möhrenkraut, mitgekocht werden. Wichtig ist die sachgemäße Säuberung, besonders der ganz frischen Karotte vom Markt, da oft sehr frisch geerntet werden und manchmal noch mit Erde behaftet sind. Im Supermarkt gekaufte Karotten sind meistens eingeschweißt und schon gründlich gereinigt.

 
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Karotte - Deutschlands liebstes Wurzelgemüse

Sie können genauso frisch sein, da aber das Kraut schon weg ist, können Sie dies nicht wirklich sehen. Karotten mit einem knackigen Krautkopf sind recht lange haltbar, ist das Möhrenkraut hingegen schlaff und hellgrün, dann lieber die Finger davon lassen, diese Karotte ist nicht mehr frisch. Ungewaschene Karotten halten sich mit Sand bedeckt und an einem kühlen Ort aufbewahrt bis zu 6 Monaten. Allerdings sollten sie nicht in der Nähe von Obst oder anderem Gemüse gelagert werden, dann kann es passieren, dass die Karotte bitter und ungenießbar wird.

Verwendung von Karotten

Die Karotte können Sie vielfach verwenden. Sie kann roh verzehrt werden, als Suppenbeilagen oder als eigenes Gemüse. Es kann Saft daraus gepresst werden, Karottenextrakt wird zu Cremes oder Parfüm verarbeitet. Auch in diversen Kuchen und Konfitüren findet die Karotte ihre Verwendung. Karotten eignen sich hervorragend als Tiefkühlgemüse, sie müssen nur vorher blanchiert werden. Kompressen aus rohen, geriebenen Karotten helfen bei Verbrennungen. Kaum ein Gemüse ist so vielseitig und auch so widerstandsfähig. Die europäischen Züchtungen sind weitgehend von Krankheitsbefall verschont, was nicht zuletzt der Sorgfalt und dem Können der Gemüsebauern zu verdanken ist. Nach Tomaten sind die Karotten das Gemüse, das in Europa am meisten gegessen wird.

Verschiedene Karottenarten

Es gibt die Karotte in verschiedenen Farben, von Weiß über Rosa bis Dunkelviolett kann sie in allen Schattierungen auftreten. In unseren heimischen Gefilden ist die hellrote Sorte überwiegend, diese Farbe hat als karottenfarbig ihren Einzug in unseren Sprachgebrauch gefunden. Besonders in Frankreich gibt es auch noch andere Züchtungen, die, wie gesagt, vielfarbig ausfallen. Diese bunten Karotten haben auf unserem Markt keine Abnehmer gefunden und sind mit wenigen Ausnahmen nicht zu bekommen. Die Deutschen mögen die traditionelle Karotte am liebsten. Es gibt weltweit etwa 100 verschiedene Karottensorten, sie variieren nicht nur in der Farbe, sondern auch in Länge, Dicke, gerade wachsend, krumm oder verdreht wachsend, die Karotte hat viele Gesichter.

Wilde Karotten findet man kaum noch. Gerade weil sie so viele positive Eigenschaften hat und so überaus vielseitig ist, wurde sie früh kultiviert und verbessert. Früher überwog der holzige Kern, und die Karotte war roh nicht besonders schmackhaft. Deswegen war sie eher auf ärmeren Tischen zu finden. Die Zuchterfolge sind nun aber so weit fortgeschritten, dass der holzige Kern zurück gezüchtet wurde und nun mehr das wohlschmeckende Gemüsefleisch im Vordergrund steht. Die größten Karottenhersteller sind China und die USA, in Europa ist Polen mit großen Karottenplantagen gesegnet.

Nährwert
(auf 100g Karotte)
kcal: 25 KJ
KJ: 108 KJ
Kohlenhydrate: 4,8 g
Proteine: 1 g
Fett: 0,2 g
Wasser: 86,2 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Karotte)
Niacin: 0,6 mg
Vitamin A: 1700 µg
Vitamin B1: 0,07 mg
Vitamin B2: 0,05 mg
Vitamin B6: 0,3 mg
Vitamin C: 7 mg
Vitamin E: 0,5 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Karotte)
Calcium: 41 mg
Eisen: 0,4 mg
Kalium: 320 mg
Magnesium: 17 mg
Natrium: 60 mg
Phosphor: 36 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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