Gurke

Gurke
Gurke

Die meist grünen und seltener gelben Früchte eines Kürbisgewächses sind botanisch - trotz ihrer Form, die das nicht vermuten lässt - Beeren. Ihre ursprüngliche Heimat wird im nördlichen Indien vermutet und an den Hängen des Himalaja soll die Gurke bereits vor mindestens 4000 Jahren angebaut worden sein. Andere Quellen gehen allerdings davon aus, dass sie bereits viel früher in Südasien heimisch war und erst von Seefahrern mit nach Indien gebracht wurden.

 
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Einteilung der Gurken in 3 Hauptgruppen

Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Sorten, von Winzlingen wie den Cornichons bis zu über 1 m langen Riesenexemplaren, die der Grund dafür sind, dass Salatgurken auch als Schlangengurken bezeichnet werden. Nach ihrem Verwendungszweck kann man die Gurke in 3 Hauptgruppen einteilen:

  • Einlegegurken: Alle Arten von Gurken, die in Gewürze, Kräuter, Essig und manchmal auch Zucker eingelegt sind. Sie kommen dann als Cornichons, Essiggurken, Peffergurken, Gewürzgurken, Saure Gurken, Salzgurken, Senfgurken und Zuckergurken in den Handel.
  • Salatgurken (auch Schlangengurken): Alle Sorten, au denen vorwiegend Salate und Rohkost zubereitet werden. Sie sind schlank und lang und kommen meistens aus dem Gewächshaus. Für Salate werden sie in dünne Scheibchen oder Streifen geschnitten, gewürfelt oder geraspelt.
  • Schmorgurken: Alle Sorten, die in erster Linie zu Gemüse verarbeitet werden. Diese Sorte Gurke ist festfleischig, prall und rund, hat bereits Gelbreife und wird im Gegensatz zu den Salatgurken geschält.

Die Gurke besteht zu 97 % aus Wasser. Sie ist damit kaloriearm und nicht besonders nahrhaft, sorgt aber für kräftigen Nachschub an Mineralstoffen und hat einen besonders frischen Geschmack. Sie entwässert, baut Fett ab und reguliert den Blutzucker.

Verwendung von Gurken

Die Gurke ist - je nach Art - eine besonders vielseitige Bereicherung des Speisezettels. Als Einlegegurke gehört sie zur kalten Küche und in Mixed Pickles wie das Salz in die Suppe. Aus Salatgurken wird eine Vielzahl von (sommerlichen) Salaten mit verschiedenen Dressings bzw. Vinaigrettes hergestellt. Schmorgurken lassen sich gegart in Suppen, Saucen oder Eintopfgerichten verarbeiten. Sie eignen sich außerdem besonders als "Hülle" für lecker Füllungen - zum Beispiel aus Lachs und Hering mit Ei und Sahne (Dänemark), aus fein gewürfeltem gekochten Schinken mit Sahne und herzhafter Würze (Elsass), aus eingeweichten Semmeln mit gehacktem Ei, geriebenem Parmesan, Eigelb und Muskatnuss (Italien), aus Heringssalat (Schweden) oder aus gehacktem Hammelfleisch und Tomatenrisotto (Türkei) - und zum Überbacken, zum Beispiel mit geriebenem Käse.

Vielseitigkeit der Gurken

Die Gurke ist eine der vielseitigsten und in der Küche am meisten verwendeten Salat- und Gemüsepflanzen, ganz besonders in Deutschland. Im Jahr 2005 wurden hier immerhin 64 000 t Gurken erzeugt und weitere 420 000 t importiert. In der Europäischen Union sind die Deutschen mit 3,3 kg pro Kopf und Jahr die größen Gurkenesser, gefolgt von den Niederländern (2,5 kg) und den Spaniern (2,3 kg). Fast jedes europäische Land hat seinen eigenen typischen Gurkensalat bzw. spezifische Gurkengerichte.

 

Nährwert
(auf 100g Gurke)
kcal: 12 KJ
KJ: 51 KJ
Kohlenhydrate: 1,8 g
Proteine: 0,6 g
Fett: 0,2 g
Wasser: 96,4 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Gurke)
Niacin: 0,2 mg
Vitamin A: 65 µg
Vitamin B1: 0,02 mg
Vitamin B2: 0,03 mg
Vitamin B6: 0,04 mg
Vitamin C: 8 mg
Vitamin E: 0,1 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Gurke)
Calcium: 15 mg
Eisen: 0,2 mg
Kalium: 160 mg
Magnesium: 8 mg
Natrium: 8 mg
Phosphor: 15 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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