Grünkohl / Braunkohl

Grünkohl / Braunkohl
Grünkohl / Braunkohl

Grünkohl ist besonders gesund! Kohl ist so ziemlich die gesündeste aller Gemüsearten in unserer Region. Besonders der Grünkohl als eine Art des Kohls hat viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Er wird erst sehr spät geerntet. Wer einen eigenen Garten hat, kann ihn hier stehen lassen, bis er ihn zu verarbeiten gedenkt. Grünkohl verträgt auch Frost und Schnee. So kann man den ganzen Winter über reichlich Kohl mit Vitaminen essen.

 
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Grünkohl oder Braunkohl

In manchen Gegenden wird der Grünkohl auch als Braunkohl. Die Braunschweiger nennen ihn so. Nicht klar ist allerdings, warum er hier Braunkohl genannt wird. Es stimmt nämlich nicht, dass der Grünkohl, nachdem er Frost abbekommen hat, sich braun färbt. Grünkohl bleibt auch wenn er im Schnee steht grün und erhält seine Vitamine. Weshalb er auch ein wichtiger Vitamin Lieferant im Winter ist. In anderen Gegenden wiederum spricht man von Hochkohl, Winterkohl oder auch von Krauskohl. Manche sagen auch nur Kohl dazu. Die Schweizer nennen den Grünkohl Federkohl, bauen ihn aber kaum an. In deer Gegend um Ostwestfalen-Lippe nennt man den Grünkohl Lippische Palme. Etwas nördlicher heißt er Oldenburger oder Friesische Palme. Es gibt aber jedenfalls auch verschiedene Sorten von Grünkohl. die sich in der Farbe ihrer Blätter voneinander unterschieden.

Verbreitung von Grünkohl

Die ursprüngliche Heimat des Grünkohls ist wahrscheinlich Griechenland. Antike Philosophen beschreiben dort nämlich schon vor 2 Jahrtausenden einen krausblättrigen Blattkohl, den die Römern später Sabellinischen Kohl nannten. In der römischen Küche war der Grünkohl eine Delikatesse. Bauern, die viel Grünkohl anbauten, wurden damit reich.

Heute wird Grünkohl vor allem in Mittel- und Westeuropa angebaut, im Norden Amerikas sowie in Ost- und Westafrika. Grünkohl ist eine zweijährige Pflanzenart. Im zweiten Jahr blüht Grünkohl. Wie alle anderen Kohl Arten außer Blumenkohl bildet der Grünkohl im zweiten Jahr gedeiht der Grünkohl besonders gut neben Tomaten, Bohnen, Spinat, Erbsen, Sellerie, Radieschen, Kopfsalat und Gurken.

Verzehr von Grünkohl

Grünkohl wird gern in der Weihnachtszeit neben Kartoffeln als Beilage zu Braten gegessen. In manchen Gegenden ist der Grünkohl überhaupt das klassische Gemüse, das an den Weihnachtsfeiertagen gekocht wird zusammen mit der Gans oder der Ente. Viele drehen ihn auch durch. Andere zerschneiden ihn lediglich. Grünkohl ist ein typisches Wintergemüse. Er mundet so den ganzen Winter über. An den Sonntagen haben früher die Bauern meist Grünkohl mit Fleisch gegessen. In den Großstädten wird er zwar nicht so häufig serviert, wer ihn aber einmal kennt, wild ihn mit Sicherheit sehr gern wieder essen wollen. Selbst in den vornehmsten Restaurants wird Grünkohl serviert und sehr gern bestellt. Der Grünkohl als Beilage wird gern mit Schmalz oder Öl angemacht: Auch Grieben Schmalz verfeinert. Dieses Gericht sehr gut. Aber auch in der Suppe schmeckt Grünkohl ganz hervorragend. Grünkohl,. Kartoffeln, viel Zwiebeln, etwas Knoblauch, ein wenig Mohrrübe mit einer gut schmeckenden Brühe ergibt eine Suppe, von der man gern auch einen zweiten Teller isst.

Nährwert
(auf 100g Grünkohl / Braunkohl)
kcal: 37 KJ
KJ: 153 KJ
Kohlenhydrate: 2,5 g
Proteine: 4,3 g
Fett: 0,9 g
Wasser: 86,3 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Grünkohl / Braunkohl)
Niacin: 2,1 mg
Vitamin A: 1447 µg
Vitamin B1: 0,1 mg
Vitamin B2: 0,2 mg
Vitamin B6: 0,25 mg
Vitamin C: 105 mg
Vitamin E: 1,7 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Grünkohl / Braunkohl)
Calcium: 212 mg
Eisen: 1,9 mg
Kalium: 490 mg
Magnesium: 31 mg
Natrium: 44 mg
Phosphor: 87 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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