Bohnen in Dosen

Bohnen in Dosen
Bohnen in Dosen

Bohnen gehören zu den Hülsenfrüchten (Leguminosae) und bis heute sind zirka 120 Arten bekannt. Bohnen sind reich an Eiweiß und Ballaststoffen, allerdings sollten sie niemals roh verzehrt werden, sondern mindestens 10 Minuten gegart werden, da sie einen Stoff namens Phasin enthalten, der unsere Verdauung beeinträchtigt und leicht toxisch wirkt.

 
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Welche Sorten von Bohnen gibt es

Bohnen unterteilt man nach ihrer geografischen Herkunft oder nach ihrem Aussehen und manchmal auch nach ihrer Verwendung in der Küche. Nach ihrer geografischen Herkunft kann man grob sagen, dass in Europa hauptsächlich die Ackerbohne, bekannt auch als Puff-, Sau-, Pferde- oder dicke Bohne, die Gartenbohne, Wachsbohne und die weiße Bohne angebaut werden. In Asien und Afrika findet man vorwiegend die Mattenbohne, Adzukibohne, Urd- und Mungobohne, Reisbohne, Augenbohne, Spargelbohne, Sojabohne, um nur einige zu nennen. In Amerika dagegen Limabohne, Teparybohne, Kidneybohne, schwarze Bohne und Feuerbohne.

Aussehen der Bohnen und ihre Verwendung

Etwas einfacher zu unterteilen sind Bohnen nach ihrem Aussehen. Grüne Bohnen wie Gartenbohne, Buschbohne, Brechbohne und Stangenbohne kennt wohl jeder. Auch die feinen Sorten wie Prinzess und Delikatessbohnen gehören dazu. Gelbe Bohnen als Wachsbohnen oder Schnippelbohnen sowie weiße Bohnen kann man sich gut vorstellen. Zu den großsämigen rosa bis roten Bohnen gehören Kidneybohnen, Wachtelbohne, Feuerbohne z.B. Redkloud, Diacol und Calima. Zu den kleinen roten Bohnen gehören Rio Tibagi, Azduki und Porillo sintetico. Großsämig weiß sind Limabohne, Bolloto (mit braunem Sprenkel), Cristal, Canellini und streng genommen auch die in Frankreich beliebte grau-grüne Flageoletbohne.

In der Küche verwendet werden frische junge Bohnen als Kerne und Hülsen, dann junge Kerne und natürlich weltweit verbreitet die getrockneten Bohnenkerne. Bohnen in Dosen werden als Salat oder in Eintöpfen, Aufläufen oder anderen Suppen (püriertes Bohnenmus) verwendet.

Bohnen in Dosen - Praktisch und schonend

Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckte der Koch und Konditor F. Nicolas Appert, dass sich Gemüse nach Erhitzen mit Sud in verschlossenen Gläsern länger hält. Das war der Anfang der Gemüsekonservierung. Mittlerweile gibt es nicht nur Bohnen in Dosen. Der Vorteil liegt auf der Hand, schonende Verarbeitung durch Weiterentwicklung der Konservierungstechnik (Drucksterilisation), lange Aufbewahrung ohne Kühlung, einfache Verarbeitung, denn lange Kochzeiten und Einweichen entfallen. Nährstoffe und Vitamine sind nicht weniger vorhanden als in Tiefkühlware. Alle die genannten Bohnen sind als Bohnen in Dosen im Handel erhältlich oder die getrockneten Kerne in Tüten verpackt. Bohnen sind ganz oder geschnitten in Dosen oder zur besseren Sicht auch in Gläsern konserviert.

 

Nährwert
(auf 100g Bohnen in Dosen)
kcal: 22 KJ
KJ: 92 KJ
Kohlenhydrate: 3,9 g
Proteine: 1,2 g
Fett: 0,1 g
Wasser: 92,8 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Bohnen in Dosen)
Niacin: 0,3 mg
Vitamin A: 33 µg
Vitamin B1: 0,07 mg
Vitamin B2: 0,04 mg
Vitamin B6: 0,03 mg
Vitamin C: 4 mg
Vitamin E: 0,05 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Bohnen in Dosen)
Calcium: 34 mg
Eisen: 1,3 mg
Kalium: 148 mg
Magnesium: 20 mg
Natrium: 249 mg
Phosphor: 24 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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