Frühlingszwiebel

Frühlingszwiebel
Frühlingszwiebel

Rein botanisch betrachtet, gehört die Frühlingszwiebel zu den Liniengewächsen. Genauer ausgedrückt ist sie eine kleine noch nicht ausgewachsene Gemüsezwiebel. Gern wird die Frühlingszwiebel auch den Lauchgewächsen zugeordnet und als Lauchzwiebel, Röhrenlauch oder Schlottenzwiebel bezeichnet. Der Begriff Schlottenzwiebel leitet sich dabei von der Bezeichnung der grünen Blätter, den Schlotten, ab.

 
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Anbau der Frühlingszwiebel

Aufgrund des sehr milden Klimas wird die Frühlingszwiebel besonders in Italien, Spanien und im Süden Frankreichs angebaut. Diese Länder bilden die Hauptproduzenten. Das dort herrschende Klima sorgt für ein gutes gedeihen der Pflanzen über den Winter, sodass wir im Frühjahr auf den Märkten die jungen Frühlingszwiebeln kaufen können. Hierzulande werden die Samen nach der Ernte von Bohnen und Erbsen ausgebracht. Die kleinen Keimlinge sind frosthart und überwintern im Boden. Der Samen stammt aus den Herbstaussaaten der Speisezwiebel.

Innerhalb Deutschlands werden besonders in Rheinland-Pfalz, Westfalen und im Rheinland Frühlingszwiebeln angebaut. Genießen die Pflanzen das Wachstum an einem vollsonnigen Standort, bilden sie ein stärkeres Aroma aus. Da die Frühlingszwiebeln sehr zeitig geerntet werden, bilden sie zwar eine normale Zwiebel aus, jedoch ohne Schale und ohne gut zu lagern zu sein. Es empfiehlt sich in jedem Fall der zeitnahe Verbrauch nach der Ernte. Frühlingszwiebeln gibt es ganzjährig zu kaufen. Der Geschmack verändert sich allerdings im Laufe des Jahres von einem Zartem zu einem stärkeren Aroma.

Verwendung der Frühlingszwiebel

Der Name Zwiebel deutet schon darauf hin, die Frühlingszwiebel wird ähnlich der Speisezwiebel als Gewürz oder als Zutat für Speisen verwendet. Beliebt ist vor allem der mildere Geschmack der kleinen weißen Zwiebel. Die Blätter jedoch haben einen stärker ausgeprägten Geschmack im Vergleich zur Speisezwiebel und zum Schnittlauch.

In der Küche werden die Zwiebeln gern frisch aufgeschnitten als Gewürz benutzt oder gegart als eigene Speise. Als sehr guter Ersatz für Schnittlauch werden die grünen Blätter verwendet. Der weiße Teil eignet sich hervorragend zum Dünsten. Der bekannteste Vertreter für die Frühlingszwiebeln sind sicherlich die Silberzwiebeln. Sie überzeugen durch den milden und einzigartigen Geschmack. Ein wichtiges Merkmal für die Frische der Zwiebeln, ist das satte Grün der Blätter und das die weißen Wurzeln noch an der Pflanze sind. Die Blätter und die weiße Zwiebel sollten zudem noch fest sein.

Wert der Frühlingszwiebel für die Ernährung

Da die Pflanzen sehr jung geerntet und alsbald verzehrt werden, kommen der enthaltene hohe Mineralstoffgehalt und die Vitamine dem Körper fast vollständig zugute. Der ernährungstechnische Wert der Frühlingszwiebel steht dem der Speisezwiebel in nichts nach. Durch den oftmals rohen Verzehr ist er wahrscheinlich sogar noch höher anzusehen. Vor dem Genuss der Frühlingszwiebeln sollten nur die weißen Wurzeln und die braun verfärbten Teile der Blätter entfernt werden. Danach genügt das Abspülen mit klarem Wasser.

Genossen werden die Frühlingszwiebeln mit Stumpf und Stiel, das heißt, es wird bis auf die Wurzeln alles verwertet. Damit die Mineralstoffe und Vitamine bis zum Verzehr erhalten bleiben, sollten die Frühlingszwiebeln kühl gelagert werden. Im Kühlfach des Kühlschrankes bleiben die Zwiebeln ca. 1 bis 2 Wochen frisch. Allerdings ist es immer ratsam die Frühlingszwiebeln alsbald zu verbrauchen, um wirklich in den vollkommenen Genuss zu kommen.

Nährwert
(auf 100g Frühlingszwiebel)
kcal: 23 KJ
KJ: 98 KJ
Kohlenhydrate: 3 g
Proteine: 2 g
Fett: 0,5 g
Wasser: 92,2 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Frühlingszwiebel)
Niacin: 0,7 mg
Vitamin A: 103 µg
Vitamin B1: 0,05 mg
Vitamin B2: 0,03 mg
Vitamin B6: 0,13 mg
Vitamin C: 26 mg
Vitamin E: 0,1 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Frühlingszwiebel)
Calcium: 39 mg
Eisen: 1,9 mg
Kalium: 260 mg
Magnesium: 12 mg
Natrium: 7 mg
Phosphor: 29 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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