Fenchel

Fenchel
Fenchel

Fenchel (Foeniculum vulgare) ist ein Doldenblütler. Alle Teile des Fenchels sind vielseitig in der Küche verwertbar. Haupterntezeit des Fenchels ist von September bis Oktober. Beim Fenchel unterscheidet man zwischen dem wildgewachsenen Echten Fenchel, sehr bitter, und dem meist genutzten Gartenfenchel.

 
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Merkmale des Gemüsefenchels

Unser geläufiger Kulturfenchel wird unterteilt in Gewürzfenchel und Gemüsefenchel. Beim Gemüsefenchel werden die Blattscheiden zu Gemüse verarbeitet oder als Salat zubereitet. Die Knolle des Gemüsefenchels weist ein unverwechselbares Eigenaroma auf. Die Knolle ist knackig und der Geschmack darf als mild bezeichnet werden. Die Knolle wird meist roh als Salat verzehrt, aber auch als Gemüse gekocht oder gedünstet ist es ein besonderes Gemüse.

Fenchelsamen und Verwendung

Vom Gewürzfenchel wird der Samen zum Würzen oder zur Teezubereitung verwendet. Der Samen des Fenchels ist ein altes Gewürz. In der Laienmedizin wird der Samen gerne zur Teezubereitung verwendet, um besonders bei Blähungen und Koliken als Tee die Probleme zu lindern. Insbesondere bei Babys und Kleinkindern ist Fencheltee ein bewährtes, altes Hausmittel. Medikamente mit Fenchelextrakten zur Vermeidung von Koliken oder bei akuten Blähungen bewährten sich. Fencheltee hat ein Anisaroma. Im Gegensatz zu anderen Kräutertees wirkt sich Fencheltee, auch in großen Mengen getrunken, nicht nachteilig aus.

Fenchel als Wellness Gemüse

Fenchel ist ein geringer Energielieferant, was für Übergewichtige vorteilhaft ist. Er wird deshalb auch heute gerne als Wellness Gemüse verwendet. Schon bei den Römern und Griechen wurden Fenchelsamen gegen Übergewicht zur Vorbeugung verzehrt. In Indien kaut man noch heute den gerösteten Samen um Mundgeruch entgegenzuwirken. Er enthält eine Vorstufe des Vitamin A, das Betacarotin, und die zur Blutbildung wichtige Folsäure, sowie eine Menge Vitamin C.

Fenchel als Heilmittel

Fenchel als Aufguss hilft bei Bindehautentzündung und entzündeten Augenlidern. Ein Fencheldampfbad belebt trockene Gesichtshaut. Fencheltee bringt bei stillenden Müttern den Milchfluss wieder in Gang. Bei Husten löst Fencheltee durch seine ätherischen Öle den Schleim.

Für welche Personen ist Fenchel nicht geeignet

Schwangere sollten das Trinken von Fencheltee vermeiden, da dies Blutungen auslösen kann. Auch Allergiker seien gewarnt, da die ätherischen Öle des Fenchelsamen durchaus Atem - und Verdauungsbeschwerden auslösen können. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass Fenchel häufig einen hohen Nitratgehalt hat und dadurch besonders für Kinder nachteilig sein kann

 

Nährwert
(auf 100g Fenchel)
kcal: 31 KJ
KJ: 130 KJ
Kohlenhydrate: 7,3 g
Proteine: 1,24 g
Fett: 0,2 g
Wasser: 90,2 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Fenchel)
Niacin: 0,64 mg
Vitamin A: 48 µg
Vitamin B1: 0,01 mg
Vitamin B2: 0,032 mg
Vitamin B6: 0,047 mg
Vitamin C: 12 mg
Vitamin E: 0,58 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Fenchel)
Calcium: 49 mg
Eisen: 0,73 mg
Kalium: 414 mg
Magnesium: 17 mg
Natrium: 52 mg
Phosphor: 50 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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