Feldsalat

Feldsalat
Feldsalat

Der "gewöhnliche" Feldsalat gehört in die Familie der Baldriangewächse. Er ist umgangssprachlich auch als Rapunzel, Ackersalat, Nüssli oder Nüsslisalat bekannt. Somit ist er nicht mit den bei uns bekannten Kopfsalaten verwandt. Seine Heimat ist Eurasien und da im speziellen in Nordeuropa, also auch bei uns. Wild wächst er mittlerweile auch an Feld- und Wegrändern.

 
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Merkmale des Feldsalates

Der Feldsalat ist eine einjährige Pflanze, die krautig wächst und meist im Herbst bzw. Winter geerntet werden kann. Er gilt als typisches Wintergemüse und da, gerade in der kalten Jahreszeit, als wichtiger Vitaminspender. Die Pflanzen werden zwischen 5 bis 15 cm hoch und deren Blätter mitunter bis zu 30 Zentimeter. Die Anordnung entspricht einer Blattrosette. Da der Feldsalat in unterschiedlichen Formen vorkommen kann, sind auch seine Blätter recht unterschiedlich. Sie reichen von schmal über rund bis spitz. Die Farben der Blätter gibt es in verschiedenen Grüntönen. Je dunkler die Blätter, umso herzhafter und intensiver ist sein Geschmack.

Feldsalat für die Gesundheit

Bei uns wird der Feldsalat als Blattsalat gegessen. Er ist sehr aromatisch und erinnert in seinem Geschmack an den der Haselnuss. Was sein Provitamin A und Vitamin C betrifft, so hat Feldsalat in dieser Beziehung mehr davon als Kopfsalat bzw. als Endiviensalat. Außerdem hat er relativ viel an Kalium, Calcium und das besonders wichtige Eisen. Feldsalat gilt, neben Petersilie, als einer der wichtigsten Eisenspender.

Anbau und Ernte von Feldsalat

Der Anbau erfolgt zwischen Ende Juli bis Mitte September. Die Ernte erfolgt entsprechend im Herbst bzw. Winter. Später ausgesäter Feldsalat wird erst im kommenden Frühjahr erntereif. Geerntet wird Feldsalat in mühevoller Handarbeit. Werden die Samen Ende Februar oder Anfang März ausgesät schießt der Salat in die Höhe und ist somit ungenießbar. Je nach Witterung kann Feldsalat auch von Krankheiten befallen werden. Meist geschieht dies mit Pilzerkrankungen wie echter oder falscher Mehltau. Diese Krankheiten können sich aber durch die Aussaat von toleranten Sorten vermieden werden.

Frischer Feldsalat das ganze Jahr

Durch den Anbau unter Glas ist dieser Vitaminspender ein Produkt geworden, welches es mittlerweile das ganze Jahr über zu kaufen gibt. Draußen angebaut hält die Pflanze Temperaturen problemlos bis minus 15 Grad aus. Nach der Ernte sollte er möglichst schnell verzehrt werden, da Feldsalat sehr druckempfindlich ist. Er sollte möglichst frisch auf den Tisch kommen, damit noch alle Vitamine enthalten sind.

 

Nährwert
(auf 100g Feldsalat)
kcal: 14 KJ
KJ: 57 KJ
Kohlenhydrate: 0,7 g
Proteine: 1,8 g
Fett: 0,4 g
Wasser: 93,4 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Feldsalat)
Niacin: 0,4 mg
Vitamin A: 663 µg
Vitamin B1: 0,07 mg
Vitamin B2: 0,08 mg
Vitamin B6: 0,25 mg
Vitamin C: 35 mg
Vitamin E: 0,6 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Feldsalat)
Calcium: 32 mg
Eisen: 2 mg
Kalium: 420 mg
Magnesium: 13 mg
Natrium: 4 mg
Phosphor: 49 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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