Erbsen gekocht

Erbsen gekocht
Erbsen gekocht

Die Erbse ist eine Jahrtausend alte Hülsenfrucht. Sie wird seit jeher weltweit angebaut und ist auch heute eines der Grundnahrungsmittel. Sei es in Europa, oder aber auch in anderen Erdteilen. Auf dem Weltmarkt verbreitet sind heutzutage die Markererbse, die Zuckererbse sowie die Zuckerschote.

 
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Erbsen gekocht - Kichererbsen und grüne Erbsen

Geläufig sind von der Farbgebung her die gelben und die grünen Erbsen. Der Begriff 'Kichererbse' ist recht bekannt, ebenso wie die Geschichte über die 'Prinzessin auf der Erbse'. Die Kichererbse ist groß, rundlich, beige-gelb und wird vorwiegend im Mittelmeerraum angebaut. In Deutschland wird heutzutage überwiegend die grüne Erbse als Gartenerbse angebaut und im Alltag verzehrt.

Zubereitung von gekochten Erbsen

Um Erbsen essen und genießen zu können, müssen sie appetitlich und auch genießbar zubereitet werden. Dazu werden sie gekocht, alternativ gedämpft oder tiefgefroren. Bei der Markererbse wird die Hülse aufgedrückt, geöffnet, und danach werden die Erbsen heraus gestreift. Bei der Zuckererbse werden die Fäden der Schoten vor der Weiterverarbeitung entfernt. Gekochte Erbsen sind unverzichtbarer Bestandteil einer gesunden Küche. Sie üben eine Schutzfunktion für den Zellstoffwechsel aus und enthalten unter anderem auch Pflanzenzucker. Von der Vitaminfamilie enthalten sie B1, C und E, darüber hinaus auch Carotin, Kalium und Magnesium. Und letztendlich ist der Mineralgehalt beachtlich.

Gekochte Erbsen sind leicht bekömmlich

Gekochte Erbsen sind gut und leicht bekömmlich. Sie sind heutzutage oft Bestandteil einer ausgeklügelten Diät für Patienten mit verschiedenartigen Beschwerden. Gekochte Erbsen werden bevorzugt mit Butter, alternativ mit Rahm, oder mit frischen Kräutern zubereitet. Das Verdicken von gekochten Erbsen als Püree ist eine weitere Variante der Zubereitung. Auch in der so genannten neuen, modernen Küche hat die Erbse ihren festen Platz. Von Haus aus ist die frische Erbse knackig. Diese Eigenschaft bleibt bei der tiefgekühlten Erbse erhalten. Gekochte Erbsen werden beispielsweise gerne zusammen mit Ingwer, Kokosraspeln oder Koriander als Tellergericht serviert. Hierzu werden die Erbsen gekocht, gegart oder gedämpft.

"Leipziger Allerlei" mit gekochten Erbsen

Wenn von der gekochten Erbse gesprochen wird, muss ein typisch deutsches Gericht genannt werden: Das "Leipziger Allerlei". Dazu gehören unter anderem junge Erbsen. Sie werden, ebenso wie die anderen Gemüsezutaten auch, getrennt gekocht. Dieses Gemüsegericht war in der Stadt Leipzig Anfang des 19. Jahrhunderts erfunden worden. Bettler, denen es vorwiegend um Fleischgerichte ging, sollten zum Weiterwandern nach Dresden und Halle bewegt werden. Denn in Leipzig gab es zwar 'allerlei Gemüse', aber kein Fleisch.

 

Nährwert
(auf 100g Erbsen gekocht)
kcal: 68 KJ
KJ: 283 KJ
Kohlenhydrate: 10,4 g
Proteine: 5,4 g
Fett: 0,5 g
Wasser: 81,5 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Erbsen gekocht)
Niacin: 2 mg
Vitamin A: 53 µg
Vitamin B1: 0,23 mg
Vitamin B2: 0,16 mg
Vitamin B6: 0,12 mg
Vitamin C: 17 mg
Vitamin E: 0,3 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Erbsen gekocht)
Calcium: 22 mg
Eisen: 1,3 mg
Kalium: 213 mg
Magnesium: 33 mg
Natrium: 2 mg
Phosphor: 91 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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