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Endivien
Endivien

Endivien

Die Endivie (lat. Cichorium endivia) gehört zu der Pflanzengattung der Zichorien auch Wegwarten genannt und wird der Familie der Korbblütler zugeordnet. Als typischer Sommersalat wächst die Endivie hauptsächlich in humusreichen Böden bei sonnigem Standort und mittlerem Nährstoffangebot.

Anbaugebiete der Endivien

Die Heimat der ein- bis zweijährigen Nutzpflanze erstreckt sich vom Mittelmeergebiet bis nach Zentralasien, wo sie schon in der Antike als Gemüse kultiviert wurde. Etwa im 13. Jahrhundert gelangte sie wahrscheinlich durch Araber nach Mitteleuropa. Heute wird die Salatpflanze weit über das Gebiet des Mittelmeeres hinaus kultiviert und sogar in den Alpen bis auf 2000 Metern Höhe angepflanzt.

Endivien und ihre Sorten

In Deutschland sind 5 bis 8 Sorten der Endivie gebräuchlich, welche in zwei Gruppen eingeteilt werden. Eine Gruppe beinhaltet Eskarol, Winterendivie, Glatte Endivie und Escariol. Die Pflanzen mit den dicken ganzrandigen Blättern sind haltbarer als die der zweiten Gruppe, bestehend aus krausblättrige Endivie und Friesée, und daher für die Lagerung besser geeignet. Ein angenehm bitterer Geschmack zeichnet alle Endivienarten aus und unterscheidet sie so von allen anderen Kopfsalaten.

Anbau von Endivien in Deutschland

In Deutschland wird die Endivie vorwiegend im Freilandanbau gepflanzt. Eine Erntezeit ist praktisch von Mai bis Dezember möglich, da mäßiger Frost die Qualität des Gemüses nicht beeinträchtigt. Im Frühjahr werden zusätzlich Endivien im Unterglasbau/Treibhaus gezogen. So ist eine ganzjährige Saison der Salatpflanze gewährleistet. Einige Verbraucher bevorzugen Endivien mit hellem Herz, deshalb werden die Köpfe der Endivie einige Wochen vor der eigentlichen Ernte zusammengebunden. So bleiben die Herzen hell und milder im Geschmack, die grünen Außenblätter haben dafür einen höheren Nährstoffgehalt.

Endivien in der Küche

Endivien werden vorwiegend roh in Streifen geschnitten als Salat gegessen. Allerdings ist auch eine warme Zubereitung ähnlich dem Spinat oder Mangold möglich. Die Endivie zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Calcium und Kalium sowie der Vitamine C, B1, B2 und B6 und dem Provitamin A. Dem im Milchsaft der Endivie enthaltenen Bitterstoff Inulin wird eine harn- und galletreibende Wirkung zugeschrieben. Die stärkste Konzentration des Bitterstoffes enthalten die grünen Außenblätter. Der bittere Geschmack kann durch kurzes Wässern der Salatblätter gemildert und durch die Zugabe von Zucker neutralisiert werden. Da Endivien relativ langsam welken werden sie außerdem gern zum Garnieren von Fleisch- und Käseplatten oder Vorspeisen verwendet.

 

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