Chicoree

Chicoree
Chicoree

Chicoree zählt zu den Blattgemüsen und wird im weitläufigen Sinne auch zu der botanischen Familie der Korbblüter hinzugezählt. Chicoree wird unter Berücksichtigung von speziellen Verfahren hergestellt. Besonders wichtig ist bei er Züchtung von Chicoree, dass die Wurzel unter Lichtausschuss getrieben wird. Nur durch diese Vorgehensweise kann der Chicoree wachsen und sein typisches Aroma entfalten.

 
Anzeige

Besonderheiten des Chicoree

Der Chicoree wird aufgrund seiner Züchtungsmethode auch als Bleichzichorie oder auch als Treibzichorie bezeichnet. Besonders hervorhebenswert ist bei der Züchtung des Chicorees, dass durch die Vermeidung von Lichteinfluss kein Chlorophyll gebildet wird. Dadurch bedingt kann der Chicoree im Laufe des Wachstums keine Farbe annehmen und bleibt daher blassgelb.

Chicoree ist nicht aus optischen Gründen blassgelb, sondern vor allem deshalb, weil sich mit dem Chlorophyll auch der Bitterstoff Intybin bildet. Aus diesem Grund wird der Chicoree im Dunklen gezüchtet. Ein gewisser Einfluss des Intybin beim Chicoree ist jedoch auch bei einer verdunkelten Haltung nicht zu vermeiden. Das Intybin ist im Chicoree von Anfang an enthalten und sorgt für den typischen, etwas bitteren Geschmack. Viele Leute sind aus diesem Grund kein wirklicher Fan von Chicoree und bevorzugen andere Salatsorten.

Chicoree für die Gesundheit

Jedoch sorgt der im Chicoree enthaltene Bitterstoff nicht nur für ein spezielles Geschmackserlebnis. Vor allem werden durch die Bitterstoffe im Chicoree auch die Blutgefäße ausgeweitet und der Blutkreislauf kann besser stattfinden. Des Weiteren wirkt sich der Chicoree auch in einer positiven Weise auf die Verdauung aus. Der Chicoree ist vorallem mit dem Radicchio verwandt.

Der rotblättrige Chicoree

Kreuzt man diese beiden Sorten, so entsteht typischerweise ein rotblättriger Chicoree, welcher vorwiegend in den Monaten Februar und März angeboten wird. In den anderen Monaten des Jahres wird dieser Typ von Chicoree aus wachstumsbedingten Gründen nicht angeboten. Auch geschmackliche Aspekte sind hierbei ausschlaggebend.

Chicoree in der Küche

Chicoree eignet sich aufgrund seines hohen Wasseranteils besonders gut für frische Salate. Mit Chicoree kann man herrliche bunte Salate herstellen. Besonders in Verbindung mit Früchten ist Chicoree sehr interessant. Besonders in Kombination mit Orangen schmeckt Chicoree besonders lecker. Jedoch kann man Chicoree nicht nur als Salatbeilage nutzen, sondern auch in der Pfanne zubereiten. Chicoree kann in der Pfanne mit z.B. Öl gebraten werden. Jedoch sollte man Chicoree nicht zu lange braten, da er ansonsten sehr schnell matschig wird und sich sein bitteres Aroma durch ein starkes Anbraten enorm verstärken kann.

Nährwert
(auf 100g Chicoree)
kcal: 16 KJ
KJ: 69 KJ
Kohlenhydrate: 2,4 g
Proteine: 1,3 g
Fett: 0,2 g
Wasser: 94,4 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Chicoree)
Niacin: 0,2 mg
Vitamin A: 572 µg
Vitamin B1: 0,05 mg
Vitamin B2: 0,03 mg
Vitamin B6: 0,05 mg
Vitamin C: 10 mg
Vitamin E: 0,1 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Chicoree)
Calcium: 26 mg
Eisen: 0,7 mg
Kalium: 192 mg
Magnesium: 13 mg
Natrium: 4 mg
Phosphor: 26 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

Weitere Bilder von Chicoree