Brennnessel

Brennnessel
Brennnessel

Der feinsäuerliche Geschmack von jungen Brennnesseltrieben und der der hohe Vitamingehalt machen diese Pflanze zu einer wertvollen Ergänzung der modernen Küche. Dabei sind diese Vorzüge schon aus grauer Vorzeit bekannt.

 
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Wie lassen sich Brennesseln zubereiten

Die Zubereitung erfolgt entweder roh als Salat, wobei durch das Vermischen mit dem Dressing die Nesselhaare zerstört werden, oder blanchiert und zur Brennnesselsuppe oder einer Art Brennnesselspinat verarbeitet. Die Brennnessel wird unter anderem in Luxemburg, Deutschland, den Niederlanden und Österreich auch als Zutat verwendet um exzellenten Brennnesselkäse herzustellen. Nachdem man heutzutage weiß, dass die Brennnessel sechsmal so viel Vitamin C enthält wie Spinat, ist das Zubereiten dieser Pflanze sehr sinnvoll. Die Brennnessel auf einer Pizza als Belag zu verwenden wie beispielsweise Rauke ist eine ausgefallene aber schmackhafte Rezept-Variante.

Mit Saft aus Brennesseln gegen Müdigkeit

Es gibt auch die Möglichkeit, aus der Brennnessel einen Saft herzustellen. Dazu legt man die in Stücke geschnittene Pflanze für etwa einen Tag in Wasser ein. Am nächsten Tag nimmt man die Pflanzenteile aus dem Wasser und presst sie aus. Der so gewonnene Saft soll Wirkstoffe in hoher Konzentration enthalten, die gut gegen Frühjahrsmüdigkeit wirken.

Gesunder Tee aus Brennesseln

Die Brennnessel kann auch gut zu Tee verarbeitet werden, denn die positive Wirkung ist beträchtlich. Dazu kann man die Blätter und Triebe trocknen oder feingeschnittenes, frisches Brennnesselkraut mit kochendem Wasser überbrühen und drei bis vier Minuten ziehen lassen. Der so gewonnene Sud ist bekannt für seine entschlackende und blutreinigende Wirkung.

Positive Eigenschaften der Brennessel für den Menschen

Überhaupt wird der Brennnessel als Lebensmittel allgemein viele positive Eigenschaften nachgesagt wie beispielsweise, dass sie appetitanregend sei, blutreinigend, harntreibend, stoffwechselanregend, schleimlösend und entgiftend. Auch soll sie sehr wirksam gegen Rheuma, Arthritis und Durchfall wirken. Interessant ist auch die Aussage, die Brennnessel würde den Milchfluss bei stillenden Frauen anregen und die Verdauungsdrüsen stimulieren. Neueste Untersuchungen haben ergeben, dass die Brennnessel als Heilpflanze auch den Blutzucker senken kann.

Herstellung von Schnaps aus Brennesseln

Eine eher ausgefallene Variante der Zubereitung von Brennnessel ist die Herstellung von Brennnessel-Schnaps. Dazu legt man etwa zwei Handvoll frische Brennnesselblätter in einem Liter 40%igem Korn ein und lässt das Ganze vier bis acht Wochen in einem warmen Raum destillieren. Danach nimmt man die Pflanzenteile wieder heraus und hat einen Schnaps der doch etwas ungewöhnlich ist und über gewisse Heilkräfte verfügt. So soll dieser Schnaps gegen Magenbeschwerden und Sodbrennen wirken

 

Nährwert
(auf 100g Brennnessel)
kcal: 44 KJ
KJ: 185 KJ
Kohlenhydrate: 1,3 g
Proteine: 7 g
Fett: 0,6 g
Wasser: 83 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Brennnessel)
Niacin: 0,8 mg
Vitamin A: 800 µg
Vitamin B1: 0,2 mg
Vitamin B2: 0,15 mg
Vitamin B6: 0,16 mg
Vitamin C: 300 mg
Vitamin E: 0,8 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Brennnessel)
Calcium: 713 mg
Eisen: 4,1 mg
Kalium: 320 mg
Magnesium: 80 mg
Natrium: 18 mg
Phosphor: 138 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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