Aubergine

Aubergine
Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

 
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Auberginensorten

Ursprünglich war die Aubergine eine stachelige Pflanze mit kleinen, grünen bitteren Früchten. Durch jahrhundertelange Züchtung entstand jedoch eine große Sortenvielfalt. Während in Deutschland vorwiegend länglich ovale und dunkelviolette Auberginen erhältlich sind, ist das Auberginenangebot in Südeuropa und Asien wesentlich vielfältiger. Dort finden sich sowohl orangerote, grüne, weiße als auch grün- weiß marmorierte Sorten. Auch die Formenvielfalt ist hier wesentlich größer und reicht von kugelig, tropfenförmig über gurkenförmig bis hin zu schlangenförmig. In Deutschland finden sich diese exotischeren Auberginenarten zum Teil in Delikatessengeschäften und Asialäden.

Lagerung der Auberginen

Reif geerntete Auberginen sind sehr empfindlich. Bei einer Luftfeuchtigkeit von 85 % - 90 % und einer Temperatur von 8°C - 10°C halten sie sich etwa 10 Tage. Temperaturen unter 5 °C verursachen dagegen Kälteschäden, die sich als Flecken auf der Auberginenschale zeigen. Da die Kühlschranktemperatur auf Dauer zu niedrig ist, bewahrt man Auberginen am besten bei etwa 10°C im Keller auf. Zusätzlich haben Auberginen eine sehr dünne Schale und verderben deshalb rasch, wenn sie mit Ethylen in Kontakt kommen. Ethylen ist ein gasförmiger Stoff, der natürlicherweise bei der Reifung von Obst (z.B. Äpfel) und Gemüse (z.B. Tomaten) entsteht. Um die Haltbarkeit der Auberginen zu verlängern, ist deshalb eine gemeinsame Lagerung mit anderem reifenden Obst und Gemüse zu vermeiden.

Auberginen Verwendung

Aufgrund der Gehalte an Solanin und Bitterstoffen sind Auberginen nicht für den Rohverzehr geeignet. Nach dem Garen weisen sie jedoch einen neutralen bis leicht bitteren Geschmack auf und nehmen sehr gut eine andere Würze an. Empfehlenswert ist hier das Würzen mit Zitrone, Basilikum, Oregano, Knoblauch und Zwiebeln. Soll der leicht bittere Geschmack der Auberginenfrucht ganz entfernt werden, kann man rohe Auberginenscheiben leicht salzen und mit Zitronensaft beträufeln. Nach einer halben Stunde wäscht man die so marinierten Scheiben kurz ab und trocknet sie mit Küchenkrepp.

 

Nährwert
(auf 100g Aubergine)
kcal: 17 KJ
KJ: 72 KJ
Kohlenhydrate: 2,5 g
Proteine: 1,2 g
Fett: 0,2 g
Wasser: 92,6 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Aubergine)
Niacin: 0,6 mg
Vitamin A: 7 µg
Vitamin B1: 0,04 mg
Vitamin B2: 0,04 mg
Vitamin B6: 0,08 mg
Vitamin C: 5 mg
Vitamin E: 0,03 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Aubergine)
Calcium: 13 mg
Eisen: 0,4 mg
Kalium: 224 mg
Magnesium: 11 mg
Natrium: 3 mg
Phosphor: 21 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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