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Artischocken
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Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Artischocken - Stiefkinder in der deutschen Küche

Immer mehr Menschen wissen die gesundheitsfördernden Eigenschaften und den feinherben bis zartbitteren Geschmack zu schätzen.

Was sind Artischocken und woher kommen sie

Artischocken wurden bereits bei den alten Ägyptern als Gemüse genutzt und später durch die Griechen und Römer wegen ihrem Geschmack und der verdauungsfördernden Eigenschaften kultiviert. Das Wort "Artischocke" selbst lässt sich aus dem arabischen Ausdruck "ardi-schauki" für Erddistel beziehungsweise Erddorn ableiten. Erst im Mittelalter wurden Artischocken auch bei uns bekannt, waren aber als Luxusnahrungsmittel nur den Reichen vorbehalten und dem Großteil der Bevölkerung weitestgehend noch unbekannt. Beginnend mit der Erforschung der medizinischen Wirkungen im 20. Jahrhundert erlangten die Artischocken größeren Bekanntheitsgrad.

Artischocken werden in den Ländern wie Spanien, Italien und Frankreich angebaut und sind bei uns das ganze Jahr über erhältlich. Am besten schmecken sie aber in den Monaten von Juni bis November. Die noch jungen Artischocken gelten in den südlichen Ländern bereits im Frühjahr als echte Delikatesse.

Was ist bei den Artischocken essbar und wie werden sie am besten zubereitet

Die kräftige, distelartige Kulturpflanze stammt aus der Familie der Korbblütler und wird als Blütengemüse verzehrt. In der südlichen Küche gelten Artischocken als Universalgemüse. Als Vorspeise werden sie als Ganzes gekocht oder auch gegrillt, die Blätter in verschiedene Saucen gedippt und der untere fleischige Blattteil ausgesaugt. Am Ende kommt das Beste: das zarte Herz, welches komplett gegessen wird. Als Gemüse werden Artischocken, insbesondere in Italien und Spanien, auch mit einer Masse gefüllt, welche aus Schalotten, Oliven und Knoblauch angerichtet wird.

Die kleinen, jungen Artischocken sind komplett essbar. Sie können als Ganzes gekocht, gegrillt oder gebraten werden. Aber auch roh mit etwas Olivenöl oder in Salaten sind sie sehr bekömmlich. Artischocken finden mittlerweile nicht nur als Gemüse Verwendung. Dank der verdauungsfördernden, appetitsanregenden und cholesterinsenkenden Wirkung werden Artischocken auch für die Herstellung von Likören, Magenbittern und Arzneimitteln genutzt.

 

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