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Hühnereiklar
Hühnereiklar

Hühnereiklar

Das Eiklar, welches aber auch aus Eiweiß bezeichnet wird, besteht aus einer Mischung aus flüssigen und gallertartigen Bestandteilen. Dieses befindet sind um den Dotter der Eier von zum Beispiel Reptilien, Vögeln oder Säugetieren, welche Eier legen können. Eigentlich dient es zum Schutz für den wachsenden Embryo. Zudem enthält es auch wichtige Stoffe für den sich entwickelnden Embryo, wie zum Beispiel Wasser und bestimmte Proteine. Auch ist das Hühnereiklar praktisch frei von Cholesterin. Zudem enthält das Eiklar viele Vitamine, welche wichtig für den menschlichen Körper ist. Vitamin A ist zum Beispiel gut für die Augen, Vitamin B stärkt das Nervensystem, Vitamin B2 regt die Bildung des roten Blutfarbstoffes an, das Vitamin B3 begünstigt das Nervensystem und die Haut und Vitamin C hilft dem Immunsystem.

Hühnereiklar

Im biochemischen Kontext bedeutet Eiklar auch Protein. Das Hühnereiklar jedoch enthält weniger Proteine als das eigentliche Eidotter, welches auch Eigelb genannt wird. Das Hühnereidotter besteht nämlich aus circa 16 Prozent Proteinen.

Verwendung

Eine gebräuchliche Zutat beim Backen von süßem Gebäck ist das Hühnereiklar. Wenn man das Eiklar zu Schaum, speziell dem Eischnee, schlägt, kann dieser unter Saucen und Gebäck gerührt werden, um diese dann zu lockern. Eigenes Süßgebäck kann man auch aus dem Eischnee des Hühnereiklar herstellen. Zudem findet das Eiklar auch Verwendung um Brühe aufzuklären.

Bei der Weinproduktion wird das Eiklar dazu verwendet, die Weine von hoher Qualität zu schönen.
Hühnereiklar in Verbindung mit Blattgold wurde in der Buchbinderei benutzt, um Bücher zu vergolden. Durch diese Vergoldung bekommen die Bücher einen besonderen Glanz und eine dauerhafte Haltbarkeit. Jedoch wird diese Art der Vergoldung nur noch vereinzelt eingesetzt, aufgrund der aufwändigen Vorbereitung und der Voraussetzung, welche für das Leder erfüllt werden muss. Denn dieses muss ausschließlich vegetabil gegerbt und gefärbt werden.

Allergie gegen Hühnereiklar

Eine Allergie sind Überreaktionen des menschlichen Immunsystems, welches durch das Hühnereiklar ausgelöst wird. Die Eiweiße, welche durch die Nahrung aufgenommen werden, werden im Idealfall durch die Verdauungsenzyme in Aminosäuren zerlegt. Durch diesen Vorgang werden sie unschädlich gemacht. Die Bausteine werden dann in das Blut überführt und im Körper zu neuen Eiweißstrukturen zusammengefügt. Jedoch kann auch in das Blut körperfremde Eiweißstoffe überführt werden. Dagegen bildet das Immunsystem Antigene oder auch Allergene genannt, denn diese können das überführte Eiweiß binden und die körperfremde Substanz vernichtet. Nimmt einen Allergiker nun mehrmals Hühnereiklar zu sich, kommt es zu einer Immunreaktion des Körpers. Durch die Freisetzung einer hormonähnlichen Substanz kommt es zu einer allergischen Reaktion, wie zum Beispiel Atemnot, Schnupfen oder Übelkeit.

Deshalb ist der Verzehr von Hühnereiklar zu vermeiden, dass bedeutet, dass der Allergiker immer darauf achten müssen, was in Speisen vorhanden ist. Zudem sollten Personen, welche allergisch auf Eiklar sind, auf alle Fertiggerichte verzichten und alle Speisen selbst zubereiten. Durch den Ei-Ersatz, welcher in jeder Apotheke erhält ist, können auch viele Gerichte, welche Hühnereiklar enthalten, ganz leicht zu Hause zubereitet werden.

 

 

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