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Schweineleber
Schweineleber

Schweineleber

Schweineleber gehört zu den Innereien. Definitionsgemäß sind das die inneren Organe von Schlachttieren, also jene Teile des Körpers, die in der Brust- oder Bauchhöhle oder im Schädel liegen. Schweineleber ist von kräftiger braunroter Farbe, die Konsistenz ist leicht porös. Aufgabe der Leber ist die Entgiftung und die Filterung der Schadstoffe aus dem Körper. Daher ist beispielsweise die Belastung durch Schwermetalle in der Schweineleber höher als im übrigen Schweinefleisch.

Warenkunde

Da aber in der heutigen Zeit sowohl der Gesetzgeber als auch die Konsumenten auf eine hohe Qualität der angebotenen Lebensmittel achten, stellen gefilterte Schadstoffe kaum einmal ein Problem dar: die Innereien, die man beim Fleischer oder im Supermarkt kaufen kann, stammen von jungen Tieren, bei denen die Schadstoffbelastung naturgemäß noch gering ist.

Schweineleber ist extrem reich an Vitamin A und enthält sehr viel Eisen, des Weiteren liefert sie Vitamine aus dem B-Komplex, Vitamin C und Mineralstoffe. Allerdings liegen aber auch die Purin- und die Cholesterinwerte um einiges höher als bei anderen Teilen vom Schwein.

Als Fazit kann festhalten werden, dass Schweineleber als Lieferant für viele wichtige Vitamine und Nährstoffe ein hochwertiges und wertvolles Lebensmittel darstellt, solange sie in Maßen verzehrt wird. Die allgemeine Empfehlung lautet, dass Schweineleber nicht öfter als einmal wöchentlich auf dem Speiseplan stehen sollte. Menschen, die auf ihre Cholesterinzufuhr achten müssen oder an Gicht leiden, sollten sich bei Schweineleber generell zurückhalten.

Lagerung

Frische Schweineleber erkennt man daran, dass die Oberfläche leicht feucht und glänzend ist und die Farbe sich nicht verändert hat. Auch der Geruch ist ein gutes Erkennungsmerkmal; frisch und relativ neutral muss er sein. Sieht Schweineleber angetrocknet aus oder riecht unangenehm, muss sie entsorgt werden und gehört keinesfalls mehr auf den Teller.

Innereien sind generell sehr leicht verderblich. Schweineleber ist da keine Ausnahme: Sie sollte möglichst noch am Tag des Einkaufs verarbeitet werden. Ist es einmal unumgänglich, Schweineleber über Nacht aufzubewahren, dann im kältesten Bereich des Kühlschranks.

Schweineleber sollte in Flüssigkeit gelagert werden. Milch eignet sich dazu am besten. Durch die Milch werden der Leber einige natürliche Bitterstoffe entzogen, und sie wird zarter. Früher glaubte man, dass der Leber durch diese Art der Lagerung auch Schadstoffe entzogen würden; dieser Volksglaube konnte aber bislang nicht belegt werden.

Frische Schweineleber kann grundsätzlich eingefroren und innerhalb eines Monats verarbeitet werden. Das empfindliche Lebensmittel erleidet dabei aber starke Qualitätseinbußen in Farbe, Geschmack und Textur. Einmal tiefgefroren, schmeckt Schweineleber oft mehlig, bitter und trocken.

Zubereitung

Richtig zubereitet ist Schweineleber butterig zart. Die Rezeptideen sind sehr vielseitig, da sich Schweineleber gut zum Braten, Backen, Grillen und Dünsten eignet. Ganz wichtig ist, dass die Schweineleber erst vor dem Servieren gesalzen wird, sie wird sonst hart.

 

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