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Hühnerleber
Hühnerleber

Hühnerleber

Hühnerleber wird oftmals nur als Abfallprodukt beim Schlachten von Hühnern und Hähnchen angesehen. Dabei ist die Hühnerleber, wenn sie richtig zubereitet wird, eine Delikatesse. In den Niederlanden zum Beispiel finden sich auf diversen Wochenmärkten und in etlichen Imbissstuben unterschiedliche Zubereitungen der Delikatesse Hühnerleber.

Hühnerleber als Delikatesse

Mit viel geschmorten Zwiebeln und ein wenig Bratensoße wird die Hühnerleber so wie eine Currywurst in der Schale serviert und mit Genuss verzehrt. Aber auch Gerichte wie eine Hühnerleber Terrine, die Hähnchenleber Frikadellen oder auf asiatische Art zubereitete Hühnerleber finden hier in der Bundesrepublik großen Zuspruch. Ebenso lässt sich die Hähnchenleber zu Brotaufstrichen wie Leberwurst mit Röstwiebeln oder Hühnerleberpaté mit Apfelstückchen zubereiten. Die Hühnerleber ist ähnlich wie eine zarte Schweineleber strukturiert, nur eben bedeutend kleiner. Der Geschmack ist sehr intensiv aber nicht unangenehm.

Das sollte man beim Kauf beachten

Bei Hühnerleber sollte man beim Kauf auf ein paar wichtige Punkte achten. In Zeiten von Hühnergrippe und Salmonellen empfiehlt es sich jedoch, die Hühnerleber nur beim Schlachter des Vertrauens zu kaufen und schnellstmöglich zuzubereiten. Auf alle Fälle muss die Hühnerleber gekühlt gelagert werden. Einfrieren ist möglich, aber man sollte die Hühnerleber aus Geschmacksgründen alsbald verbrauchen.

Zubereitung der Hühnerleber

Einmal zubereitete Hähnchenleber schmeckt allerdings nach dem Auftauen nicht mehr besonders. Wichtig ist außerdem, die Hühnerleber vor der Zubereitung zu wässern. Ähnlich wie auch bei der Schweineleber, sitzt auf der Hühnerleber auch eine Gallenblase. Diese Gallenblase muss unversehrt entfernt werden. Man sollte bei der Zubereitung zudem die Gallenflecken entfernen, da auch diese einen bitteren Geschmack der Hühnerleber verursachen können.

Hühnerleber und die Wirkung auf die Gesundheit

Das Vitamin B12, welches für den menschlichen Körper sehr wichtig ist, ist unter anderem auch in Hühnerleber enthalten. Dieses Vitamin, von dem der Körper am Tag nur in etwa ein drei "Millionstel" Gramm braucht, ist nur in tierischer Kost enthalten. Ein Vitamin B12 Mangel kann im Körper schwere Nervenkrankheiten sogar bis hin zu Nervenschäden führen. Auch im Knochenbau ist das Vitamin B12 besonders wichtig. Ohne dieses Vitamin würden die Knochen bildenden Zellen nicht arbeiten.

Viel Folsäure in Hühnerleber

Ein weiterer wichtiger Stoff, der für den menschlichen Körper benötigt wird, ist die in der Hühnerleber enthaltene Folsäure. Unter anderem wirkt die Folsäure, die in der Hühnerleber enthalten ist, bei der Bildung von Blutkörperchen oder Schleimhautzellen mit. Gerade Schwangere sollten ein ausreichendes Maß an Folsäure aufnehmen um das Risiko einer Erkrankung beim Kind, die durch einen Folsäuremangel gegeben sein kann, gering zu halten.

 

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