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Salami
Salami

Salami

Die ursprünglich aus Italien stammende Rohwurst wird luftgetrocknet und gehört zu der Kategorie „Dauerwurst“, welche mit Hilfe von speziellen Mikroorganismen fermentiert wird. Die Salami ist aus den deutschen Haushalten nicht mehr weg zudenken. Sie findet ihren Einsatz auf Pizzen, in Aufläufen und auf dem Butterbrot. Charakteristisch für eine Salami sind die grob gehackte Füllung und eine feste Haut, welche diese umgibt.

Die unterschiedlichen Salami-Varianten

Die Salami ist neben unterschiedlichen Varianten auch in unterschiedlichen Qualitätsstufen erhältlich, zu denen extra, prima, seconda und inferiori gehören. Die Qualitätsstufen sollen dem Käufer auf den ersten Blick erkennen lassen, welche Zutaten enthalten sind. Wer also eine Salami extra einkauft, der kann davon ausgehen, dass diese nur Schweinfleisch enthält.

Die Salami erfreut sich nicht zuletzt aufgrund ihrer Wandelbarkeit großer Beliebtheit. So ist die Salami in den unterschiedlichsten Variationen erhältlich. Diese Wurstsorte wurde ursprünglich aus Esel- oder Maultierfleisch hergestellt, während sich heute die Herstellung der Salami aus Puten-, Schweine- oder Rindfleisch durchgesetzt hat. Die gängigsten Salamisorten sind mittlerweile in jedem Supermarkt erhältlich. Wer hingegen die Feinkost-Varianten bevorzugt, der sollte sich in entsprechenden Fachgeschäften umsehen. Zu den beliebtesten Salamisorten gehört die Variante „Felino". Diese weist einen vergleichsweise geringen Fettgehalt auf und besticht durch eine leicht süßliche Note. Eine Felino-Salami reift rund 12 Wochen und wiegt als Endprodukt ca. 450 Gramm.

Eine weitere Beliebte Sorte der Deutschen trägt den Namen „Milano". Diese Sorte zeichnet sich durch einen hohen Fettgehalt aus. Gewürzt wird sie mit Chianti, Knoblauch, Salpeter und Pfeffer. Die Salami Napoli reift in einem Pferdedarm. Die Herstellung erfolgt meist noch auf ursprüngliche Art und Weise. Neben den gängigen Gewürzen beinhaltet diese Variante auch den Zusatz von Peperoni. Auch in Ungarn und Frankreich wurden Rezepte zur Salami-Herstellung kreiert. Während die französische Salami (auch Baguette-Salami genannt) hauch-dünn geschnitten wird und einen eher milden Geschmack aufweist, hat die ungarische Salami einen sehr würzigen, intensiven Geschmack.

Die Spanier hingegen bevorzugen ihre Salami eher mit großen Fettstücken für einen satten Geschmack. Typisch für die spanische Salami ist die intensive Färbung, die je nach Herstellung von Orange bis Rosa reicht.
Seit einigen Jahren ist die Salami auch in einer industriell hergestellten Miniaturform erhältlich. In kleinen Snack-Paketen befinden sich eine Hand voll getrocknete Mini-Salamis, welche einen recht festen Biss aufweisen. Diese erfreuen sich wohl eher aufgrund ihrer praktischen Größe, als wegen ihres Geschmackes großer Beliebtheit.

So genießt man Salami richtig

Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er seine Salami am besten genießt. Empfehlenswert ist jedoch der Verzehr vom Stück, in Kombination mit einem Glas vollmundigen Rotwein. Dazu ein paar salzige Gebäckstangen, um den Geschmack zwischenzeitlich zu neutralisieren.

Der Preis

Für den qualitativ hochwertigen Genuss der Salami, sollte man bei deren Kauf darauf achten, ob diese industriell oder traditionell hergestellt wurde. Die industrielle Herstellung macht beschert den Verbrauchern zwar günstige Einkaufspreise, jedoch leidet die Qualität je nach Hersteller ebenfalls darunter. Grundsätzlich gilt: Wer etwas mehr bezahlt, der erhält auch etwas mehr Geschmack. Der teure Einkaufspreis rechtfertigt sich somit, da er auf den Einsatz einwandfreier Zutaten und einer zeitaufwendigeren Herstellung zurück zu führen ist.

 

 

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