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Lachsschinken
Lachsschinken

Lachsschinken

Generell wird Schinken aus der Keule eines Schweins hergestellt. Hier gibt es die Möglichkeit, dass der Schinken aus der ganzen Keule inklusive Knochen und Schwarte oder nur aus Teilen der Keule, wie der Unter- oder Oberschale, der sogenannten Nuss oder aus Schinkenspeck besteht. Bei Schinken kann man in Rohpökelware und Kochpökelware unterscheiden. Kochpökelware wird nach dem Pökeln in eckige, runde oder ovale Formen getan und bei maximal 70 Grad gegart.

Lachsschinken - eine besondere Delikatesse unter den Schinken

Bei diesem Prozess wird drauf geachtet, dass der Schinken, so wenig von seinem Schinkensaft verliert, wie möglich. Der Schinken nimmt durch diesen Verarbeitungspross die Form seines Gar-Behälters an. Das ist für ein problemloses Aufschneiden der Ware in gleichmäßig große Scheiben von Vorteil. Um eine ganz besondere Geschmacksnote zu erreichen, werden Kochschinken oftmals noch kurz heiß geräuchert.

Kochpökelware sind beispielsweise gekochter Schinken, Formschinken, Kassler, Kaiserfleisch, Pökelzunge, Geflügelschinken und Rindersaftschinken. Der Lachsschinken gehört zu der Rohpökelware. Rohpökelware wird nach dem Pökeln entweder geräuchert oder einfach luftgetrocknet. Jeder Hersteller hat beim Räuchern seine eigenen traditionellen Verfahren und Rezepturen. Beim Räuchern kommen z. B. Buchenholz, Heidekraut, Tannenreisig oder Wacholder zum Einsatz. Der entstehende Rauch ist letztendlich entscheidend für die geschmackliche Note des Schinkens. Auch die Räuchertemperatur hat Einfluss auf das Schinken-Aroma. Je höher die Temperatur beim Räuchern ist, desto intensiver kann sich der Rauchgeschmack entfalten. Ebenso hat die Räuchertemperatur Einfluss auf die Reife-Zeit der Rohpökelware. Beim sogenannten Kalträuchern, das bei Temperaturen von maximal 30 Grad durchgeführt wird, braucht ein Rohschinken in Spitzenqualität z. B. mehrere Monate, bis das Fleisch wirklich zart und mild wird. Bis zu zwei Jahren kann ein luftgetrockneter Rohschinken für seinen Reifungsprozess benötigen.

Bekannte Rohschinken-Spezialitäten sind z. B. der aus dem französischen Bergland am Rande des Savoyen stammende Aoste-Schinken oder der sowohl geräucherte als auch luftgetrocknete Ardenner Schinken. Auch das Bündnerfleisch, das Rinderrauchfleisch, der Frühstücksspeck und der Schinkenspeck gehören zu den Rohschinken. Weitere Spezialitäten aus Rohpökelware sind der Holsteiner Katenschinken, der Parma-Schinken, der Serrano-Schinken, der Schwarzwälder Schinken und der Westfälische Knochenschinken.

Der Lachsschinken, der als besondere Delikatesse unter den Rohschinken-Spezialitäten gibt, wird aus dem sehnen- und fettarmen Kotelett-Strang des Schweines produziert. Dabei wird dieses hochwertige Fleisch mild und nass gepökelt und anschließen warm oder kalt geräuchert. Unter der Bezeichnung Pariser Lachsschinken, wird ein Lachsschinken verstanden, den ein dünner, weißer, gleichmäßiger Speckmantel umhüllt. Er schützt das Schinkenfleisch vor dem Austrocknen.

Lachsschinken als Diät-Spezialität

Der Lachsschinken ist von Natur aus sehr mager und kalorienarm im Vergleich zu anderen Fleisch- und Wurstwaren. Wird er zusätzlich noch als diätetisches Lebensmittel angeboten, fällt er rechtlich unter die Diät-Verordnung. Diätetische Rohpökelwaren, sind Lebensmittel, die einem besonderen, diätetischen Ernährungszweck dienen und sich damit deutlich von anderen Rohpökelwaren unterscheiden. Sie können einen geringeren Natriumgehalt, einen geringeren Gehalt an gesättigten Fettsäuren oder einen erhöhten Gehalt an den gesunden, mehrfach ungesättigten Fettsäuren aufweisen. Oftmals ist der Gesamtfettgehalt oder der gesamte Brennwert des Produktes eingeschränkt oder der Natriumgehalt vermindert.

Die Kennzeichnung von Lachsschinken

Wie bei allen Schinken muss auch der Lachsschinken gem. Gesetz gekennzeichnet werden, wobei bei abgepacktem Lachsschinken laut Gesetz folgende Angaben notwendig sind: Die Verkehrsbezeichnung Lachsschinken oder Pariser Lachsschinken steht deutlich auf der Verpackung. Da die Tiertierart bei Lachsschinken üblicher Weise das Schwein ist, braucht hier keine zusätzliche Tierart angeführt werden. Die Füllmenge nach Gewicht und das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) in der Verbindung mit der Lagertemperatur müssen ebenfalls auf der Verpackung lesbar sein.

Ebenso der Name und die Anschrift des Herstellers, des Verpackers oder des Verkäufers des Schinkens. Außerdem sind das Identitätskennzeichen mit der betriebseigenen Zulassungsnummer und Namen oder Kürzel des Landes, in welchen das Lebensmittel hergestellt oder verpackt wurde, notwendig. In der Zutatenliste müssen alle Zutaten und Zusatzstoffe in absteigender Reihenfolge aufgeführt werden. Außerdem muss die Verpackung einen Hinweis auf alle allergen wirkenden Bestandteile gewährleisten. Wenn es sich um einen Schinken gemäß Diätverordnung handelt, muss der Schinken einen Hinweis auf ein diätetisches Produkt tragen. Handelt es sich um einen ökologischen Lachsschinken, sind das neue Euro-Blatt von 2011 und die Öko-Kontroll-Nummer anzuführen. Das bisherige sechseckige EG-Bio-Rechteck bleibt fakultativ.

 

 

 

 

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