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Zander
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Zander

Der Zander (lat. Sander lucioperca), oft auch unter den Namen Fogasch, Schill oder Hechtbarsch bekannt, ist ein Süßwasserfisch, welcher zur Familie der barschartigen Fische (Sparidae) gehört. In Europa ist er zugleich der Größte seiner Familie.

Der Zander und seine Verbreitung

Ursprünglich gab es den Zander nur in großen Seen und breiten Flüssen in Deutschland und Osteuropa. Heutzutage ist der Zander aufgrund von Besatzmaßnahmen fast überall in Häfen, Seen und langsam fließenden Gewässern Europas, aber auch in Westasien oder den USA, zu finden. Außerdem kann man ihn auch im Brachwasser der Ostsee finden. Aus Sicht des Naturschutzes sind die Besatzmaßnahmen jedoch eher kritisch zu betrachten sind, da der Zander als Raubfisch ist und somit kleinere Fische frisst.

Ähnlichkeiten zwischen Zander und Hecht

Der Zander ist in seiner Form dem Hecht recht ähnlich. Da er ebenfalls ein Raubfisch ist, konkurriert er auch durchaus mit diesem. Im Vergleich zum Hecht sind die Laichplätze des Zanders, jedoch besser an die vom Menschen veränderte Flusslandschaft angepasst. Seine Laichzeit reicht im Frühjahr etwa von Mitte Februar bis Anfang Mai.

Körperbau und Merkmale des Zanders

Der Zander hat einen langgestreckten Körper mit spitz zulaufendem Maul. Der Kopf ist leicht abgeflacht. Sein breitet Maul ist bezahnt und zeichnet sich insbesondere durch den bis unter die Augen reichenden Unterkiefer aus. Die Rückenflosse ist für barschartige Fische typisch zweigeteilt, wobei man sich bei der Verarbeitung am stacheligen Teil leicht Verletzungen zuziehen kann. Der Rücken des Zander ist grünlichgrau und hellt sich zum Bauch hin zu silberweiß auf. An den Seiten sind in der Regel mindestens acht angedeutete, dunklere Querverbindungen erkennbar. Die Schwanzflosse ist meist schwärzlich befleckt.

Der sehr schnell wachsende Zander kann in seltenen Fällten bis zu 1,4 m lang werden und dabei ein Maximalgewicht von circa 19 Kg (Rekordwert von 1959) erreichen. Allerdings sind größere Zander selten, sodass die Durchschnittsgröße des Raubfisches meist zwischen 30 und 40 Zentimeter liegt. Die für den Verkauf verwendete Größe liegt in der Regel zwischen 30 und 80 Zentimeter, bei einem Gewicht von bis zu 6 kg. Die Lebenserwartung des Zanders beträgt je nach Wasserqualität und Nahrungsangebot zwischen 10 und 20 Jahren.

Zander - ein ausgezeichneter Speisefisch

Der Zander eignet sich ideal als Speisefisch und erfreut sich regional insbesondere in Österreich und Ungarn größter Beliebtheit. Aufgrund des Faktes, dass er sehr grätenarm ist, eignet sich der Zander ideal zum filetieren, weshalb er auf dem deutschen Markt meist nur als Filet angeboten wird. Die Hauptfangzeiten liegen für den Zander im Mai/Juni und zwischen September und Dezember.

Sein festes, eher helles Fleisch ist sehr mager, jedoch recht zart und sehr eiweißhaltig. Zur Zubereitung kann man ihn braten oder dünsten. Im Blätterteig, wie er oft Angeboten wird, verliert er jedoch einen Teil seines Aromas, weshalb man diese Variante meiden sollte. Zusätzlich sollte man den Zander, wenn gedünstet, nicht zu sehr erhitzen, da hierdurch wichtige Nährstoffe, wie zum Beispiel Vitamin A, verlorengehen können.

 

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