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Hecht
Hecht

Hecht

Die Hechte sind eine Gattung der Raubfische, und leben in Europa, Nordamerika und Nordasien. Die Färbung ist unterschiedlich und richtet sich nach dem Lebensraum - der Rücken ist meist grün-bräunlich, bis zum weißen Bauch wird die Färbung immer heller. Häufig ist der grüne, olivfarbene, gräuliche oder bräunliche Fisch deutlich hell gefleckt, manchmal sind auch senkrechte Streifen angedeutet.

Hecht - Ein Fisch mit Format

Der Hecht besitzt entlang der Seitenlinie über hundert kleine Schuppen. Die kleinen, sehr fest sitzenden Schuppen, sollten vor der Zubereitung unbedingt entfernt werden; dabei wird der Fisch mit einem scharfen Messer "rasiert". Die Durchschnittsgröße des Raubfisches liegt bei 50 bis 100 cm. Sehr große Exemplare können auch eine Länge bis 150 cm und ein Gewicht von über 20 kg erreichen. Die Maximallänge wird in der Regel nur von den weiblichen Fischen erreicht, die männlichen Exemplare werden meist nur bis zu 90 cm groß. Der Hecht hält sich gerne in Ufernähe der Fließgewässer, Seen und größerer Teiche auf, es gibt aber auch Hechte, die sich im Freiwasser von größeren Seen befinden.

Beschaffenheit des Fleisches

Als Speisefisch ist der Hecht geschätzt, allerdings hat er spitze Gräten, sogenannte Y-Gräten. Durch die geordnete zweireihige Lage im Rücken stellt die Entfernung der Gräten aber kein größeres Problem dar und kann mit ein wenig Aufwand durchgeführt werden. Das Fleisch des Raubfisches ist relativ trocken. Dies liegt an dem geringen Fettgehalt, wodurch dieser Fisch kalorienarm ist. So enthalten 100 g Hecht etwa 372 kJ (90 kcal).

Verarbeitung des Hechts

Das Fleisch des Raubfisches wird vorzugsweise zu Fischbällchen verarbeitet, zu den „Hechtklößchen". Damit der leckere Speisefisch nicht so trocken ist kann man ihn auch filetieren und sauer einlegen. Für den Hecht gibt es unzählige von delikaten Rezepten. Beliebte und bekannte Beispiele sind Badischer Hecht, Hecht im Ofen gebacken, Hecht in Kapernsauce, Hecht in Rahmsauce, Hecht in Weißwein, Hechtfilet mit Champignons und Krabben und Hechtfilets mit Bratkartoffeln. Sofern der leckere Speisefisch nicht in Filetform angeboten wird, wird er oft gedünstet oder gedämpft. Die Zubereitungsmöglichkeiten für Hecht sind also unendlich groß und reichen vom Backofen bis zur Pfanne und vom Hechtfilet bis zum gebackenen Hecht. Außerdem kann man sowohl sehr viele Beilagen wie Kartoffeln, als auch zahlreiche Soßen dazu essen.

Haltung in Deutschland

Da der Hecht ein Süßwasserfisch ist, wird er, für den Verzehr bestimmt, überwiegend in Teichen gezüchtet. Oft wird die Brut von den Fischzüchtern in freies Gewässer gesetzt, damit die Fische wild aufwachsen können. Später werden sie jedoch wieder eingefangen.

Preis

Ein frischer ganzer Hecht liegt im Kilopreis etwa bei dreißig Euro, frisch filetiert oder auch tiefgefroren filetiert kostet ein Kilo etwas über fünfzig Euro. Wer sich solch einen delikaten Fisch gönnen will, sollte darauf achten, dass der Fisch etwa zwei Jahre alt ist, da dann das Fleisch am besten schmeckt. Außerdem sollte sich früh genug nach einem Anbieter erkundigen, da viele Fischzüchter nur in bestimmten Monaten und saisonbedingt Fische verkaufen.

Tipps für den Verzehr

Das Fleisch der Hechte ist zart, fettarm, fest und hell, aber auch grätenreich. Daher braucht man für den Verzehr etwas Geduld und Geschick und eine ruhige Hand. Die jüngsten Exemplare sind die besten. Das zarteste und schmackhafteste Fleisch haben sie im zweiten Lebensjahr, dann wiegen sie bis zu 2000 Gramm. Einjährige Hechte werden als Grün- oder Grashechte bezeichnet und meistens gebraten verzehrt. Geschmacklich ist der Hecht von den Süßwasserfischen eindeutig einer der Besten.

 

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