Felchen

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Felchen

Felchen, lateinisch Coregonus, auch als Renken, Gangfisch, Schnäpel, Marenken oder Maränen bezeichnet, gehören zu den Süßwasserfischen. Sie sind Verwandte der Forellenfische, der Salmoniden, was man an der Fettflosse auf ihrem Rücken gut erkennen kann. Sie kommen in ganz Mittel– und Nordeuropa vor, bis hinauf nach Sibirien und zur Arktischen Küste.

 
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Ebenso findet man Felchen im gesamten Norden von Nordamerika. In Deutschland findet man sie im Bodensee, einigen Voralpenseen, aber auch in norddeutschen Seen wie dem Ratzeburger See, dem Schaalsee und dem Schweriner See.

Felchen, ein begehrter Speisefisch

Felchen bevorzugen kühle, saubere, sauerstoffreiche, tiefe Gewässer mit guter Wasserqualität. Felchen können auch in Aquakultur gehalten werden. Der Felchen hat eine große wirtschaftliche Bedeutung. Er wird gelegentlich auch als Brotfisch bezeichnet, da sie in ihrem Verbreitungsgebiet oft hauptsächliche Einnahmequelle der ansässigen Fischer sind und so zu deren Broterwerb beitragen.

Wo sind Felchen beheimatet

Im Bodensee leben die Felchen erst seit dem 20. Jahrhundert. Sie wurden dort aus anderen Seen eingesetzt. Heute ist der Bodensee das wichtigste Verbreitungs- und Fanggebiet der Felchen. Am Bodensee wird der Felchenbestand in Brutanstalten bewirtschaftet. Felchen leben üblicherweise in den tieferen bodennahen Regionen des Sees, wo sie sich von Kleinlebewesen ernähren. Zum Ablaichen sie kommen zwischen November und Dezember an die Oberfläche in der Mitte des Sees. Die Fischer liefern den Laich an die Brutanstalten am See ab, z.B. in Langenargen. Dort reifen die Eier heran und die Jungfische werden später wieder in den See gesetzt. Gibt es in manchen Jahren mehr Laich als die Brutstätte aufnehmen kann, stellen die Fischer aus den Eiern Kaviar her. Dieser Bodenseekaviar ist recht selten und gilt unter Feinschmeckern als Delikatesse.

Felchen als Delikatesse

Es gibt zahlreiche, oft nur lokal vorkommende Felchenarten, die selbst Fachleute nur schwer unterscheiden können. Sie haben einen schlanken, silberglänzenden Körper. Zwischen Rücken- und Schwanzflosse haben Felchen eine strahlenlose tief eingeschnittene Fettflosse. Je nach Art werde sie bis zu 70 cm lang. Sie können ein Gewicht von bis zu 10 kg erreichen. Felchen zeichnen sich aus durch ihr helles, festes, wohlschmeckendes Fleisch. Sie haben wenig Gräten. Felchen eignen sich gut zum Braten, Grillen oder Räuchern. Kleinere Arten können auch mariniert werden. Wird der Felchen fachgerecht zubereitet, bleibt sein Fleisch zart und geschmacksintensiv.

 

Nährwert
(auf 100g Felchen)
kcal: 100 KJ
KJ: 418 KJ
Kohlenhydrate: g
Proteine: 17,8 g
Fett: 3,2 g
Wasser: 77,7 g
Cholesterin: 60 mg
Vitamine
(auf 100g Felchen)
Niacin: 3,3 mg
Vitamin A: 21 µg
Vitamin B1: 0,09 mg
Vitamin B2: 0,11 mg
Vitamin B6: 0,38 mg
Vitamin C: 1 mg
Vitamin E: 2 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Felchen)
Calcium: 60 mg
Eisen: 0,5 mg
Kalium: 318 mg
Magnesium: 30 mg
Natrium: 36 mg
Phosphor: 290 mg

Seefische

Seefische

Seefische Artenvielfalt und Nutzen. Seefische bezeichnet man als alle Fischarten, deren Lebensraum das Meer ist. Man findet sie oft in Schärmen an, meist aber in großer Tiefe. Seefische haben sich auf dem internationalen Markt im laufe der Jahre immer mehr verbreitert.

Hummer, Krabben, Muscheln, Krebse, Meeresfrüchte

Hummer, Krabben, Muscheln, Krebse, Meeresfrüchte

In einer in den 1960er Jahren durchgeführten Statistik untersuchte man sowohl in den USA als auch in Europa die biochemische Zusammensetzung von Fleisch, Milch und Eiern hinsichtlich ihrer Fettwerte. Die Studie wurde über Jahre hinweg geführt und wies im Endeffekt eine bedenkliche Tendenz auf. Der Omega-3-Fettsäurewert nahm von Jahr zu Jahr ab.

Süßwasserfische

Süßwasserfische

Süßwasserfische kommen in Binnengewässern vor. Das sind Seen, Flüsse und natürlich auch künstlich angelegte Anlagen. Süßwasserfische können nicht in salzigem Meerwasser existieren, da sie nicht salzwassertolerant sind und dort sterben würden.

Aal

Aal

In unseren Breiten ist der Europäische Aal verbreitet, der sich aber nicht einschneidend vom Amerikanischen Aal unterscheidet. Er verfügt über einen langen, schlangenartigen Körper mit glattem, dichtem Schuppenkleid. Die Oberfärbung reicht von schwarz bis bläulich, die Bauchfärbung ist weißlich bis gelblich. Der Laich der Aale wird in der atlantischen Sargassosee nahe den Bahamas abgesetzt.

Barsch

Barsch

Beim Barsch handelt es sich um einen Süßwasserfisch. Der Barsch wird den Raubfischen zugeordnet, da er sich überwiegend von anderen Fischen ernährt. Zu den Barschen wird unter anderem auch der Zander gezählt, welcher eine Größe von bis zu 1,30 m erreichen kann. Der Barsch ist relativ tolerant, was den Wasserzustand betrifft, er ist zwar ein Süßwasserfisch kommt aber auch in den Küstenregionen der Ostsee vor. Unterarten der Barsche sind auch in den Meeren vertreten.

Brasse - Abramis brama

Brasse - Abramis brama

Es gibt ca. 30 Arten der Brasse. Die Brasse besitzt einen hochrückigen und schmalgeformten Körper. Der Kopf und die Maulöffnung sind klein. Das Maul ist vorstülpbar und unterständig. Sie wird bis zu 20 Jahre alt und erreicht eine Größe von durchschnittlich 30 bis 50 cm. Die maximale Größe beträgt etwa 90 cm. Ein typisches Merkmal der Brassen ist ihre dicke Schleimschicht. Sie ist ebenfalls unter den Bezeichnungen Brachse, Breitling, Blei, Bressen und Brachsmen bekannt.

Felchen

Felchen

Felchen, lateinisch Coregonus, auch als Renken, Gangfisch, Schnäpel, Marenken oder Maränen bezeichnet, gehören zu den Süßwasserfischen. Sie sind Verwandte der Forellenfische, der Salmoniden, was man an der Fettflosse auf ihrem Rücken gut erkennen kann. Sie kommen in ganz Mittel– und Nordeuropa vor, bis hinauf nach Sibirien und zur Arktischen Küste.

Forelle

Forelle

Die Forelle gehört zu den Lachsfischen und zeichnet sich vor allem durch den rundlichen und leicht gedrungenen Körperbau aus. Eine Forelle besitzt eine fast gerade Schwanzflosse und einen eher stumpfen, leicht ovalen Kopf. Bei der Forelle unterscheidet man primär zwischen drei verschiedenen Arten. Eine Art ist die Bachforelle, welche auch in Deutschland sehr weit verbreitet ist. Die Bachforelle eignet sich hervorragend zum Räuchern, da sie als Süßwasserfisch keinen prägnanten Geschmack hat, wie zahlreiche andere Salzwasserfische.

Hecht

Hecht

Die Hechte sind eine Gattung der Raubfische, und leben in Europa, Nordamerika und Nordasien. Die Färbung ist unterschiedlich und richtet sich nach dem Lebensraum - der Rücken ist meist grün-bräunlich, bis zum weißen Bauch wird die Färbung immer heller. Häufig ist der grüne, olivfarbene, gräuliche oder bräunliche Fisch deutlich hell gefleckt, manchmal sind auch senkrechte Streifen angedeutet.

Karpfen

Karpfen

Der Karpfen hat seine Ursprungsform aus Asien, durch die Römer wurde er nach Europa gebracht. Im Mitellalter wurde der Karpfen Bestandteil der Esskultur, es wurden immer mehr Karpfen in Teichen gehalten und gezüchtet, um diese anschließend zu essen. Wegen der christlichen Speisegebote, bei welchen an mehr als 150 Tagen im Jahr kein Fleisch gegessen werden durfte, wurden die Karpfen speziell für die Fastenzeit herangezogen.

Lachs

Lachs

Bis ins 19. Jahrhundert galt Lachs, wegen seines starken Vorkommen als das "Arme Leute Essen." Im 20. Jahrhundert änderten sich die Verhältnisse - durch Gewässerverschmutzung, künstliche Wasserbauten und Überfischung wurde den Lachsen die Wanderung zu den Laichstätten zum Teil unmöglich gemacht. Heute hat sich die Entwicklung wieder verändert und Lachs zählt zu den am meisten geschätzten Speisefischen. Wegen der erfolgreichen Aufzucht in Zuchtfarmen, kommt heutzutage eine Menge Lachs, als günstiges Tiefkühlprodukt auf dem Markt.

Schleie

Schleie

Lebensraum und Lebensweise: Die Schleie, auch Schlei oder Schuster genannt, ist ein Speisefisch, der flächendeckend in Europa sowie in gemäßigten Gebieten Asiens natürliche Verbreitung findet. Auch in anderen Teilen der Welt, wie zum Beispiel in Nord- und Südafrika, sowie in Neuseeland, Tasmanien, Chile und Teilen Indiens und Nordamerikas wurde die Schleie eingeführt.

Zander

Zander

Der Zander (lat. Sander lucioperca), oft auch unter den Namen Fogasch, Schill oder Hechtbarsch bekannt, ist ein Süßwasserfisch, welcher zur Familie der barschartigen Fische (Sparidae) gehört. In Europa ist er zugleich der Größte seiner Familie.

Fischdauerwaren

Fischdauerwaren

Seiner ernährungsphysiologischen und kulinarischen Vorzüge wegen ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch und Meeresfrüchten in Deutschland in den letzten Jahren signifikant angestiegen. Sind es heute 15,7 kg Fisch und Meeresfrüchte, so wird von der deutschen Fischwirtschaft für das Jahr 2014 ein Verbrauch von 17,5 kg erwartet.

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