Brasse - Abramis brama

Brasse - Abramis brama
Brasse - Abramis brama

Es gibt ca. 30 Arten der Brasse. Die Brasse besitzt einen hochrückigen und schmalgeformten Körper. Der Kopf und die Maulöffnung sind klein. Das Maul ist vorstülpbar und unterständig. Sie wird bis zu 20 Jahre alt und erreicht eine Größe von durchschnittlich 30 bis 50 cm. Die maximale Größe beträgt etwa 90 cm. Ein typisches Merkmal der Brassen ist ihre dicke Schleimschicht. Sie ist ebenfalls unter den Bezeichnungen Brachse, Breitling, Blei, Bressen und Brachsmen bekannt.

 
Anzeige

Lebensraum und Nahrungsaufnahme der Brasse

Die Brasse lebt in langsam fließenden und stehenden Gewässern, die einen weichen, schlammigen Grund haben. Die Fische ziehen Stellen vor, die mit dichten Pflanzen bewachsen sind. Die Brasse kommt in weiten Teilen Europas vor. Ausgenommen sind die Balkanhalbinsel, die Pyrenäenhalbinsel und Apenninenhalbinsel. Die Brasse ernährt sich von Schnecken, Muscheln, Würmern, Wasserasseln und Kleinkrebsen.

Die Brasse und ihre Vermehrung

In den Monaten Mai bis Juli, wenn die Temperatur des Wassers mindestens 15 °C beträgt, vermehren sich die Brassen. Sie wählen ufernahe Stellen, die flach und mit vielen Pflanzen bewachsen sind. Die Weibchen legen 150.000 bis 300.000 klebrige Eier, die eine Größe von durchschnittlich 1,6 bis 2 mm haben, an Wasserpflanzen, Wurzeln, Ästen und Steinen ab. Nach ca. 13 Tagen schlüpfen die Larven.

Brasse als Delikatesse

Besonders wohlschmeckend mit ihrem festen weißen Fleisch ist die Goldbrasse. Sie wird als Räucherfisch bevorzugt, eignet sich aber auch zum Grillen, Backen, Braten und pochieren. Bei Fischen, die auf dem Grill zubereitet werden, sollten die Schuppen vorab nicht entfernt werden. Sie verhindern, dass das Fischfleisch austrocknet. Die Brassen werden vor dem Grillen mit Olivenöl bestrichen. Größere Brassen sind nach etwa 10 Minuten gar. Nach dem Grillen wird die Haut entfernt und der Fisch mit einer scharfen Sauce serviert. Ausgenommene und geschuppte Brassen werden innen wie außen gesalzen und gepfeffert.

Im Backofen werden sie je nach Zubereitungsart bei 200 bis 300 °C gebacken. Auch die Backzeit ist abhängig von der Zubereitungsart und liegt durchschnittlich zwischen 20 und 35 Minuten. Aus Goldbrassen können leicht Filets zubereitet werden. Diese werden nur kurz in der Pfanne gebraten. Kleine Rotbrassen werden zum Schmoren und für Suppen verwendet. Grundsätzlich können alle Brassenarten kräftig gewürzt werden. Geeignet sind Petersilie, Rosmarin, Thymian, Fenchelkraut, Koriander, grüner Pfeffer und Chilischoten.

Nährwert
(auf 100g Brasse - Abramis brama)
kcal: 116 KJ
KJ: 485 KJ
Kohlenhydrate: g
Proteine: 16,6 g
Fett: 5,5 g
Wasser: 76,7 g
Cholesterin: 70 mg
Vitamine
(auf 100g Brasse - Abramis brama)
Niacin: 4 mg
Vitamin A: 11 µg
Vitamin B1: 0,11 mg
Vitamin B2: 0,08 mg
Vitamin B6: 0,33 mg
Vitamin C: 1 mg
Vitamin E: 1,5 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Brasse - Abramis brama)
Calcium: 89 mg
Eisen: 0,6 mg
Kalium: 310 mg
Magnesium: 30 mg
Natrium: 23 mg
Phosphor: 200 mg

Seefische

Seefische

Seefische Artenvielfalt und Nutzen. Seefische bezeichnet man als alle Fischarten, deren Lebensraum das Meer ist. Man findet sie oft in Schärmen an, meist aber in großer Tiefe. Seefische haben sich auf dem internationalen Markt im laufe der Jahre immer mehr verbreitert.

Hummer, Krabben, Muscheln, Krebse, Meeresfrüchte

Hummer, Krabben, Muscheln, Krebse, Meeresfrüchte

In einer in den 1960er Jahren durchgeführten Statistik untersuchte man sowohl in den USA als auch in Europa die biochemische Zusammensetzung von Fleisch, Milch und Eiern hinsichtlich ihrer Fettwerte. Die Studie wurde über Jahre hinweg geführt und wies im Endeffekt eine bedenkliche Tendenz auf. Der Omega-3-Fettsäurewert nahm von Jahr zu Jahr ab.

Süßwasserfische

Süßwasserfische

Süßwasserfische kommen in Binnengewässern vor. Das sind Seen, Flüsse und natürlich auch künstlich angelegte Anlagen. Süßwasserfische können nicht in salzigem Meerwasser existieren, da sie nicht salzwassertolerant sind und dort sterben würden.

Aal

Aal

In unseren Breiten ist der Europäische Aal verbreitet, der sich aber nicht einschneidend vom Amerikanischen Aal unterscheidet. Er verfügt über einen langen, schlangenartigen Körper mit glattem, dichtem Schuppenkleid. Die Oberfärbung reicht von schwarz bis bläulich, die Bauchfärbung ist weißlich bis gelblich. Der Laich der Aale wird in der atlantischen Sargassosee nahe den Bahamas abgesetzt.

Barsch

Barsch

Beim Barsch handelt es sich um einen Süßwasserfisch. Der Barsch wird den Raubfischen zugeordnet, da er sich überwiegend von anderen Fischen ernährt. Zu den Barschen wird unter anderem auch der Zander gezählt, welcher eine Größe von bis zu 1,30 m erreichen kann. Der Barsch ist relativ tolerant, was den Wasserzustand betrifft, er ist zwar ein Süßwasserfisch kommt aber auch in den Küstenregionen der Ostsee vor. Unterarten der Barsche sind auch in den Meeren vertreten.

Brasse - Abramis brama

Brasse - Abramis brama

Es gibt ca. 30 Arten der Brasse. Die Brasse besitzt einen hochrückigen und schmalgeformten Körper. Der Kopf und die Maulöffnung sind klein. Das Maul ist vorstülpbar und unterständig. Sie wird bis zu 20 Jahre alt und erreicht eine Größe von durchschnittlich 30 bis 50 cm. Die maximale Größe beträgt etwa 90 cm. Ein typisches Merkmal der Brassen ist ihre dicke Schleimschicht. Sie ist ebenfalls unter den Bezeichnungen Brachse, Breitling, Blei, Bressen und Brachsmen bekannt.

Felchen

Felchen

Felchen, lateinisch Coregonus, auch als Renken, Gangfisch, Schnäpel, Marenken oder Maränen bezeichnet, gehören zu den Süßwasserfischen. Sie sind Verwandte der Forellenfische, der Salmoniden, was man an der Fettflosse auf ihrem Rücken gut erkennen kann. Sie kommen in ganz Mittel– und Nordeuropa vor, bis hinauf nach Sibirien und zur Arktischen Küste.

Forelle

Forelle

Die Forelle gehört zu den Lachsfischen und zeichnet sich vor allem durch den rundlichen und leicht gedrungenen Körperbau aus. Eine Forelle besitzt eine fast gerade Schwanzflosse und einen eher stumpfen, leicht ovalen Kopf. Bei der Forelle unterscheidet man primär zwischen drei verschiedenen Arten. Eine Art ist die Bachforelle, welche auch in Deutschland sehr weit verbreitet ist. Die Bachforelle eignet sich hervorragend zum Räuchern, da sie als Süßwasserfisch keinen prägnanten Geschmack hat, wie zahlreiche andere Salzwasserfische.

Hecht

Hecht

Die Hechte sind eine Gattung der Raubfische, und leben in Europa, Nordamerika und Nordasien. Die Färbung ist unterschiedlich und richtet sich nach dem Lebensraum - der Rücken ist meist grün-bräunlich, bis zum weißen Bauch wird die Färbung immer heller. Häufig ist der grüne, olivfarbene, gräuliche oder bräunliche Fisch deutlich hell gefleckt, manchmal sind auch senkrechte Streifen angedeutet.

Karpfen

Karpfen

Der Karpfen hat seine Ursprungsform aus Asien, durch die Römer wurde er nach Europa gebracht. Im Mitellalter wurde der Karpfen Bestandteil der Esskultur, es wurden immer mehr Karpfen in Teichen gehalten und gezüchtet, um diese anschließend zu essen. Wegen der christlichen Speisegebote, bei welchen an mehr als 150 Tagen im Jahr kein Fleisch gegessen werden durfte, wurden die Karpfen speziell für die Fastenzeit herangezogen.

Lachs

Lachs

Bis ins 19. Jahrhundert galt Lachs, wegen seines starken Vorkommen als das "Arme Leute Essen." Im 20. Jahrhundert änderten sich die Verhältnisse - durch Gewässerverschmutzung, künstliche Wasserbauten und Überfischung wurde den Lachsen die Wanderung zu den Laichstätten zum Teil unmöglich gemacht. Heute hat sich die Entwicklung wieder verändert und Lachs zählt zu den am meisten geschätzten Speisefischen. Wegen der erfolgreichen Aufzucht in Zuchtfarmen, kommt heutzutage eine Menge Lachs, als günstiges Tiefkühlprodukt auf dem Markt.

Schleie

Schleie

Lebensraum und Lebensweise: Die Schleie, auch Schlei oder Schuster genannt, ist ein Speisefisch, der flächendeckend in Europa sowie in gemäßigten Gebieten Asiens natürliche Verbreitung findet. Auch in anderen Teilen der Welt, wie zum Beispiel in Nord- und Südafrika, sowie in Neuseeland, Tasmanien, Chile und Teilen Indiens und Nordamerikas wurde die Schleie eingeführt.

Zander

Zander

Der Zander (lat. Sander lucioperca), oft auch unter den Namen Fogasch, Schill oder Hechtbarsch bekannt, ist ein Süßwasserfisch, welcher zur Familie der barschartigen Fische (Sparidae) gehört. In Europa ist er zugleich der Größte seiner Familie.

Fischdauerwaren

Fischdauerwaren

Seiner ernährungsphysiologischen und kulinarischen Vorzüge wegen ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch und Meeresfrüchten in Deutschland in den letzten Jahren signifikant angestiegen. Sind es heute 15,7 kg Fisch und Meeresfrüchte, so wird von der deutschen Fischwirtschaft für das Jahr 2014 ein Verbrauch von 17,5 kg erwartet.

Weitere Bilder von Brasse - Abramis brama