Miesmuschel

Miesmuschel
Miesmuschel

Die Miesmuschel ist eine Muschelart, die weltweit verbreitet ist. Die Miesmuschel kennt man auch als Pfahlmuschel. Das rührt daher, dass sich die Muscheln mit eigens dafür entwickelten Fäden, an Pfähle, Steine und an festen Sand klammern. Sie tun das mit besonderer Vorliebe in Wattgebieten, in Flussmündungen und im Brackwasser. Miesmuscheln werden bis zu 10 cm groß. Sie bestehen, wie andere Muscheln auch, aus zwei Schalenhälften, in deren Schutz sich das Weichlebewesen befindet.

 
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Die Miesmuschel ist durchaus nicht nur ein weiches Gebildes innerhalb von Muschelschalen, sie verfügt über innere Organe wie Herz, Nieren, Magen und Darm. Droht Gefahr oder wird es trocken um die Miesmuschel, so schließt sie mithilfe eines Muskels ihre Schalen und kann sich schützen.

Gar nicht mies - Die Miesmuschel

Die Ernährung der Miesmuschel wird durch Wasserfilterung vollzogen. Die Miesmuschel filtert aus dem Wasser die Nährstoffe und den Sauerstoff heraus und entlässt das Restwasser wieder. Eine Miesmuschel von ca. 3 cm Länge filtert in einer Stunde je 1 l Wasser. Im Frühling und im Sommer kommt es zur Ablage von bis zu 10 Mio. Eiern. Diese werden erst nach der Eiablage von den Männchen befruchtet.

Miesmuschel und ihre Zucht

Obwohl die Miesmuschel in reichlicher Zahl in natürlichen Meeresgewässern vorkommt, ist man seit langer Zeit dazu übergegangen, die Miesmuschel auch zu züchten. Besonders in den südlichen Regionen Europas, wie in Portugal, aber auch in Frankreich wird die Miesmuschel gezüchtet. Dazu werden eigens für die Muschelzucht Pfahlanlagen im Meer aufgestellt, die gegen äußere Einflüsse und tierische Räuber geschützt sind. Bei der Zucht können verhältnismäßig einheitlichere Größen der Miesmuschel für den Handel erzielt werden. Die große Nachfrage nach der Miesmuschel wird dadurch gespiegelt, dass allein in Europa um die 550.000 Tonnen dieser Hartschalentiere pro Jahr in den Handel gelangen.

Abwechslung in der Küche mit der Miesmuschel

Dass die Miesmuschel ein so beliebtes Lebensmittel ist, kommt nicht zuletzt von der Vielfalt, wie man mit ihr einen Speiseplan gestalten kann. Sie kann zum Salat, aber vor allem in der warmen Küche, zu einem wunderbaren Geschmacksträger werden. Hinzu kommt, dass das Fleisch der Miesmuschel kalorienarm und reich an Nährwerten wie Eiweiß ist. Mit Tomatensoße, in einer Paella, aber auch in einer reichhaltigen Fischsuppe ist die Miesmuschel beliebt.

 

Nährwert
(auf 100g Miesmuschel)
kcal: 69 KJ
KJ: 290 KJ
Kohlenhydrate: 2,4 g
Proteine: 10,5 g
Fett: 2 g
Wasser: 83,2 g
Cholesterin: 126 mg
Vitamine
(auf 100g Miesmuschel)
Niacin: 1,6 mg
Vitamin A: µg
Vitamin B1: 0,16 mg
Vitamin B2: 0,22 mg
Vitamin B6: 0,08 mg
Vitamin C: 3 mg
Vitamin E: 0,8 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Miesmuschel)
Calcium: 27 mg
Eisen: 5,1 mg
Kalium: 277 mg
Magnesium: 36 mg
Natrium: 290 mg
Phosphor: 250 mg

Hummer, Krabben, Muscheln, Krebse, Meeresfrüchte

Hummer, Krabben, Muscheln, Krebse, Meeresfrüchte

In einer in den 1960er Jahren durchgeführten Statistik untersuchte man sowohl in den USA als auch in Europa die biochemische Zusammensetzung von Fleisch, Milch und Eiern hinsichtlich ihrer Fettwerte. Die Studie wurde über Jahre hinweg geführt und wies im Endeffekt eine bedenkliche Tendenz auf. Der Omega-3-Fettsäurewert nahm von Jahr zu Jahr ab.

Austern

Austern

Im fernen Osten wird die größte Menge an Austern verzehrt. Sie werden dort immer gut gegart. Da es im fernen Osten ein größeres Angebot gibt, ist es im Vergleich zu Europa sehr preiswert. In Asien und Amerika werden die Austern in einer Reihe von kulinarischen Gerichten konsumiert. Die Muscheln galten in den Küstengebieten Europas als alltäglich. Früher hatte man "Sauerkraut mit Austern - Ragout und Rheinwein" als Alltagsgericht angesehen. Die Austern sind heutzutage in Europa sehr selten. Sie sind eine kostbare Delikatesse und werden meistens roh gegessen.

Garnele Speisekrabbe

Garnele Speisekrabbe

Roter Panzer, dünne Beine, langer Schwanz und zwei Fühler mit Knopfaugen. So könnte man die Garnele oder Speisekrabbe wohl zutreffend, wenn auch nicht ausreichend beschreiben. Ist sie doch außerdem ein wahrer Meister des schnellsten Tauchgangs in den Tiefen unserer Gewässer, geschickt sowohl in der Futtersuche als auch nahezu unsichtbar in der Tarnung und wirklich effektiv in der Fortpflanzung. Fertig zubereitet auf den Teller reduziert sich die Beschreibung auf weißes, zartes Fleisch in mundgerechter Form und äußerst schmackhaft.

Hummer - Homarus vulgaris

Hummer - Homarus vulgaris

Der Hummer, man kennt ihn auch als Lobster, ist eines der teuersten und berühmtesten Köstlichkeiten die das Meer zu bieten hat. Der Hummer ist eine bekannte Delikatesse in den Küchen dieser Welt. Da die Hummerpopulationen in den letzten Jahren weltweit rasant zurück gegangen ist, darf diese Krebsart nur noch extrem reguliert befischt werden. Das führt dazu, dass die Einkaufspreise für diese Großkrebse sehr hoch sind.

Flusskrebs

Flusskrebs

Flusskrebse gehören zu den Schalentieren. Sie besitzen fünf Beinpaare, wobei das fünfte Beinpaar durch die Evolution zu Scheren umgewandelt wurde. Mit den restlichen Beinpaaren bewegen sie sich fort. An diesen Beinen hängen auch die Kiemen, über die der Krebs unter Wasser atmet. Flusskrebse reagieren äußerst empfindlich auf die Qualität des Wassers, daher kann man bei einem hohen Flusskrebsaufkommen davon ausgehen, dass die Wasserqualität ausgezeichnet ist.

Languste

Languste

Bei Feinschmeckern erfreut sich die Languste ebensolcher Beliebtheit, wie der Hummer. Nicht umsonst trägt das Schalentier in Europa auch den Namen Stachelhummer. Obwohl nur das Fleisch des Hinterleibs genießbar ist, gehört die Languste zu den teuersten Krustentieren überhaupt. Mit fünf Beinpaaren ausgestattet verfügt die Languste, die den Krebstieren zugeordnet wird, zwar über ein Werkzeug an den vorderen Beinen, mit dem sie gekonnt Muschelschalen knackt, jedoch nicht über eine Schere.

Miesmuschel

Miesmuschel

Die Miesmuschel ist eine Muschelart, die weltweit verbreitet ist. Die Miesmuschel kennt man auch als Pfahlmuschel. Das rührt daher, dass sich die Muscheln mit eigens dafür entwickelten Fäden, an Pfähle, Steine und an festen Sand klammern. Sie tun das mit besonderer Vorliebe in Wattgebieten, in Flussmündungen und im Brackwasser. Miesmuscheln werden bis zu 10 cm groß. Sie bestehen, wie andere Muscheln auch, aus zwei Schalenhälften, in deren Schutz sich das Weichlebewesen befindet.

Steckmuschel

Steckmuschel

Es gibt etwa 30000 Arten von Muscheln, die in über 100 Gruppen aufgeteilt sind. Eine davon ist die Steckmuschel, die wiederum in zwei Kategorien aufgeteilt wird. Die Schalen beider Gattungen sind dreieckförmig und haben ein spitzes Ende, wobei die eine länglich und sehr schmal ist und die andere eher breit. Steckmuscheln sind wirbellose Tiere und haben ihren Lebensraum meistens in Küstennähe und ernähren sich ausschließlich von Plankton die sie aus dem Meerwasser filtern.

Tintenfisch

Tintenfisch

Die drei Meerestiere Sepia, Kalmar und Oktopus werden unter der Gruppe der Tintenfische zusammengefasst. Es handelt sich bei Tintenfischen um die am höchsten entwickelten Weichtiere. Sie haben beispielweise hervorragend entwickelte Sinnesorgane und ein gut entwickeltes Nervensystem. Die Familie der Tintenfische wird unterteilt nach der Anzahl ihrer Arme: Sepia und Kalmar haben zehn Arme, Oktopus oder Krake nur acht.

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