Garnele Speisekrabbe

Garnele Speisekrabbe
Garnele Speisekrabbe

Roter Panzer, dünne Beine, langer Schwanz und zwei Fühler mit Knopfaugen. So könnte man die Garnele oder Speisekrabbe wohl zutreffend, wenn auch nicht ausreichend beschreiben. Ist sie doch außerdem ein wahrer Meister des schnellsten Tauchgangs in den Tiefen unserer Gewässer, geschickt sowohl in der Futtersuche als auch nahezu unsichtbar in der Tarnung und wirklich effektiv in der Fortpflanzung. Fertig zubereitet auf den Teller reduziert sich die Beschreibung auf weißes, zartes Fleisch in mundgerechter Form und äußerst schmackhaft.

 
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Die Garnele bzw. Speisekrabbe als Delikatesse

Galt die Garnele oder Speisekrabbe noch vor einigen Jahren als kulinarischer Luxus, ist sie heute auch für den Normalverbraucher verhältnismäßig günstig zu erstehen. Die Nachfrage ist ungebremst - denn nach wie vor gilt die Garnele bzw. Speisekrabbe trotz Massenprodukt als eine begehrte Delikatesse. Man unterscheidet zwischen Kalt- und Warmwassergarnelen. Die Kaltwassergarnele ist qualitativ immer vorzuziehen, da sie einen intensiveren und besseren Geschmack aufweist. Bekannter ist die Kaltwassergarnele bei uns unter dem Begriff „Tiefseegarnele" oder auch „Eismeergarnele" - gern auch als „Grönland-Shrimp". Die Tiere leben in Meerestiefen von 200 bis 700 Metern. Dieses variiert durch regionale Eigenheiten und Garnelen-Art, allerdings gilt grundsätzlich: je tiefer, um so kälter das Wasser und somit die Qualität einer Garnele oder Speisekrabbe.

Garnelen oder Speisekrabben im Handel

Eismeergarnelen können eine Länge von bis zu 12 cm erreichen. Im Handel wird die Garnele oder Speisekrabbe nach Größe und Gewicht - weniger nach ihrer Herkunft - klassifiziert. So unterscheidet man hier Shrimps (mehr als 200 Tiere, um 1kg zu erhalten) von Riesengarnelen. Beides wird in aller Regel roh und ohne Kopf, jedoch mit Panzer gewogen. Eine ganze Garnele oder Speisekrabbe hingegen wird meistens als Stück bezeichnet. Interessant ist für den deutschen Verbraucher die Mengen-Angabe auf der Verpackung, denn dort ist fast überall das englische Pfund (lb) vertreten: 21-25/lb (453,59 g) bedeutet einen Durchschnittswert von 23 Garnelen pro engl.Pfund. Noch genauere Angaben sind mit einem U bezeichnet: U6 bedeutet beispielsweise unter 6 Stück der Garnele oder Speisekrabbe pro engl. Pfund. Sehr oft findet man auch die Unze als Gewichtsbezeichnung vor. Hier ist zu beachten, dass 16 oz gleich 1lb entsprechen. Unübertroffen aber ist für den Gourmet der Kauf von Garnelen bzw. Speisekrabben auf dem Fischmarkt zu früher Stunde oder direkt frisch gefangen vom Fischkutter am Hafen.

Der Genuss von Garnelen bzw. Speisekrabben

Die Garnele oder Speisekrabbe gilt auch heute noch als wahre Delikatesse, ganz gleich, ob sie frisch im Meer gefischt wurden oder aus einer Zucht stammen. Es gibt unzählige Rezepte, in denen die Garnele oder Speisekrabbe als Hauptbestandteil oder delikate Zugabe Verwendung findet: als Salat in allen Varianten und für jeden Anlass, gekocht, gebraten - und auch auf Pizzen und in Suppen ist sie zu finden. Die Garnele bzw. Speisekrabbe eignet sich für nahezu jedes Gericht als Zugabe oder Vorspeise, da der aromatisch intensive Geschmack mit allem harmoniert: sowohl süß-sauer als auch scharf, mit Knoblauch, dezenten Kräutermischungen oder im Verbund mit Pilzen und sogar Fleisch lässt sich die Garnele bzw. Speisekrabbe zubereiten. Entsprechend überrascht die Gastronomie schon seit Jahren mit immer wieder neuen Menükompositionen - der Fantasie sind nach wie vor keine Grenzen gesetzt.

 

Nährwert
(auf 100g Garnele Speisekrabbe)
kcal: 87 KJ
KJ: 364 KJ
Kohlenhydrate: g
Proteine: 18,6 g
Fett: 1,4 g
Wasser: 78,4 g
Cholesterin: 138 mg
Vitamine
(auf 100g Garnele Speisekrabbe)
Niacin: 2,4 mg
Vitamin A: 0,16 µg
Vitamin B1: 0,05 mg
Vitamin B2: 0,03 mg
Vitamin B6: 0,13 mg
Vitamin C: 2 mg
Vitamin E: 4 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Garnele Speisekrabbe)
Calcium: 92 mg
Eisen: 1,8 mg
Kalium: 266 mg
Magnesium: 67 mg
Natrium: 146 mg
Phosphor: 224 mg

Hummer, Krabben, Muscheln, Krebse, Meeresfrüchte

Hummer, Krabben, Muscheln, Krebse, Meeresfrüchte

In einer in den 1960er Jahren durchgeführten Statistik untersuchte man sowohl in den USA als auch in Europa die biochemische Zusammensetzung von Fleisch, Milch und Eiern hinsichtlich ihrer Fettwerte. Die Studie wurde über Jahre hinweg geführt und wies im Endeffekt eine bedenkliche Tendenz auf. Der Omega-3-Fettsäurewert nahm von Jahr zu Jahr ab.

Austern

Austern

Im fernen Osten wird die größte Menge an Austern verzehrt. Sie werden dort immer gut gegart. Da es im fernen Osten ein größeres Angebot gibt, ist es im Vergleich zu Europa sehr preiswert. In Asien und Amerika werden die Austern in einer Reihe von kulinarischen Gerichten konsumiert. Die Muscheln galten in den Küstengebieten Europas als alltäglich. Früher hatte man "Sauerkraut mit Austern - Ragout und Rheinwein" als Alltagsgericht angesehen. Die Austern sind heutzutage in Europa sehr selten. Sie sind eine kostbare Delikatesse und werden meistens roh gegessen.

Garnele Speisekrabbe

Garnele Speisekrabbe

Roter Panzer, dünne Beine, langer Schwanz und zwei Fühler mit Knopfaugen. So könnte man die Garnele oder Speisekrabbe wohl zutreffend, wenn auch nicht ausreichend beschreiben. Ist sie doch außerdem ein wahrer Meister des schnellsten Tauchgangs in den Tiefen unserer Gewässer, geschickt sowohl in der Futtersuche als auch nahezu unsichtbar in der Tarnung und wirklich effektiv in der Fortpflanzung. Fertig zubereitet auf den Teller reduziert sich die Beschreibung auf weißes, zartes Fleisch in mundgerechter Form und äußerst schmackhaft.

Hummer - Homarus vulgaris

Hummer - Homarus vulgaris

Der Hummer, man kennt ihn auch als Lobster, ist eines der teuersten und berühmtesten Köstlichkeiten die das Meer zu bieten hat. Der Hummer ist eine bekannte Delikatesse in den Küchen dieser Welt. Da die Hummerpopulationen in den letzten Jahren weltweit rasant zurück gegangen ist, darf diese Krebsart nur noch extrem reguliert befischt werden. Das führt dazu, dass die Einkaufspreise für diese Großkrebse sehr hoch sind.

Flusskrebs

Flusskrebs

Flusskrebse gehören zu den Schalentieren. Sie besitzen fünf Beinpaare, wobei das fünfte Beinpaar durch die Evolution zu Scheren umgewandelt wurde. Mit den restlichen Beinpaaren bewegen sie sich fort. An diesen Beinen hängen auch die Kiemen, über die der Krebs unter Wasser atmet. Flusskrebse reagieren äußerst empfindlich auf die Qualität des Wassers, daher kann man bei einem hohen Flusskrebsaufkommen davon ausgehen, dass die Wasserqualität ausgezeichnet ist.

Languste

Languste

Bei Feinschmeckern erfreut sich die Languste ebensolcher Beliebtheit, wie der Hummer. Nicht umsonst trägt das Schalentier in Europa auch den Namen Stachelhummer. Obwohl nur das Fleisch des Hinterleibs genießbar ist, gehört die Languste zu den teuersten Krustentieren überhaupt. Mit fünf Beinpaaren ausgestattet verfügt die Languste, die den Krebstieren zugeordnet wird, zwar über ein Werkzeug an den vorderen Beinen, mit dem sie gekonnt Muschelschalen knackt, jedoch nicht über eine Schere.

Miesmuschel

Miesmuschel

Die Miesmuschel ist eine Muschelart, die weltweit verbreitet ist. Die Miesmuschel kennt man auch als Pfahlmuschel. Das rührt daher, dass sich die Muscheln mit eigens dafür entwickelten Fäden, an Pfähle, Steine und an festen Sand klammern. Sie tun das mit besonderer Vorliebe in Wattgebieten, in Flussmündungen und im Brackwasser. Miesmuscheln werden bis zu 10 cm groß. Sie bestehen, wie andere Muscheln auch, aus zwei Schalenhälften, in deren Schutz sich das Weichlebewesen befindet.

Steckmuschel

Steckmuschel

Es gibt etwa 30000 Arten von Muscheln, die in über 100 Gruppen aufgeteilt sind. Eine davon ist die Steckmuschel, die wiederum in zwei Kategorien aufgeteilt wird. Die Schalen beider Gattungen sind dreieckförmig und haben ein spitzes Ende, wobei die eine länglich und sehr schmal ist und die andere eher breit. Steckmuscheln sind wirbellose Tiere und haben ihren Lebensraum meistens in Küstennähe und ernähren sich ausschließlich von Plankton die sie aus dem Meerwasser filtern.

Tintenfisch

Tintenfisch

Die drei Meerestiere Sepia, Kalmar und Oktopus werden unter der Gruppe der Tintenfische zusammengefasst. Es handelt sich bei Tintenfischen um die am höchsten entwickelten Weichtiere. Sie haben beispielweise hervorragend entwickelte Sinnesorgane und ein gut entwickeltes Nervensystem. Die Familie der Tintenfische wird unterteilt nach der Anzahl ihrer Arme: Sepia und Kalmar haben zehn Arme, Oktopus oder Krake nur acht.

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