Seelachs Köhler

Seelachs Köhler
Seelachs Köhler

Der Köhler gehört zur Familie der Dorsche. Seinen Namen Seelachs, bekam der Köhler durch die Lebensmittelindustrie, welche den Werbenamen Seelachs als verkaufsfördernder ansieht. Das Verbreitungsgebiet des Köhlers ist die kalte aber gemäßigte Region um Island, Spitzbergen, Norwegen, die Nordsee und die vordere Ostsee. Er lebt sowohl in grundnahen Wasserschichten, als auch freischwimmend in der Wassermitte, und nach Sonnenaufgang bzw. am späten Nachmittag an der Wasseroberfläche. Der Köhler tritt immer in Schwärmen auf.

 
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Welche Art von Fisch ist der Seelachs bzw. Köhler

Der Köhler ist ein Räuber, welcher seine Beute bis zum Strand verfolgt, und begibt sich schon als Jungfisch auf die Jagd nach Hüpferlingen, Fischbrut und Leuchtgarnelen. Sobald der Köhler erwachsen ist, ändert er sein Beuteschema und frisst dann eher Heringe, Sprotten und Lodden. Der Köhler wird bis zu 70 cm lang und ist durch seinen langen gestreckten, dunkel gefärbten, Körper zu erkennen. Nur der Bauch ist hell. Die dunkle Färbung gab ihm vermutlich auch seinen Namen. Hinzukommt eine deutlich sichtbare sehr helle, kaum gekrümmte, Seitenlinie und ein unterständiges Maul. Normalerweise wird der Köhler bis zu 70 cm lang. Ausnahmen von einer Größe um etwa 1,3 Meter und 30 kg sind aber auch schon vorgekommen. Die Fische können über 25 Jahre alt werden.

Seelachs als drittwichtigster Speisefisch

Gefischt wird der Köhler mit Schleppnetzen, zum Teil aber auch mit Stellnetzen und verschiedenen Angelgeräten. Wenn man Köhler gezielt angeln will, sollten Sie Ihr Angelgerät bis zum Grund herablassen und 5 Meter einkurbeln. Wenn Sie keinen Erfolg haben, einfach den Vorgang wiederholen und weitere 5 Meter einkurbeln. Wiederholen Sie diesen Vorgang so lange, bis der Schwarm gefunden wurde. Sollten Sie das Mittelwasser ohne Erfolg erreicht haben, ist davon auszugehen, dass sich in ihrem Angelgebiet keine Köhler aufhalten. Für die Fischindustrie spielt der Köhler eine bedeutende Rolle, denn er belegt Platz drei auf der Liste der wichtigsten Speisefische Deutschlands. Nur der Alaska-Seelachs, welcher ebenso wie der Köhler aus werbetechnischen Gründen seinen Namen hat, und der Hering.

Seelachs als Delikatesse

Der Seelachs wir im Lebensmittelhandel, je nach Geschmack, in allen erdenkbaren Zubereitungsarten angeboten. Ob geräuchert, gefärbt als Seelachs in Öl, als Salz- oder Trockenfisch, Frischfisch auf Eis und in Form von tiefgefrorenen Filets. 8% des angebotenen Fisches in Deutschland entfallen auf Seelachsprodukte.

Nährwert
(auf 100g Seelachs Köhler)
kcal: 81 KJ
KJ: 340 KJ
Kohlenhydrate: g
Proteine: 18,3 g
Fett: 0,9 g
Wasser: 79,5 g
Cholesterin: 39 mg
Vitamine
(auf 100g Seelachs Köhler)
Niacin: 4 mg
Vitamin A: 6 µg
Vitamin B1: 0,09 mg
Vitamin B2: 0,35 mg
Vitamin B6: 0,29 mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: 0,4 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Seelachs Köhler)
Calcium: 14 mg
Eisen: 1 mg
Kalium: 374 mg
Magnesium: 25 mg
Natrium: 81 mg
Phosphor: 300 mg

Seefische

Seefische

Seefische Artenvielfalt und Nutzen. Seefische bezeichnet man als alle Fischarten, deren Lebensraum das Meer ist. Man findet sie oft in Schärmen an, meist aber in großer Tiefe. Seefische haben sich auf dem internationalen Markt im laufe der Jahre immer mehr verbreitert.

Sardine

Sardine

Sardinen sind kleine Salzwasserfische, welche zu der Familie der heringartigen Fische gehören. Sardinen zeichnen sich vor allem durch den kleinen, im Querschnitt leicht ovalen Körper aus. Die Flanken sowie auch der Rücken des Fisches ist grünlich bis bläulich gefärbt und an der Bauchseite eher silbrig. Die Kiemendeckel der Sardine sind ebenso auffällig gestaltet. Sie zeichnen sich durch die rostfarbenen bis braunroten Töne aus. An der Seite des Fisches finden sich vorwiegend große, silberne Schuppen.

Schellfisch

Schellfisch

Der Schellfisch ist der Familie der Dorschfische zu zuordnen. Es handelt sich um einen Salzwasserfisch. Sein Verbreitungsgebiet ist der europäische Nordatlantik, also Nordsee, Ostsee, Barentssee sowie um Grönland und Neufundland. Die Fische werden bis zu 15 kg schwer bei einer Länge von etwa einem Meter. Der Oberkiefer, der größer als der Unterkiefer ist, verleiht ihnen ein haiähnliches Aussehen.

Scholle

Scholle

Die auch Goldbutt genannte Scholle ist ein sehr beliebter Speisefisch und gehört zu den bekanntesten und meistgekauften Plattfischen. Der Seefisch wird vorwiegend im Nordatlantik gefangen und ist das ganze Jahr über im Handel erhältlich. Im Frühling jung gefangen, wird die Scholle unter dem Namen "Maischolle" angeboten. Das Fleisch ist weiß und nicht sehr fest, was es besonders leicht verdaulich macht. Scholle ist recht reich an Gräten, welche sich aber leicht entfernen lassen.

Seehecht

Seehecht

Der Seehecht zählt zu der Familie der dorschartigen Fische und wird als Speisefisch gefangen. Weltweit gibt es 13 unterschiedliche Arten von ihnen. Sie sind Fischräuber, die sich fast nur von Makrelen, Heringen, Sardinen und Sprotten ernähren.

Seezunge

Seezunge

Die Seezunge ist ein länglich, ovaler Fisch und kann im ausgewachsenen Zustand bis zu 60 cm lang werden. Das Maximalgewicht liegt bei rund 400 g, wobei die Weibchen durchaus auch noch ein wenig größer werden können. Der Fisch gehört zu den sogenannten Plattfischen, was die äusserliche Form nochmals verdeutlicht. Im Gegensatz zu vielen anderen Fischarten besitzt dieser Fisch voll entwickelte Brustflossen, sowie eine komplette Umrandung des Korpus mit Flossen. Die Augen liegen beide auf der rechten Seite des Fisches.

Steinbutt

Steinbutt

Der Steinbutt ist kulinarisch der beeindruckendste Vertreter der Bothidae oder der Buttfamilie, die zu den Plattfischen gehören. Der Steinbutt ist im gesamten Nordostatlantik, von der marokkanischen Küste bis nach Mittelnorwegen beheimatet. Er besiedelt das Mittelmeer, die Nordsee und die westliche Ostsee. Eine verwandte Art des Fisches, der Schwarzmeersteinbutt ist im Schwarzen Meer beheimatet. Er bevorzugt gemäßigte Gewässer mit einer Wassertiefe von 20 bis 70 Metern.

Thunfisch

Thunfisch

Thunfische gehören zu der Gattung der Makrelen. Der Thunfisch zeichnet sich primär vor allem durch die enorme Größe bzw. Länge, sowie auch durch die Tatsache aus, dass er fast keine Schuppen besitzt. Die Schuppen sind bei dem Thunfisch nur an der Brust und an dem Rücken vorhanden, sowie auch an der Seitenlinie bis hin zur Rückenflosse. Thunfische unterscheiden sich in ihrer Form und der Farbgebung, verfügen aber zumeistens über einen blauschwarzen Rücken, eine silberne Seite, sowie oftmals auch einen weißen Bauch.

Hummer, Krabben, Muscheln, Krebse, Meeresfrüchte

Hummer, Krabben, Muscheln, Krebse, Meeresfrüchte

In einer in den 1960er Jahren durchgeführten Statistik untersuchte man sowohl in den USA als auch in Europa die biochemische Zusammensetzung von Fleisch, Milch und Eiern hinsichtlich ihrer Fettwerte. Die Studie wurde über Jahre hinweg geführt und wies im Endeffekt eine bedenkliche Tendenz auf. Der Omega-3-Fettsäurewert nahm von Jahr zu Jahr ab.

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