Schellfisch

Schellfisch
Schellfisch

Der Schellfisch ist der Familie der Dorschfische zu zuordnen. Es handelt sich um einen Salzwasserfisch. Sein Verbreitungsgebiet ist der europäische Nordatlantik, also Nordsee, Ostsee, Barentssee sowie um Grönland und Neufundland. Die Fische werden bis zu 15 kg schwer bei einer Länge von etwa einem Meter. Der Oberkiefer, der größer als der Unterkiefer ist, verleiht ihnen ein haiähnliches Aussehen.

 
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Wissenswertes über den Schellfisch

Optisch erkennbar ist der Schellfisch an der schwarzen Seitenlinie mit dem schwarzen Brustfleck. Der Schellfisch lebt nicht direkt unter der Wasseroberfläche sondern in Tiefen ab 20 Meter, vorwiegend jedoch in Meeresbodennähe bei Tiefen um 200 Meter. Der Fisch ernährt sich von Würmern, Krebsen und auch vom Laich anderer Fische, daher die Nähe zum Meeresboden. Laichzeit ist von März bis Juni, geschlechtsreif sind die Jungfische mit etwa 3 Jahren. Der Fang dieser Fische erfolgt mit Schleppnetzen. Es dürfen nur Fische von einer Mindestlänge ab 27 cm gefangen werden.

Schellfisch und seine Verwendung in der Küche

Beim Schellfisch handelt es sich um einen klassischen Kochfisch, mit zartem weißen Fleisch. Bei der Lagerung wird schon darauf geachtet, dass das Fleisch nicht zu sehr gedrückt wird. Auch beim Fang wird Stellnetzen bzw. Kiemennetzen die mit Ködern versehen sind der Vorzug gegeben, um das zarte Fleisch zu schützen. In der Küche findet er ferner Verwendung als Räucherfisch und Trockenfisch. Der Handel bietet den Schellfisch im Ganzen oder als Filet an. Bei der Zubereitung benötigt der Schellfisch äußerst kurze Garzeiten. Kocht oder dünstet man ihn zu lange zerfällt das Fleisch sofort. Ein ganzer Schellfisch der ca. 1,5 kg wiegt ist nach ca. 6 bis 8 Minuten bereits durchgegart. Ob der Fisch den optimalen Garpunkt erreicht hat, stellt man fest, in dem man mit einer dünnen Gabel an der dicksten Stelle des Rückens einsticht, spürt man keinen Widerstand ist der Fisch gar.

Welche Nährwerte hat der Schellfisch

Das Fleisch des Schellfisch ist ein Schlankmacher, da es sehr fettarm, aber dafür eiweißreich ist. 100 g Schellfisch enthalten zum Beispiel 0,5 % Fett, 301 mg Kalium, 18,2 % Eiweiß, 243 μg Jod, 203 mg Phosphor und im gekochten Zustand 86 Kalorien.

 

Nährwert
(auf 100g Schellfisch)
kcal: 77 KJ
KJ: 323 KJ
Kohlenhydrate: g
Proteine: 17,9 g
Fett: 0,6 g
Wasser: 74,5 g
Cholesterin: 35 mg
Vitamine
(auf 100g Schellfisch)
Niacin: 3,1 mg
Vitamin A: 17 µg
Vitamin B1: 0,05 mg
Vitamin B2: 0,17 mg
Vitamin B6: 0,3 mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: 0,4 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Schellfisch)
Calcium: 18 mg
Eisen: 0,6 mg
Kalium: 301 mg
Magnesium: 24 mg
Natrium: 116 mg
Phosphor: 176 mg

Flunder

Flunder

Die Flunder ist ein Speisefisch, der aus den Küstengewässern Europas stammt. Dieser Speisefisch wird auch als Plattfisch bezeichnet. Flundern sind absolute Grundfische die diesen Lebensraum nur selten verlassen. Die Flunder hat einen ovalen abgeflachten Körper der sie für das Leben am Gewässergrund prädestiniert. Entlang der Küsten an Nord und Ostsee findet man die Flunder sehr häufig. Die Flunder findet sich zudem in Buchten, Fjorden und Mündungen der Flussläufe. Auch die Brackwasserregionen gehören zum Lebensraum der Flunder.

Kabeljau Dorsch

Kabeljau Dorsch

Der Kabeljau ist ein Meeresfisch, der in zahlreichen Seegebieten zu Hause ist. Den nicht geschlechtsreifen Kabeljau bezeichnet man als Dorsch. An der Ostsee wird jeder Kabeljau, auch der vollständig ausgewachsene, als Dorsch bezeichnet. Heimatgebiete vom Kabeljau sind der gesamte Nordatlantik, der nördliche Pazifik, die Nordsee und die Ostsee. Der Kabeljau bzw. Dorsch hat einen langen Körper, eine Flosse am Bauch und eine am After und etliche dicht hintereinander angeordnete runde Rückenflossen.

Rotbarsch Goldbarsch

Rotbarsch Goldbarsch

Der Rotbarsch oder Goldbarsch zählt zu den bekanntesten Speisefischen. Allerdings gehört er nicht, wie der Name vermuten lässt, zu den barschartigen Fischen, sondern zu den Knochenfischen und zählt zur Familie der Panzerwangen, was ihn mit den tropischen Feuerfischen verwandt macht. Sein Lebensraum ist das europäische Nordmeer, wo er in großen Schwärmen in den Küstengewässern von Spitzbergen, Grönland und den Färöer Inseln vorkommt.

Steinbutt

Steinbutt

Der Steinbutt ist kulinarisch der beeindruckendste Vertreter der Bothidae oder der Buttfamilie, die zu den Plattfischen gehören. Der Steinbutt ist im gesamten Nordostatlantik, von der marokkanischen Küste bis nach Mittelnorwegen beheimatet. Er besiedelt das Mittelmeer, die Nordsee und die westliche Ostsee. Eine verwandte Art des Fisches, der Schwarzmeersteinbutt ist im Schwarzen Meer beheimatet. Er bevorzugt gemäßigte Gewässer mit einer Wassertiefe von 20 bis 70 Metern.

Barsch

Barsch

Beim Barsch handelt es sich um einen Süßwasserfisch. Der Barsch wird den Raubfischen zugeordnet, da er sich überwiegend von anderen Fischen ernährt. Zu den Barschen wird unter anderem auch der Zander gezählt, welcher eine Größe von bis zu 1,30 m erreichen kann. Der Barsch ist relativ tolerant, was den Wasserzustand betrifft, er ist zwar ein Süßwasserfisch kommt aber auch in den Küstenregionen der Ostsee vor. Unterarten der Barsche sind auch in den Meeren vertreten.

Forelle

Forelle

Die Forelle gehört zu den Lachsfischen und zeichnet sich vor allem durch den rundlichen und leicht gedrungenen Körperbau aus. Eine Forelle besitzt eine fast gerade Schwanzflosse und einen eher stumpfen, leicht ovalen Kopf. Bei der Forelle unterscheidet man primär zwischen drei verschiedenen Arten. Eine Art ist die Bachforelle, welche auch in Deutschland sehr weit verbreitet ist. Die Bachforelle eignet sich hervorragend zum Räuchern, da sie als Süßwasserfisch keinen prägnanten Geschmack hat, wie zahlreiche andere Salzwasserfische.

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