Sardine

Sardine
Sardine

Sardinen sind kleine Salzwasserfische, welche zu der Familie der heringartigen Fische gehören. Sardinen zeichnen sich vor allem durch den kleinen, im Querschnitt leicht ovalen Körper aus. Die Flanken sowie auch der Rücken des Fisches ist grünlich bis bläulich gefärbt und an der Bauchseite eher silbrig. Die Kiemendeckel der Sardine sind ebenso auffällig gestaltet. Sie zeichnen sich durch die rostfarbenen bis braunroten Töne aus. An der Seite des Fisches finden sich vorwiegend große, silberne Schuppen.

 
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Woher hat die Sardine ihren Namen

Die Sardine zeichnet sich in anatomischer Hinsicht besonders durch den sehr weit vorstehenden Unterkiefer aus, sowie auch durch eine verhältnismäßig eher klein erscheinende Flosse. Die Sardinen verdanken ihren Namen der bekannten italienischen Insel Sardinien. Dort war, besonders in den vergangenen Jahrzehnten, der Bestand an Sardinen sehr groß. Die Sardine wird häufig in einer Größe von 13-16 cm im Handel angeboten. Eine Sonderform ist der Pilchard. Der Pilchard ist eine ausgewachsene Sardinenform, welche bis zu 30cm groß werden kann. Sardinen erreichen die Geschlechtsreife erst nach 3 Jahren. Sie haben nach diesen drei Jahren oftmals eine Länge von 19cm- 20cm.

Von welchen Meeren stammen die Sardinen

Sardinen sind heute in allen Meeren auf der Welt vorzufinden. Heute liegt ihr Verbreitungsgebiet hauptsächlich im Nordostatlantik sowie auch im nördlichen Teil des Mittelmeeres. Sardinen sind Gruppentiere und schwimmen in großen Schwärmen durch die Meere. Im Frühjahr und im Sommer halten sich die Sardinen in Küstennähe auf, wie zahlreiche andere Fische auch. Dies liegt vor allem daran, dass sie dort ihren Laich ablegen. Im Herbst ziehen die Sardinen von der Küstennähe ab und verbreiten sich weiter südwärts um in den dort vorherrschenden tiefen Gewässern zu überwintern. Das Hauptnahrungsmittel der Sardine sind kleine Krebse, Fischlaich sowie auch Larven.

Sardinen - Nährwerte, Geschmack und Zubereitung 

Sardinen zeichnen sich vor allem durch den etwas höheren Fettteil aus, als es bei anderen Fischen der Fall ist.
Sardinen können gebraten werden, werden oftmals jedoch in Öl angeboten. Sardinen haben einen würzigen und kräftigen Geschmack, der sich besonders beim Braten sehr gut entwickelt. Sardinen können auf verschiedene Methoden zubereitet werden. Zu Sardinen passen am besten Salzkartoffeln oder ein frischer Salat.

 

Nährwert
(auf 100g Sardine)
kcal: 118 KJ
KJ: 496 KJ
Kohlenhydrate: g
Proteine: 19,4 g
Fett: 4,5 g
Wasser: 74,5 g
Cholesterin: 15 mg
Vitamine
(auf 100g Sardine)
Niacin: 9,7 mg
Vitamin A: 20 µg
Vitamin B1: 0,02 mg
Vitamin B2: 0,25 mg
Vitamin B6: 0,97 mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: 0,5 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Sardine)
Calcium: 85 mg
Eisen: 2,5 mg
Kalium: 420 mg
Magnesium: 24 mg
Natrium: 100 mg
Phosphor: 258 mg

Makrele

Makrele

Die Herkunft der Makrele sind die Küstengewässer in Nordamerika (Atlantik), der Nordsee, der Irischen See, an der Westseite der Norwegischen Rinne, dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer. Somit handelt es sich um einen Salzwasserfisch. Gefangen wird sie in bestimmten Fangzonen und nur im Zeitraum von Juli bis Februar.

Ostseehering

Ostseehering

Heringe kommen vorwiegend in den Meeresgegenden zwischen der nördlichen und der gemäßigten Zone vor. Von Grönland bis nach North Carolina sind Heringe zu finden. Alle Heringe sind Schwarmfische, sie erreichen ein Alter bis zu um die 20 Jahre. Für den Fischfang allgemein ist der Fang des Hochseeherings am interessantesten. Hier sind die Fänge am größten, und die einzelnen Fische erreichen Größen von teils mehr als 40 cm.

Rotbarsch Goldbarsch

Rotbarsch Goldbarsch

Der Rotbarsch oder Goldbarsch zählt zu den bekanntesten Speisefischen. Allerdings gehört er nicht, wie der Name vermuten lässt, zu den barschartigen Fischen, sondern zu den Knochenfischen und zählt zur Familie der Panzerwangen, was ihn mit den tropischen Feuerfischen verwandt macht. Sein Lebensraum ist das europäische Nordmeer, wo er in großen Schwärmen in den Küstengewässern von Spitzbergen, Grönland und den Färöer Inseln vorkommt.

Schellfisch

Schellfisch

Der Schellfisch ist der Familie der Dorschfische zu zuordnen. Es handelt sich um einen Salzwasserfisch. Sein Verbreitungsgebiet ist der europäische Nordatlantik, also Nordsee, Ostsee, Barentssee sowie um Grönland und Neufundland. Die Fische werden bis zu 15 kg schwer bei einer Länge von etwa einem Meter. Der Oberkiefer, der größer als der Unterkiefer ist, verleiht ihnen ein haiähnliches Aussehen.

Scholle

Scholle

Die auch Goldbutt genannte Scholle ist ein sehr beliebter Speisefisch und gehört zu den bekanntesten und meistgekauften Plattfischen. Der Seefisch wird vorwiegend im Nordatlantik gefangen und ist das ganze Jahr über im Handel erhältlich. Im Frühling jung gefangen, wird die Scholle unter dem Namen "Maischolle" angeboten. Das Fleisch ist weiß und nicht sehr fest, was es besonders leicht verdaulich macht. Scholle ist recht reich an Gräten, welche sich aber leicht entfernen lassen.

Seehecht

Seehecht

Der Seehecht zählt zu der Familie der dorschartigen Fische und wird als Speisefisch gefangen. Weltweit gibt es 13 unterschiedliche Arten von ihnen. Sie sind Fischräuber, die sich fast nur von Makrelen, Heringen, Sardinen und Sprotten ernähren.

Aal

Aal

In unseren Breiten ist der Europäische Aal verbreitet, der sich aber nicht einschneidend vom Amerikanischen Aal unterscheidet. Er verfügt über einen langen, schlangenartigen Körper mit glattem, dichtem Schuppenkleid. Die Oberfärbung reicht von schwarz bis bläulich, die Bauchfärbung ist weißlich bis gelblich. Der Laich der Aale wird in der atlantischen Sargassosee nahe den Bahamas abgesetzt.

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