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Geräucherter Schellfisch
Geräucherter Schellfisch

Geräucherter Schellfisch

Der Schellfisch wird zoologisch Melanogrammus genannt. In England kennt man den Fisch unter dem Wort "Haddock". In Frankreich dienen die Wörter "églefin", "aglefin" und "morue noir" zur Bezeichnung des Fisches. Auf italienisch heißt Schellfisch "eglefino" oder "asinello" und auch die Spanier nennen ihn "eglefino".

Geräucherter Schellfisch gehört zur Gruppe der Dorsche und diese wiederum zur Gattung der dorschartigen Fische. Ein lang gestreckter Körper mit deutlich getrennten Rücken- und Afterflossen zeichnen ihn aus. Die Seitenlinie ist schwarz gefärbt und sehr auffällig. Sie verläuft vom Hinterteil zum Kopf in geschwungener Linie. Schellfische sind nicht einheitlich gefärbt. Am Rücken reicht die Färbung vom Farbspektrum violett über schwarz bis hin zu Grün. Die Seiten weisen eine dunkle, silberne Färbung auf. Der Bauch des Fisches ist weiß.

Vorkommen geräucherter Schellfisch

Schellfische werden bis zu einem Meter groß und 12 kg schwer. Er lebt hauptsächlich in der Nordsee und dem Nordatlantik. Geräucherter Schellfisch ernährt sich von Bodentieren wie Würmern und Krabben aber auch von Fischlaich und kleineren Fischen.

Die Handelsbezeichnungen geräucherter Schellfisch

In Europa ist der Fisch wegen seines ausgezeichneten Fleisches ein beliebter Konsumfisch und wichtig für den Markt. Oft wird Schellfisch in Form von gefrorenen Filets angeboten aber auch geräucherter Schellfisch erfreut sich größter Beliebtheit. Je nach angebotener Form findet man das Tier auch unter anderen Bezeichnungen. Als Frischfang trägt er oft die Bezeichnung Angelfisch. Geräucherter Schellfisch wird als "smoked" oder "finnan haddock (das englische Wort)" angepriesen. In England gilt der Fisch geräuchert in kalter oder heißer Form als Leckerbissen. Als Klippfisch bezeichnet man getrocknete und gesalzene Schellfischhälften. Stockfisch wird er genannt, wenn er nur getrocknet wurde.

Zubereitung geräucherter Schellfisch

Helles und vor allem zartes Fleisch zeichnen den Fisch aus. Es eignet sich sowohl zum Dünsten, als auch zum Braten. Geräucherter Schellfisch gilt als echte Delikatesse und wird zB in Norwegen zu Fischknödeln verarbeitet. In Deutschland serviert man den Fisch paniert und gebraten als Festmahl. In England wird das berühmte Fish and Chips oft mit Haddock zubereitet. Geräucherter Schellfisch wird beim "finnan haddock" ohne Kopf und ohne aufgeschnittenen Körper, so dass die beiden Seiten noch zusammenhängen, serviert. Geräucherter Schellfisch, der in Milch und Butter geschwenkt wurde, bezeichnet man als "finnan haddies". "Hugga muggie" stammt aus den Shetlands und ist ein Fisch-Haggis, welches im Fischmagen serviert wird. Geräucherter Schellfisch der mit gesalzener Butter gefüllt ist, nennt sich "arbroath smokies". "Crappid heids" sind geräucherte Schellfischköpfe, die mit gehacktem Hummer gefüllt serviert werden. Der geräucherte Schellfisch harmonisiert auch gut mit pochiertem Ei. Durch das Kochen in aromatisierter Milch wird das Räucheraroma gemildert, Zitrone verleiht ihm dazu eine frische Note.

Geräucherter Schellfisch als Jodlieferant

Schellfisch gilt als sehr leichtes Essen, da er kaum Fett hat. Er wird auch als Magerfisch bezeichnet, da er pro 100 Gramm nur bis zu 0,5 Gramm Fett enthält. Mit nur 14 Milligramm Cholesterin auf 100 Gramm geräucherter Schellfisch , gilt er als sehr gesund. Seine große Bedeutung für eine gesunde Ernährung, ergibt sich aus seinem hohen Jodanteil. Das Jod des Schellfischs verhindert Fehlbildungen. Jod ist wichtig, da es ins Schilddrüsenhormon eingebaut wird. Diese Hormone regeln das Wachstum sowie die Zellteilung und -wiederherstellung. Bei Ungeborenen kann ein Jodmangel zu schwerer geistiger und körperlicher Fehlbildung führen. 100 Gramm geräucherter Schellfisch enthalten ca 350 Mikrogramm Jod, der tägliche Jodbedarf liegt bei ca 200 Mikrogramm.

 

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