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Fischdauerwaren

Seiner ernährungsphysiologischen und kulinarischen Vorzüge wegen ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch und Meeresfrüchten in Deutschland in den letzten Jahren signifikant angestiegen. Sind es heute 15,7 kg Fisch und Meeresfrüchte, so wird von der deutschen Fischwirtschaft für das Jahr 2014 ein Verbrauch von 17,5 kg erwartet.

Geschichte der Konservierung

Fischdauerwaren haben hier mit zirka 30 Prozent einen beachtlichen Anteil. Immer raffiniertere Angebote der verarbeitenden Betriebe bei detaillierter Verbraucherinformation weiten dieses Segment kontinuierlich aus. Neben vielfältigen Möglichkeiten des kulinarischen Hochgenusses bieten Speisefische und Meeresfrüchte wertvolles Protein. Reich an blutdruck-und cholesterinsenkenden Omega-3-Fettsäuren, an Jod für die Schilddrüse, mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen ist das bindegewebsarme Fleisch unserer Salz- und Süßwasserfische leicht verdaulich und bekömmlich.

Für viele Menschen sind der Fisch, die Meeresfrüchte und seine vielfältigen Verarbeitungsprodukte die Hauptnahrungsmittel. Aber auch schon in der Antike war Fisch ein Grundnahrungsmittel. Obgleich es die Kategorie "Fischdauerwaren" damals noch nicht gab, waren die Menschen damit beschäftigt, dieses wertvolle Lebensmittel zu konservieren und für den späteren Verbrauch haltbar zu machen. Die verhältnismäßig schnelle Verderblichkeit und lediglich natürliche Kühlmöglichkeiten führten zu den frühen Methoden der Konservierung, dem Salzen als älteste Konservierungsart, Trocknen, Räuchern, Einlegen in Salzlake oder Marinade - später wurden die luftdichte Konservierung und das Tiefgefrieren entwickelt.

Und so gab es im Mittelalter Stockfisch oder Matjes, um den Kabeljau wurden Kriege geführt und heute verarbeiten Manufakturen Edelfische, Hochseetrawler sind schwimmende Verarbeitungswerke, überall sind Sushi populär und der Marine Stewardship Council MSC kämpft mit dem blauen Logo auf den Waren als weltweite Initiative für die nachhaltige bestandserhaltenden Fischerei.

Produktion von Fischdauerwaren

Der hohe Anteil der Fischdauerwaren am Gesamtmarkt spiegelt die Beliebtheit dieser Produkte wieder.
Fischdauerwaren sind hitzebehandelte und gasdichte Konserven, die so ihren Inhalt für mindestens ein Jahr ohne weitere Kühlung haltbar machen, im Gegensatz zu den empfindlicheren Halbkonserven, beispielsweise Bratfischwaren oder Marinadeerzeugnisse, welche mindestens 6 Monate Haltbarkeit bieten. Nährwerte, Strukturen und Geschmack bleiben erhalten. Verarbeitet werden frische Fische, Fischteile oder gefrorene bzw. tiefgefrorene Ware. Fischpastete, Klopse oder Frikadellen und Fisch im eigenen Saft sowie die Kompositionen mit Gemüse, Früchten oder wertvollen Ölen, Salate und Hors d`oeuvre gelten in den schützenden luftdichten Dosen als Fischdauererzeugnisse.

Lachs, Markrelen, Sardinen, Heringe oder Thunfisch sind sehr fetthaltig und daher prädestiniert für die Fertigung von Fischdauerwaren. Muscheln, Kalmare, Hummer, Tintenfische, Langusten, Schnecken, Garnelen oder Austern und Krabben sind Meeresfrüchte, deren wertvolle Inhaltsstoffe und edler Geschmack auf diesem Weg der Haltbarmachung sicher geschützt und erhalten zur Verfügung stehen.

Kategorisierung der Fischdauerwaren

Das Dosenmaterial für Fischdauerwaren ist hochwertiges, sehr gut verniertes oder spritzlackiertes Aluminium bzw. Weißblech. "Vernieren" ist das Aufbringen schützenden Lacks auf das Blechmaterial unter Wärmeeinwirkung. FAO und WAO haben drei Standards für Fischvollkonserven festgelegt: 1. Konserven aus großen Fischen (Typ Thunfisch), 2. aus mittelgroßen Fischen (Typ Hering in Tomatensoße) und 3. Konserven aus kleinen Fischen (Typ Ölsardinen).

Aal geräuchert

Aal geräuchert

Der Aal ist ein Raubfisch, der sich von Kleintieren wie etwa Flusskrebsen, Krabben, Fröschen und kleinen Fischen ernährt. Da der Aaal ungefähr 25 Prozent Fettgehalt hat, eignet er sich sehr gut zum Räuchern. Sein Fleisch ist weiß mit wenigen Gräten, der Aal besitzt nur eine große Mittelgräte.

Fischdauerwaren

Fischdauerwaren

Seiner ernährungsphysiologischen und kulinarischen Vorzüge wegen ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch und Meeresfrüchten in Deutschland in den letzten Jahren signifikant angestiegen. Sind es heute 15,7 kg Fisch und Meeresfrüchte, so wird von der deutschen Fischwirtschaft für das Jahr 2014 ein Verbrauch von 17,5 kg erwartet.

Brathering

Brathering

Brathering ist ein einfaches, aber geschmackvolles und vor allem gesundes Gericht der deutschen Küche. Dazu werden frische, grüne Heringe in der maximalen Länge von 30 cm (sie kommen aus der Ost- und Nordsee und dem Nordost Atlantik) geschuppt, ausgenommen, gewaschen und mit Küchenkrepp sehr gut getrocknet und von Kopf und Flossen befreit. Man erhält sie von Juli bis Dezember im Handel.

Bückling

Bückling

Ausgangspunkt, um einen Bückling herzustellen, ist der Hering. Er gehört auch deswegen in Deutschland zu den beliebtesten Fischen, weil er häufig vorkommt und sich zur Herstellung zahlreicher schmackhafter Produkte eignet. Fischliebhaber legen Wert darauf, dass der Bückling mitsamt der Milch bzw. dem Rogen geräuchert wird.

Flunder geräuchert

Flunder geräuchert

Alles, was man sprichwörtlich oder redensartlich mit einer Flunder verbindet hat seinen Ursprung im Aussehen des Fisches. Er gehört zu den Plattfischen (Platichtys flesus) und hat ein eigenartig schiefes Maul. Die Bezeichnung Flunder ist außerdem eine von Binnenländern, während er an den Küsten eher als Butt bezeichnet wird.

Hering

Hering

Der Hering ist ein etwa 30 bis 40 cm großer Salzwasserfisch und gehört zu den wichtigsten Speisefischen auf der Welt. Dieser Meeresfisch kommt in der Nordsee, Ostsee oder im Atlantik vor. Mit 15 bis 17,8 Prozent Fett gehört er zu den Fettfischen und wird schnell ranzig. Deshalb muss er früh konserviert oder frisch verzehrt werden. Der Großteil der Heringe wird zu Fischkonserven verarbeitet und kommt gesalzen, geräuchert oder frisch auf dem Markt.

Kaviar

Kaviar

Neben Wodka stellt der so genannte Störrogen die wohl bekannte russische Delikatesse dar und ist ein Exportschlager auf der ganzen Welt. Hinter der Bezeichnung Kaviar stehen die gesäuberten und gesalzenen Fischeier des Störs, die auch unter der Bezeichnung Rogen bekannt ist. Aber auch Eier von anderen Fischarten werden als Kaviar bezeichnet.

Geräucherter Lachs

Geräucherter Lachs

Wissenswertes über geräucherten Lachs. Als geräucherten Lachs werden geräucherte Stücke oder Seiten von gesalzenem oder vorgesalzenem Lachs bezeichnet. Er wird im Unterschied zum Stremellachs kalt und nicht heiß geräuchert.

Ölsardinen in Dosen

Ölsardinen in Dosen

Ölsardinen in Dosen - Fisch mit Tradition: Sie sind wirklich niemandem unbekannt, die Ölsardinen in Dosen. Ob auf dem Brot, in einer würzigen Tunke zu den Spaghetti oder mit einer Rohkostgarnitur, die Ölsardinen in Dosen sind beliebt, schmecken und sind viel verwendbar. Hier soll ein wenig tiefer in die Dose mit den kleinen Fischen gesehen werden.

Geräucherter Seelachs

Geräucherter Seelachs

Als Geräucherter Seelachs bezeichnet man Stücke oder Seiten von gesalzenem oder vorgesalzenem Seelachs. Geräucherter Seelachs wird immer kalt geräuchert.

Thunfisch in Öl

Thunfisch in Öl

Den Thunfisch genießen die Leute seit alten Zeiten. Heutzutage wird der Thunfisch öfter in Dosen verwendet. Thunfisch in Dose oder frisch kann man ganzjährig in den Geschäften kaufen. Vom Thunfisch in Dose kann man Salate, Beilagen und aller Art Speisen vorbereiten. Der Thunfisch ist besonders gesund und beugt Herzkrankheiten dank der 3-Omega-Fetten und Vitamine B vor.