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Pekannuss - Pekanüsse vom Pekannussbaum (Carya illinoinensis)
Pekannuss - Pekanüsse vom Pekannussbaum (Carya illinoinensis)

Pekannuss - Pekanüsse vom Pekannussbaum (Carya illinoinensis)

Der Pekannussbaum (botanischer Name Carya illinoinensis) stammt aus den Südstaaten der USA, sowie Australien und Mexiko. Im Staate Texas ist der Pekannussbaum der offizielle Staatsbaum. Es ist der wichtigste Nußbaum in Nordamerika, der bis zu -20 Grad Kälte verträgt und den dortigen Indianern das Überleben im Winter garantierte. Schon die Ureinwohner Nordamerikas, die Algonkin, wußten Pekannuss zu schätzen. Es gab Pekannussbäume in so großer Zahl, daß der Baum nicht einmal einen Namen hatte.

Die amerikanische Walnuss

Die Spanier tauften die Pekannuss dann „eine Art Walnuß“, was die Franzosen mit „La Pacanière“, Pecannnuss, übersetzten. Die Pekannuss (botanisch: Carya illinoiensis) gehört zur Familie der Walnussgewächse. Die Pekanuss, also der Samen des Pekanussbaums, zeigt sowohl geschmacklich, als auch im Aussehen eine große Ähnlichkeit mit der in Europa heimischen Walnuss auf. Lediglich anhand der Schale ist dies nicht sofort erkennbar, da die Pekannuss glatt und länglich, die Walnuss rund und rau ist. Der Pekanussbaum stammt aus Nordamerika und kommt dort vor allem in den südlichen Bundesstaaten vor. Weitere Anbaugebiete sind Mexiko und Australien. Die Wichtigkeit der Pekannuss zeigt die Tatsache, dass der Baum in Texas zum "Staatsbaum" ernannt wurde, und ihm seit 1996 in den USA ein eigener Feiertag gewidmet wird. Ihren Namen verdankt die Pekannus übrigens den amerikanischen Pecan-Indianern, welchen die Pekannuss als wichtigstes Nahrungsmittel diente.

Interessantes über die Pekannuss

Die Bäume wachsen bis zu 30 m in die Höhe und haben eine ausladende Baumkrone. Neu gezüchtete Baumsorten tragen schon im ersten Jahr Früchte, normalerweise dauert das 4 bis 6 Jahre. Alle zwei Jahre fällt die Ernte besonders reichhaltig aus. Ausgereift platzt die fleischig-grüne, stachelige Hülle auf, so daß die eigentliche braune Pekannuss herausfällt. Die herunterfallenden Nüsse werden aufgesammelt und bei kontrolliert biologischem Anbau auf Planen direkt unter den Bäumen getrocknet. Danach werden die Pekannüsse in einem technischen Verfahren geschält (aufgeknackt), nach der Größe sortiert, gesäubert und getrocknet. Hierbei vermindert sich selbstverständlich das Gewicht. Die Nuß verliert Wasser und bleibt somit länger haltbar.

Pekannuss sehr beliebt

Bei uns ist die Pekannuss wegen des dezenten, nussig-süßen Geschmacks äußerst beliebt und wird besonders in der Weihnachtszeit angeboten. Die längliche Schale der Pekannüsse ist leicht glänzend und glatt. Pekannüsse sind wegen ihrer dünnen Schale leicht zu öffnen; man kann es ruhig einmal mit der Hand versuchen. Der eigentliche 2-4 cm lange Nußkern besteht aus zwei Hälften, ähnlich unseren Walnüssen. Die dünne, braune Nußhaut kann problemlos mitverzehrt werden.

Warum soll die Pekannuss so gesund sein

Die Pekannuss ist extrem nahrhaft. 100 g Nüsse entsprechen etwa 700 Kalorien. Die bei Herz- und Kreislauferkrankungen eingesetzten ungesättigten Fettsäuren betragen über 70 %, hinzu kommen Kohlenhydrate 12 g als Nervennahrung. An stoffwechsel- und knochenfreundlichen Mineralien sind Calcium, Kalium, Eisen, Magnesium, Phosphor enthalten sowie die Vitamine B2 und E. Ärzte empfehlen Pekannüsse auch bei Diabetes und Bluthochdruck. Durch den extrem hohen Anteil an Vitamin B1 (für Energie) und Zink (für das Gewebe) deckt eine Handvoll Nüsse hier den Tagesbedarf.

Die Verwendung der Pekannuss

Es gibt ca. 500 verschieden Arten von Pekannüssen, die sich sowohl in Aussehen, Größe, als auch Geschmack unterscheiden. Die Nuancen erstrecken sich von buttrig, nussig, bis hin zu einem leicht süßlichen Aroma. Die Nuss wird häufig roh verzehrt, ist allerdings auch geröstet oder gesalzen sehr beliebt. Die Pekannuss wird aber auch in Gerichten verarbeitet, wie Pfannkuchen, Füllungen für Geflügel oder direkt in Saucen und Pfannengerichte gegeben. Die Pekannuss enthält einen hohen Anteil von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, außerdem die Mineralstoffe Eisen, Calcium und Magnesium. Ein regelmäßiger Verzehr von Pekannüsse wirkt sich positiv auf die Darmtätigkeit, den Blutdruck und sogar Diabetes ("Zuckerkrankeit") aus. Wegen ihrer weichen Schale lässt sich die Pekannuss ohne Probleme ohne Nussknacker entkernen. Für Freunde von pflanzlichen Fetten und Ölen ist das Pekannussöl sehr zu empfehlen. Dieses hat ein intensives Walnussaroma und passt wunderbar zu Salaten, Fleisch und Fisch. Es findet auch in der Kosmetik Verwendung. Auch als Astronautennahrung wird die Pekannuss eingesetzt.

Die Pekannuss in der Küche

Das köstlich-nussige Aroma paßt gut zu vielen Speisen: Käse, Geflügel, Salate, Müsli und Desserts wie Obstsalate oder Eis. Eine phantastische Kombination sind Pekannüsse und Schokolade, was die Nüsse deshalb in der Süßwarenindustrie zu einem unangefochtenen Verkaufsschlager macht. Man kann Pekannüsse auch gehackt, gehobelt oder gemahlen erhalten; Vakuumpackungen sind empfehlenswert. Man sollte auf das Haltbarkeitsdatum achten (bis zu 12 Monate) sowie auf schlechten Geruch oder Verfärbungen, denn die Nüsse können dann gefährliche Schimmelpilze (Aflatoxine)enthalten. Im Handel bekommt man die Nüsse auch gesalzen und geröstet. Desweiteren finden Pekannüsse Verwendung als wertvolles Speiseöl. Am nahrhaftesten ist es zweifelsohne, rohe Pekannüsse zu knabbern.

Das Pekannussöl

Das Pekannussöl wird aus dem Samen des Pekannusbaums durch Kaltpressung oder Extraktion mit Ether gewonnen. Es weist einen hellen, klaren, gelben Farbton auf und riecht intensiv nussig. Das Pekannussöl verfügt über ein ausgewogenes Fettsäuremuster. Der Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren beträgt etwa 39%, der an einfach ungesättigten 50%. Daher ist es ideal für die gesunde Ernährung. Enthalten sind auch Magnesium, Selen, Zink und die Vitamine B1 und E. Kaltgepresstes Pekaunnussöl sollte nicht erhitzt werden, da so die Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Das Öl sollte kühl und dunkel gelagert werden, idealerweise im Kühlschrank (im Gegensatz zum Olivenöl werden die Kernöle des Pekanussöls im Kühlschrank nicht fest). Vereinzelt wird das Pekannussöl auch zur Pflege der Haut benutzt, allerdings sei hier betont, dass es bei Wärme schnell ranzig wird und entsprechend riecht.

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