Kastanie-Marone

Kastanie-Marone
Kastanie-Marone

Das persische Wort "Kasutah" bedeutet übersetzt "die trockene Frucht" und bezeichnet den urtümlichen Begriff für die heute zu deutsch bekannte: Kastanie-Marone, oder auch anders, Esskastanie genannt. Im Altertum wurde die Nuss für ihren einzigartigen Geschmack sowie ihre wertvollen pflanzlichen Fette, sehr geschätzt und in vielen gebirgigen Gebieten angebaut. Meistens fand man die Nuss im Gebiet zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer.

 
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Die Geschichte der Kastanie Marone

Das Volk der Armerier hatte, laut Schriftzügen, den Baum der Kastanie Marone als erstes in der Geschichte kultiviert um mit den pflanzlichen Ölen der Früchte zu arbeiten. Später, so wird geschichtlich vermutet, haben Römer die gesunde Esskastanie nach Italien gebracht, doch erst im Mittelalter wurde es von Mönchen dokumentiert, die in langen Arbeitsschichten, ausgedehnte Kulturen der Kastanie-Marone, ebenfalls auf Bergen und Hügellandschaften, anlegten. Später in ganz Europa verbreitet, wurde die Nuss, mit der wachsenden Schaffung von Bauflächen, immer seltener.

Herkunft und der Anbau der Esskastanie

Wegen ihrer wertvollen pflanzlichen Fette, wurde die Kastanie / Marone auch in den nördlichen Alpengebieten sehr beliebt. Der Anbau des Kastanie-Maronen Baumes verbreitete sich in den Alpen Region. Karl der Große war, unter anderen, ein großer Liebhaber der Nuss. Heutzutage wächst die Kastanie-Marone zwar in Parks, auf Bauernhöfen und an Straßenrändern, jedoch wird sie selten in großen Mengen angebaut. Heute ist die Herkunft der in Deutschland gegessenen Kastanie-Marone meistens in wärmeren Ländern, wie Portugal, Italien, der Türkei, Spanien oder Griechenland.

Pflanzen Informationen - Kastanie Marone

Die so genannte "Castanea sativa", zu deutsch Edelkastanie, wird in die Familie oder Pflanzenkategorie der Buchengewächse eingeordnet. Im Volksmund wird die Kastanie-Marone auch als "Käste" oder in eigenen Regionen auch als "Maroni" bezeichnet. Trotz der Namensgleichheit ist die Kastanie Marone nicht mit der auf deutschen Straßen und Plätzen wachsenden Rosskastanie verwandt. Die Rosskastanie zeichnet sich durch ihre ungenießbaren Früchte (komplett rund und ohne den wiedererkennbaren "Zipfel" der Kastanie-Marone) aus.
Der Baum der Kastanie-Marone bevorzugt eher saure und sandige Böden mit nur geringem Anteil an Kalk oder Tonmineralien.

Frucht der Kastanie / Marone

Pflanzliche Fette der wertvollen Kastanie Maronen Nüsse befinden sich in den Nussfrüchten auf bis zu 30m hohen Bäumen. Insgesamt kann unter drei Typen von essbaren Kastanien unterschieden werden: Maronen, Kastanien und Dauermaronen. Die Nüsse weisen eine braune, holzig-ledrige Schale auf und sind in einer rundlichen, auf einer Seite abgeflachten, Form zu finden. Die Frucht, wenn geschält, ist ein gelb-weißliches Gewebe, welches mit einer Fruchthülle umgeben, eine rundliche sowie zwei oder drei seitlich abflachende Nüsse besitzt. Die Nüsse können typischerweise in den Herbstmonaten, Mitte bis Ende September oder Anfang Oktober geernet werden. Wie erwähnt, enthalten die essbaren Fruchtstücke der Kastanie-Maronen Nüsse wertvolle pflanzliche Fette und Öle. Die Inhaltsstoffe der geschälten Esskastanie bestehen weiterhin aus Stärke, Zucker, Öl, Vitaminen (vor allem Vitamin B und Vitamin C) und Mineralstoffen. Die Kastanie-Marone enthält keinerlei Gluten. Aus diesem Grund und wegen der zahlreichen pflanzlichen Fette wird die Frucht gerne von Menschen verzehrt, die an Zöliakie leiden. Die Nüsse der Kastanie-Marone sind jedoch auch für kalorienbewusste Menschen eine Alternative, da trotz gesunder und wertvoller pflanzlichen Öle, die Esskastanie einen verhältnismäßig (im Gegensatz zu anderen Nussarten) geringen Anteil an Öl besitzt.

Kastanie-Maroni - aromatisch und vielseitig

Die Kastanie-Marone ist eine sogenannte Esskastanie, auch unter dem Begriff Edelkastanie bekannt. Sie ist die Frucht des Kastanienbaumes, der zu den Buchengewächsen gezählt wird. Die Nussfrucht wächst unter den großen Kronen des bis zu 30 Meter hohen Baumes. In Europa ist Ende September oder Anfang Oktober die Ernte. Die stacheligen Fruchthüllen platzen auf, wenn die Kastanie-Marone reif ist. Zum Vorschein kommt eine braune bis rotbraune Frucht, die eine behaarte Spitze aufweist. In früheren Zeiten gehörte die Kastanie-Marone bei den ärmeren Bevölkerungsschichten zum Grundnahrungs- mittel. In südlicheren Ländern gehört diese Frucht nach wie vor zu den Hauptnahrungsmitteln. Auch die Gourmetküche greift gerne auf diese süßlich schmeckenden Esskastanien zurück.

Geschmack der Maronen

Beim Rösten kommt dieser süße, nussartige Geschmack voll zur Geltung. Maronen enthalten sehr viel Stärke, die sich erst beim Rösten oder Kochen mit dem hohen Saccharosegehalt verzuckert und so dieser Frucht den ihr eigenen Geschmack verleiht. Europa, Amerika, Japan und China sind die Hauptlieferanten der Esskastanien, wobei China den größten Anteil erhält. Esskastanien werden in drei Arten unterteilt, die Kastanie, die Marone und die Dauermarone. Geschmacklich kann die Kastanie nicht mit der Marone mithalten. Zudem sollte sie schnell verzehrt werden, da die Kastanie nicht lange haltbar ist. Die Kastanie-Marone ist den meisten Menschen bekannt, als süße Köstlichkeit, die auf Weihnachtsmärkten verkauft wird. Für diese beiden Sorten gilt, wenn sie reif sind, fallen sie vom Baum.

Anders ist es mit den Dauermaronen. Deren Erntezeit ist der November und geht sogar bis in den Dezember hinein. Sie müssen gepflückt werden, sind zumeist größer als die Marone und sind länger haltbar. Für Menschen, die an Zöliakie leiden, das heißt, sie haben eine Glutenunverträglichkeit, sind die Kastanien-Maroni unbedenklich zu genießen. Sind sind nämlich glutenfrei. Der Anteil an pflanzlichen Fetten ist bei der Frucht nicht so hoch, wie bei anderen Nussarten. 100 Gramm Kastanien-Maroni haben nur 1,9 Gramm Fett, hier bezeichnet man es als Öl. Mineralstoffe und Vitamine machen aus dieser Nuss noch etwas Gesundes. Die Verwendung der Kastanien-Maroni ist sehr vielseitig und im Lande der Gourmets, in Frankreich, ist sie aus manchen Speisen nicht mehr wegzudenken. Als Füllung oder als Beilage für Geflügelgerichte verleiht sie den Speisen das gewisse Etwas.

Geografische Verbreitung der Maronen

Im Süden ist man gewohnt, Kastanien-Maroni auch als Mehl zu verwerten. Dazu werden sie an der Luft getrocknet. Daraus wird dann ein schmackhaftes Kastanienbrot oder sogar ein Kastanienkuchen gebacken. Die Italiener zaubern aus diesem Mehl ihre bekannten und beliebten Gnocchi. Mit Käse bestreut sind sie ein vollwertiges Essen. Zudem haben sie einen hohen Sättigungsgrad. In der deutschen Küche ist die Maroni als feine Kastaniencreme und manchen Feinschmeckern als Kastanieneis bekannt. Seit 1996 wird auf Korsika ein Bier mit Kastanien gebraut. Durch diesen typischen Geschmack wird das Bier würzig und erhält dennoch eine milde Note. Kastanien-Maroni werden auch zu Paste verarbeitet, wodurch man es zu vielerlei Gerichten oder Süßspeisen einsetzen kann. Eine Kastanien-Maroni ist ebenso ein hoher und natürlicher Energielieferant, durch den Zucker- und Kalium-gehalt. Für Sportler eine gesunde Alternative zu künstlichen Produkten. Kastanien-Maroni regen die Verdauungan und helfen so das Immunsystem zu stärken. Rundum eine Nussfrucht, die es in sich hat.

Nährwert
(auf 100g Kastanie-Marone)
kcal: 196 KJ
KJ: 818 KJ
Kohlenhydrate: 41,2 g
Proteine: 3,4 g
Fett: 1,9 g
Wasser: 48 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Kastanie-Marone)
Niacin: 0,9 mg
Vitamin A: 4 µg
Vitamin B1: 0,23 mg
Vitamin B2: 0,22 mg
Vitamin B6: 0,35 mg
Vitamin C: 27 mg
Vitamin E: 1,2 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Kastanie-Marone)
Calcium: 33 mg
Eisen: 1,4 mg
Kalium: 707 mg
Magnesium: 45 mg
Natrium: 2 mg
Phosphor: 87 mg

Haselnuss

Haselnuss

Die Haselnuss ist eine Schalenfrucht die an einem Haselnussstrauch wächst, der auch in Deutschland beheimatet ist. Hauptanbaugebiet sind allerdings die Mittelmeerländer mit ihrem feuchten und warmen Klima. Der Fruchtkern der Haselnuss ist von einer sehr harten Schale umgeben, die geknackt werden muss damit die Haselnuss gegessen werden kann.

Kastanie-Marone

Kastanie-Marone

Das persische Wort "Kasutah" bedeutet übersetzt "die trockene Frucht" und bezeichnet den urtümlichen Begriff für die heute zu deutsch bekannte: Kastanie-Marone, oder auch anders, Esskastanie genannt. Im Altertum wurde die Nuss für ihren einzigartigen Geschmack sowie ihre wertvollen pflanzlichen Fette, sehr geschätzt und in vielen gebirgigen Gebieten angebaut. Meistens fand man die Nuss im Gebiet zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer.

Kokosmilch

Kokosmilch

Die Kokosmilch wird aus dem ausgedrückten Fruchtfleisch von der Kokosnuss gewonnen. Die Kokosmilch ist hingegen nicht mit dem Kokoswasser oder der Kokosnuss an sich zu verwechseln, dass Herstellungsverfahren ist grundlegend ein anderes. Vorab wird selbstverständlich die Kokosnuss geknackt. Dies geschieht heute mit einem maschinellen Verfahren. Die Kokosnüsse werden nach dem Knacken separiert. Das heißt, dass das Fruchtfleisch, bzw. die Schale, sowie auch das Kokoswasser von einander getrennt werden.

Kokosnuss

Kokosnuss

Die Kokosnuss wächst auf einem tropischen Baum aus der Familie der Palmengewächse, der Kokospalme, lateinisch bezeichnet als Cocos nucifera. Die Frucht gehört nicht zu den echten Nüssen, sie wird botanisch zu den Steinfrüchten gezählt. Hauptanbauländer sind unter anderem Indonesien, Philippinen, Indien, Brasilien und Sri Lanka.

Kokosraspel

Kokosraspel

Kokosraspel wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss hergestellt. Dies kann komplett aus getrockneten Früchten herausgelöst werden oder indem das Fruchtfleisch aus der Schale herausgefräst bzw. geraspelt wird. Im Idealfall geschieht dies kurz nach der Ernte, eine gewisse Lagerzeit führt aber zu keinen geschmacklichen oder qualitativen Einbußen, da der Wasseranteil für die Verarbeitung nicht relevant ist, denn anschließend wird die Kokosraspel getrocknet.

Kürbiskerne

Kürbiskerne

Kürbiskerne sind die Samen der Kürbisse und enthalten als solche alle wichtigen Nährstoffe, die ein ausgewachsenener Kürbis benötigt. Der Verzehr von Samen etlicher Pflanzen ist für den Menschen äußerst gesund. Speziell die Kürbiskerne enthalten aber eine Kombination von Phytosterinen, Enzymen, Vitaminen und Wirkstoffen, die besonders bei Blasenleiden und Prostatabeschwerden helfen und diesen vorbeugen.

Leinsamen, ungeschält

Leinsamen, ungeschält

Leinsamen sind kleine dunkelbraune Körnchen, die eine leckere Abwechslung in unsere Küche bringen. Sie haben einen nussig-würzigen Geschmack und lassen sich in Salaten, bei Brot, Brötchen oder im Müsli verwerten. Die Nährstoffbombe ist unheimlich reich am Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und vor allen Dingen essentiellen, ungesättigten Fettsäuren.

Macadamianuss

Macadamianuss

Die Macadamianuss ist auch als die "Königin der Nüsse" bekannt und kommt ursprünglich aus Australien. Die Gattung Macadamia gehört zu den Pflanzen der Silberbaumgewächse. Außerdem zählt sie zu den Schließfrüchten, da die Schicht der Fruchtwand verholzt und nur einen einzelnen Samen umschließt. Somit gehört die Macadamianuss mit der Haselnuss und der Edelkastanie zu den Nüssen aufgrund der botanischen Lehre.

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