Erdnussmus

Erdnussmus
Erdnussmus

Erdnussmus dient als Brotaufstrich, als Backzutat, als Bestandteil von Saucen oder als Dessert. Ist der Käufer in der Lage, sollte er sich Erdnussmus im Bioladen kaufen. Dann bekommt der Käufer eine reine Erdnussmasse, die als solche schon kalorienreich genug ist (2646 KJ pro 100g), die aber nicht mit Zusätzen von Zucker noch weiter belastet oder mit andern Dickungsmitteln, Fetten oder Ergänzungsstoffen gemischt wird.

 
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Erdnussmus für eine gesunde Ernährung

Bei einer gesunden Ernährung sollten heute Erdnussmus bzw. Nüsse aller Art zum täglichen Verzehr gehören. Erdnussmus und andere Nussmus-Spezialitäten erhält man heute bereits im Handel als auch in den zahlreichen Reformhäusern und Bioläden sowie in den Bioabteilungen bei diversen Discountern. Nüsse und Erdnussmus versorgen den Körper täglich mit einem großen Anteil an Mineralstoffen. Fakt ist, wer bei der täglichen Ernährung auf eine bestimmte Zusammensetzung bei tierischen und pflanzlichen Eiweißen achtet und üblicherweise auf tierische Fette verzichtet, wird von Herz- und Gefäßkrankheiten weitestgehend verschont bleiben.

Erdnüsse, die selbst zu den Hülsenfrüchten zählen, enthalten im Vergleich zu echten Nüssen sehr wenig Omega-3-Fettsäuren. Dafür haben sie aber (auf 100gr bezogen) 50% Fette, 21 % Eiweiß, 8,9 % Kohlenhydrate, und als Mineralstoffe sehr viel Magnesium, Kalium, Eisen und Zink und die Vitamine E, B1, B2,B5 und B6. An Erdnussmus kann sich ein Allergiker (und Veganer) nur dann wagen, (außer er ist gegen Erdnüsse an sich allergisch), wenn es Gluten frei, Hefe frei, Laktose frei und frei von Konservierungsstoffen ist.

Wie sollte das Erdnussmus aufbewahrt werden

Erdnussmus kann im Küchenschrank bei Zimmertemperatur als auch in einem Kühlschrank aufbewahrt werden. Im Kühlschrank ist die Masse fester, außerhalb des Kühlschrankes bleibt sie streichfähiger. Ist das Glas Erdnussmus, das als 250 Gramm Glas oder 500 Gramm Glas angeboten wird, erst einmal angebrochen, sollte es im Kühlschrank aufbewahrt werden, damit das darin enthaltene Fett nicht verdirbt und nicht unerwünschte Reaktionen unter Zufuhr von Sauerstoff passieren, die das Erdnussmus verderben lassen und gesundheitlich unverträglich (Aflatoxine) machen. Bei der Aufbewahrung im Kühlschrank setzt sich von der ohnehin sehr dichten Masse bei längerem Stehen eine Ölschicht ab, die nur wieder untergerührt werden muss. Auf keinen Fall aber sollte dies, wie es evtl. beim Honig üblich ist, durch Erhitzen geschehen. Dadurch würde die Wirkung der ungesättigten Fettsäuren zerstört werden, die bei Erdnüssen im Vergleich zu anderen Nüssen oder Hülsenfrüchten ohnehin einen nicht besonders hohen Anteil darstellt. Dass die Verwendung für weitere Produktionen, bei denen eine Erhitzung stattfindet im Prinzip nicht optimal sind, zeigt sich schon hier.

Variante "Erdnussmus extra fein"

Wenigen Bioprodukthersteller gelingt es aber, Erdnussmus ohne Verwendung von Öl herzustellen. Erdnussmus gibt es in verschiedenen Ausführungsformen. Die Entscheidung sollte zu Gunsten der Variante "Extra fein" fallen, dann nämlich kann das Mus zu vielen Küchenvariationen, wie z.B. auch Erdnussmilch, verwendet werden. Andernfalls bildet es grobe Klumpen, die sich schwer zerkleinern lassen.

Verwendungsmöglichkeiten von Erdnussmus

Das Spektrum von Nussmus ist enorm vielschichtig. Man kann Erdnussmus als Brotaufstrich verspeisen, jedoch auch für die Herstellung von Salat-Dressings, Soßen, Dips, Erdnusssuppen und -cookies einsetzen. Aus Erdnussmus kann man auch selbst eine köstliche Erdnussmilch herstellen. Diese verleiht dem Müsli eine besondere Note sowie eine köstliche und besondere Geschmacksnuance. Selbstverständlich werden Nussmuse auch zum Backen sowie für die Herstellung und Produktion von Desserts und Frucht-Joghurts verwendet. In den vegetarischen als auch in den veganen Kochbüchern werden Nüsse darüber hinaus zum Binden von feinen Soßen verwendet. Großartige Rezeptvorschläge für die weitere Verwendung von Erdnüssen und Erdnussmus können Sie in den Kochbüchern der einschlägigen Buchhandlungen finden.

Herstellung von Erdnussmus

Erdnussmus wird bereits seit Jahrzehnten hergestellt. In den Anfangsjahren erfolgte die Herstellung noch per Hand, mittels eines steinernen Mahlwerkes und anschließender Abfüllung in die unterschiedlichsten Gefäße. Inzwischen wird das Erdnussmus qualitativ sehr hochwertig, mit modernster Technik in effektiven und schonenden Produktionsabläufen hergestellt. Das Rohprodukt, die Erdnuss, unterliegt bereits im Einkauf einer ständigen Qualitätssicherung und -prüfung. Anschließend werden die Erdnüsse frisch geröstet und können erst so den vollen Geschmack entfalten. Nachdem sie anschließend gemahlen und zu Mus verarbeitet wurden, füllt man die fertige Erdnussspezialität in formschöne Gläser, die mit einem wirksamen Aufkleber für das tolle Produkt, seine Qualität und deren gesunde Inhaltsstoffe werben.

Bei der Herstellung von Erdnussmus werden Erdnüsse in einer speziellen Rösterei geröstet, blanchiert und anschließend gemahlen. Durch die enthaltenen Fettanteile (50%) entsteht ein feines Mus, dem nichts mehr an Fetten hinzugefügt werden muss. Erdnussmus gibt es neben der süßen Variante ebenso in gesalzener Form, oder als Crunchy. Jede Form des Erdnussmus enthält die für Erdnüsse allgemein typischen hohen Bestandteile an Magnesium, Vitamin E und Eiweiß und sollte ohne Stabilisatoren und Emulgatoren hergestellt und mehrfach auf Aflatoxine hin (krebserregende Schimmelpilze) untersucht worden sein.

Haltbarkeit von Erdnussmus

Ein angebrochenes Glas Erdnussmus ist im Kühlschrank als auch bei normaler Zimmertemperatur relativ lange haltbar. Von entscheidender Bedeutung dabei ist, Erdnussmus jeweils mit einem frischen und sauberen Löffel zu entnehmen. Mit der Zeit bildet sich auf dem Mus eine ölige Schicht. Diese sollte man bis zur nächsten Nutzung auf dem Erdnussmus belassen, da sie sich schützend über das Mus legt und vor der Sauerstoffzufuhr schützt.

Herkunft der Erdnüsse

Bleibt abschließend nur noch die Überlegung, wo eigentlich die Erdnüsse herkommen, die zu Mus verarbeitet werden. Ursprünglich stammt die Nutzpflanze (Hülsenfrucht) aus den Anden Südamerikas und hat sich von dort in alle warmen Regionen der Erde verbreitet. Hauptanbaugebiete heute sind Westafrika, Indien, China, Nord- und Südamerika. Nach der Ernte werden die Früchte dehydriert und dann zur weiteren Verarbeitung Luft- oder Maschinen getrocknet. Für den biologischen Anbau wichtig ist, dass die Pflanzen auch keine chemischen Düngemittel oder Substarte in Gestalt von Spritzmitteln bekommen.

Ernährungsphysiologische Eigenschaften von Erdnussmus 

Wie allgemein bekannt ist, werden Nüsse bereits seit vielen Jahren als Nervennahrung bezeichnet, da sie über einen hohen Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen verfügen, die dem Körper Kraft, Energie und eine höhere geistige Leistungsfähigkeit vermitteln. Nüsse stärken aufgrund des darin befindlichen Vitamin B2 den Energiestoffwechsel und das vegetative Nervensystem, insbesondere bei besonders hoher Nervenbelastung. Darüber hinaus verfügen sie über zahlreiche weitere Vitamine, Calcium und Eisenbestandteile. Während Magnesium Knochen und Zähne stärkt sowie die Denk- und Muskelarbeit fördert, wirkt sich das Calcium positiv auf die Härte und Festigkeit der Knochen aus. Insbesondere werden hierbei die Enzymtätigkeit angeregt und die Muskeln aktiviert. Die Vitamine B1, B6 und E stärken u. a. die geistige Leistungsfähigkeit und sorgen wesentlich für den Energie- und Kohlenhydratwechsel. Sie sind wichtig für die Bildung neuer roter Blutkörperchen, schützen und stärken die körpereigenen Abwehrkräfte. Sie geben den Zellen darüber hinaus Schutz vor freien Radikalen und steuern die Zellteilung. Nüsse sind für den Körper enorm wichtig und gesundheitsfördernd.

 

Nährwert
(auf 100g Erdnussmus)
kcal: 630 KJ
KJ: 2636 KJ
Kohlenhydrate: 17 g
Proteine: 28 g
Fett: 50 g
Wasser: 1,8 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Erdnussmus)
Niacin: 15 mg
Vitamin A: 0 µg
Vitamin B1: 0,13 mg
Vitamin B2: 0,13 mg
Vitamin B6: 0,4 mg
Vitamin C: 0 mg
Vitamin E: 8,6 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Erdnussmus)
Calcium: 65 mg
Eisen: 2 mg
Kalium: 670 mg
Magnesium: 175 mg
Natrium: 17 mg
Phosphor: 410 mg

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse sind sehr gesund und sollten regelmäßig verzehrt werden. In den letzten Jahren wird vermehrt darauf hingewiesen, dass Samen und Nüsse durch die ungesättigten Fettsäuren gesund sind und der Körper regelmäßig damit versorgt werden sollte. Einig darüber sind sich die Wissenschaftler erst seit einigen Jahren, nachdem verschiedene Studien zum Verzehr von Samen und Nüsse gemacht wurden.

Cashewnuss

Cashewnuss

Seit dem 20. Jahrhundert erfreut sich die Cashewnuss reger Beliebtheit und steigender Nachfrage. Sie wurden ursprünglich im 16. Jahrhundert aus Brasilien nach Mosambik und Indien eingeführt und wurden im 19. Jahrhundert breitflächig in Afrika, Asien und Lateinamerika angebaut. Die Hauptheimat der Cashewnuss ist hauptsächlich Afrika und Asien. Da sie sehr anspruchslos ist, wachsen sie auch auf schlechten Böden. Die Cashewnuss ist eine Steinfrucht und gehört zum Schalenobst (Nussarten).

Erdnuss

Erdnuss

Die Erdnuss stammt aus der Familie der Hülsenfrüchte und ist eine Nutzpflanze. Aus botanischer Sicht ist die Erdnuss deshalb auch keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht und somit den Bohnen und Erbsen verwandt. Es liegt an der Konsistenz und dem hohen Fettgehalt und dem niedrigen Gehalt an Stärke, dass die Erdnuss mit den botanischen Nüssen verglichen wird. Der Anteil an Omega-3-Fettsäuren, der bekannt ist für botanische Nüsse, ist allerdings in der Erdnuss weitaus geringer. Im Englischen wird die Erdnuss „peanut" genannt, was zu Deutsch eigentlich "Erbsennuss" heißt. Die Erdnuss kann im Gegensatz zu anderen Hülsenfrüchten auch roh verköstigt werden.

Erdnuss, geröstet

Erdnuss, geröstet

Erdnüsse werden auch als Aschanti-, Arachis- oder Kamerunnüsse genannt und in der Schweiz als Spanische Nüsse bezeichnet. Die Erdnusspflanze ist eine Hülsenfrucht. Erdnüsse sind botanisch betrachtet daher auch keine Nüsse wie Walnüsse, Haselnüsse, Para- oder Kaschunüsse.

Erdnussflips

Erdnussflips

Erdnussflips oder auch Erdnussflocken genannt, gehören zur Familie des Knabbergebäcks und erfreuen sich seit Jahren größter Beliebtheit. Bei der Dragierung der Erdnussflips greift die Industrie auf Sonnenblumen- und Palmöl zurück. Das Sonnenblumenöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und zählt zu den besonders wertvollen Speiseölen, während das Palmöl zu 44% Prozent aus gesättigten und nur zu 39% aus ungesättigten Fettsäuren besteht.

Erdnussmus

Erdnussmus

Erdnussmus dient als Brotaufstrich, als Backzutat, als Bestandteil von Saucen oder als Dessert. Ist der Käufer in der Lage, sollte er sich Erdnussmus im Bioladen kaufen. Dann bekommt der Käufer eine reine Erdnussmasse, die als solche schon kalorienreich genug ist (2646 KJ pro 100g), die aber nicht mit Zusätzen von Zucker noch weiter belastet oder mit andern Dickungsmitteln, Fetten oder Ergänzungsstoffen gemischt wird.

Haselnuss

Haselnuss

Die Haselnuss ist eine Schalenfrucht die an einem Haselnussstrauch wächst, der auch in Deutschland beheimatet ist. Hauptanbaugebiet sind allerdings die Mittelmeerländer mit ihrem feuchten und warmen Klima. Der Fruchtkern der Haselnuss ist von einer sehr harten Schale umgeben, die geknackt werden muss damit die Haselnuss gegessen werden kann.

Kastanie-Marone

Kastanie-Marone

Das persische Wort "Kasutah" bedeutet übersetzt "die trockene Frucht" und bezeichnet den urtümlichen Begriff für die heute zu deutsch bekannte: Kastanie-Marone, oder auch anders, Esskastanie genannt. Im Altertum wurde die Nuss für ihren einzigartigen Geschmack sowie ihre wertvollen pflanzlichen Fette, sehr geschätzt und in vielen gebirgigen Gebieten angebaut. Meistens fand man die Nuss im Gebiet zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer.

Kokosmilch

Kokosmilch

Die Kokosmilch wird aus dem ausgedrückten Fruchtfleisch von der Kokosnuss gewonnen. Die Kokosmilch ist hingegen nicht mit dem Kokoswasser oder der Kokosnuss an sich zu verwechseln, dass Herstellungsverfahren ist grundlegend ein anderes. Vorab wird selbstverständlich die Kokosnuss geknackt. Dies geschieht heute mit einem maschinellen Verfahren. Die Kokosnüsse werden nach dem Knacken separiert. Das heißt, dass das Fruchtfleisch, bzw. die Schale, sowie auch das Kokoswasser von einander getrennt werden.

Kokosnuss

Kokosnuss

Die Kokosnuss wächst auf einem tropischen Baum aus der Familie der Palmengewächse, der Kokospalme, lateinisch bezeichnet als Cocos nucifera. Die Frucht gehört nicht zu den echten Nüssen, sie wird botanisch zu den Steinfrüchten gezählt. Hauptanbauländer sind unter anderem Indonesien, Philippinen, Indien, Brasilien und Sri Lanka.

Kokosraspel

Kokosraspel

Kokosraspel wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss hergestellt. Dies kann komplett aus getrockneten Früchten herausgelöst werden oder indem das Fruchtfleisch aus der Schale herausgefräst bzw. geraspelt wird. Im Idealfall geschieht dies kurz nach der Ernte, eine gewisse Lagerzeit führt aber zu keinen geschmacklichen oder qualitativen Einbußen, da der Wasseranteil für die Verarbeitung nicht relevant ist, denn anschließend wird die Kokosraspel getrocknet.

Weitere Bilder von Erdnussmus