Traubenkernöl

Traubenkernöl
Traubenkernöl

Traubenkernöl gehört zu den besten Pflanzenölen und findet in der Küche, in der Medizin und in der Kosmetik-branche vielseitige Verwendung. Es wird aus den Kernen der Weintraube gewonnen. Es ist eins der feinsten Öle, daher auch selten und teuer. Mehr als 2000 Kilogramm Trauben benötigt man um einen Liter Traubenkern- öl herzustellen.

 
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Traubenkernöl - Gut für den Körper

Herstellung von Traubenkernöl

Es kann in zwei verschieden Arten gewonnen werden,

  • Kaltpressung: Nach dem auspressen der Trauben bleibt das Trester übrig, aus diesem werden die Kerne gesiebt und bei warmer Luft getrocknet. Aus den getrockneten Kernen wird das Öl gepresst. Das Öl ist im Geschmack und Geruch intensive. Es hat seit vielen Jahrhunderten Tradition in der gesunden Ernährung. Das kalt gepresste Traubenkernöl hat eine kürzere Haltbarkeit.
  • Heißpressung: Die Kerne werden unter Wärmezufuhr gepresst. Danach wird das Traubenkernöl aufbereitet, auch raffiniert genannt. Dies bedeutet das Pigmente, Geruchs-, Geschmacks- und Bitterstoffe entfernt werden. Das Öl ist somit fast geruchs- und geschmacksneutral. Die Haltbarkeit ist durch die Raffination höher als bei der Kaltpressung.

Ernährung

Das Traubenkernöl hat einen hohen Vitamin E Gehalt, dies ist gut für Muskel, Herz, Gelenke, Augen, Kreislauf, Soffwechsel und Immunsystem.Das enthaltende Lezithin beeinflusst Gehirn, Blutbildung und Nerven positiv. Durch die Linolsäure im Öl kann der menschliche Körper Omega 3 Fettsäuren bilden. Es besitzt einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, dadurch eignet es sich auch als diätisches Nahrungsmittel.
Traubenkernöl ist das am höchsten erhitzbare Speiseöl. Der Rauchpunkt liegt bei circa 200° C, dadurch kann man es gut zum Braten nehmen. Auch in der kalten Küche ist es ein hervorragendes Speiseöl. Das Öl ist ein nussiges Würzmittel für Salate, Rohkostgerichte, für Müsli, Jogurt- und Quarkspeisen. Saucen und Marinaden gibt es ein nach Weinbeeren schmeckendes Aroma. Traubenkernöl passt zu allen Fleisch-, Fisch-, Geflügelgerichten und Käse.

Traubenkernöl  - Körperpflege

Traubenkernöl eignet sich sehr gut als Grundlage von kosmetischen Präperaten, es ist gut für die Haut. In einigen Länder wird es als Massageöl benutzt. Diese wirken positiv auf den Kreislauf. Die Konsistenz des Traubenkernöls ist fein, es ist nicht zu fettig und nicht zu trocken. Man benutzt es bei unreiner und fettiger Haut, es ist auch in Cellulitelotion enthalten. Die Haut kann das Traubenkernöl leicht aufnehmen und wird dadurch geschmeidig und weich. Damit unterstützt es auch die Zellneubildung.

Traubenkernöl Inhaltsstoffe

  • Gesättigte Fettsäuren: ca. 10%
  • Ölsäure: ca. 15%
  • Linolsäure: ca. 71%
  • Alpha - Linolensäure: Spuren
  • Gamma - Linolensäure: Spuren
  • Omega-6 zu Omega-3 Verhältnis: ca. 181:1
  • Vitamin E: ca. 70 mg / 100 ml
  • Begleitstoffe: reich an Vitaminen, Procyanidin

 

Nährwert
(auf 100g Traubenkernöl)
kcal: 900 KJ
KJ: 3766 KJ
Kohlenhydrate: 0 g
Proteine: 0 g
Fett: 100 g
Wasser: 0 g
Cholesterin: 1 mg
Vitamine
(auf 100g Traubenkernöl)
Niacin: mg
Vitamin A: µg
Vitamin B1: mg
Vitamin B2: mg
Vitamin B6: mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: 37 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Traubenkernöl)
Calcium: mg
Eisen: mg
Kalium: 1 mg
Magnesium: mg
Natrium: 0 mg
Phosphor: mg

Pflanzliche Fette und Öle

Pflanzliche Fette und Öle

Wir alle benötigen in unserer Nahrung unbedingt auch Fette, u.a. Pflanzliche Fette und Öle, diese sind für unseren Körper lebenswichtig, wenn auch immer wieder vor zu viel Fett gewarnt wird, wobei es sich hierbei hauptsächlich um die tierischen Fette handelt.

Baumwollsamenöl

Baumwollsamenöl

Das Baumwollsamenöl, auch als Cottonöl bezeichnet, ist ursprünglich ein Nebenprodukt der Baumwollproduktion. Die Baumwollpflanze ist eine äußerst vielseitige Pflanze. Aus den Samenhaaren gewinnt die Textilindustrie die Baumwollfasern. Die eigentlichen Samen werden dann nicht mehr benötigt. Aus ihnen wird das Baumwollsamenöl ausgepresst.

Erdnussöl

Erdnussöl

Erdnüsse haben mittlerweile auch im europäischen Speiseplan einen festen Platz eingenommen. Sie werden in vielen Formen angeboten und zählen mit zu den beliebtesten Nüssen. Im Pflanzenreich allerdings zählt die Erdnuss zur Familie der Hülsenfrüchtler, somit wird auch schnell deutlich dass es sich bei der Erdnuss botanisch nicht um eine Nuss handelt. Die Erdnuss ist nämlich eine Hülsenfrucht und somit nahe verwandt mit Erbsen und Bohnen. Allerdings weisen die Inhaltstoffe - nämlich viele pflanzliche Fette und ungesättigte Fettsäuren - eher auf eine Nuss hin, was ja auch namentlich auf diese Frucht zutrifft.

Kokosfett

Kokosfett

Kokosfett, auch Kokosöl genannt, ist ein klares, reines Öl mit einem milden, leicht aromatischen Geschmack. Es ist reich an gesättigten Fettsäuren und galt damit gemeinhin lange Zeit als ungesund. Die jedoch ebenfalls enthaltene Laurinsäure wirkt sich positiv auf das körperliche Befinden des Menschen aus, was diesen Nachteil wieder ausgleicht. Kokosfett ist ein sehr hochwertiges Pflanzenfett, welches mittlerweile sein negatives Image ablegen konnte und bei der Nahrungsmittelzubereitung inzwischen eine große Rolle spielt.

Olivenöl

Olivenöl

Olivenöl ist ein pflanzliches Öl aus dem Mittelmeerraum. Durch den gesundheitlichen Aspekt findet es auch in Deutschland immer beliebter. Spanien ist der Hauptlieferant dieser pflanzlichen Öle, danach folgen Italien und Portugal. Das aus dem Kern und Fruchtfleisch gepresste Pflanzenöl nennt man Olivenöl. Es ist vielseitig verwendbar. Ob Olivenöl für Salat, zum Marinieren oder Braten von Fleisch und Fisch benutzt wird - es ist geschmacklich sehr intensiv. Olivenöle gibt es mittlerweile in sehr vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Palmöl

Palmöl

Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalmen - Frucht gewonnen. Die Früchte werden sterilisiert und anschließend gepresst. Dadurch entsteht rohes Palmöl. Aufgrund des hohen Carotin - Gehaltes hat das rohe Palmöl eine orangerote Farbe, welche durch raffinieren wieder eine klare und helle Farbe erhält. Der Duft von hochwertigem frischen Palmöl erinnert an Veilchen und hat einen süsslichen, vollmundigen Geschmack.

Rapsöl

Rapsöl

Sicher haben Sie schon einmal im Frühjahr die herrlichen, gelb blühenden Rapsfelder gesehen. Die Rapspflanze ist eine Nutzpflanze, die wegen ihrer Ölhaltigkeit geschätzt wird. Aus den Samen der Rapspflanze wird das Rapsöl gewonnen. Rapsöl ist ein einheimisches Lebensmittel. Ein Teil des Rohstoffes wird importiert, beispielsweise von osteuropäischen Anbauern, und von deutschen Betrieben weiterverarbeitet. Wer zu diesem Öl greift, stärkt die hiesigen Erzeuger und hilft, die Umwelt von Transporten über weite Strecken zu verschonen.

Distelöl

Distelöl

Distelöl , auch Safloröl genannt, ist ein pflanzliches Öl. Es wird aus den Samen der Färberdistel (carthamus) gewonnen. Diese gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihre Hauptbestandteile sind 10% ungesättigte Fettsäuren, 12% einfach ungesättigte Fettsäure und zu 78% zweifach ungesättigte Fettsäure (niedrigviskos).

Sojaöl

Sojaöl

Das Sojaöl ist ein raffiniertes, vielfach verwendbares Pflanzenöl und wird aus dem Samen der Sojabohne (Glycine max) gewonnen. Die Sojabohne ist eine Nutzpflanze und gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler wie z.B. die Gartenbohne und hat einen für Bohnen ungewöhnlich hohen Ölgehalt. Das Sojaöl zählt zu den pflanzlichen Fetten. Es wird, oft auch versteckt, bei harten Brat- und Backfetten beigemengt oder zur Herstellung von Margarinen verwendet. Auch in Linoleum, Seifen, Back- und Süßwaren oder als Zusatz bei anderen Ölen verwendet.

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse sind sehr gesund und sollten regelmäßig verzehrt werden. In den letzten Jahren wird vermehrt darauf hingewiesen, dass Samen und Nüsse durch die ungesättigten Fettsäuren gesund sind und der Körper regelmäßig damit versorgt werden sollte. Einig darüber sind sich die Wissenschaftler erst seit einigen Jahren, nachdem verschiedene Studien zum Verzehr von Samen und Nüsse gemacht wurden.

Steirisches Kürbiskernöl

Steirisches Kürbiskernöl

Österreich ist für viele Dinge bekannt; nicht alle Menschen kennen aber das nussige Kürbiskernöl der Region Steiermark. Dabei sichert es die Existenz vieler österreichischer Bauern. Doch beim Kauf des Öls sind einige Hinweise zu beachten – nicht immer ist das drin, was versprochen wird.

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