Maiskeimöl

Maiskeimöl
Maiskeimöl

Maiskeimöl (Oleum Maydis embryonis) ist ein rein pflanzliches, heiß- oder kaltgepreßtes Öl und wie der Name schon sagt aus Maiskeimen hergestellt. 50 Kilo Mais werden benötigt um einen halben Liter Öl herzustellen, daß sind etwa 60.000 Maiskeime. Das so erhaltene Öl ist farblos, geschmacksneutral und fast geruchlos, das heißt, es kann in der Küche unbegrenzt mit anderen Lebensmittel kombiniert werden.

 
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Tipps zur Aufbewahrung von Maiskeimöl

Maiskeimöl hat von Natur aus einen sehr hohen Vitamin E Gehalt, etwa 35 mg auf 100 ml, was das Öl halbarer macht. Dunkel und kühl gelagert hält sich das Öl mehrere Monate.

Reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren

Maiskeimöl hat den höchsten Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, mehr als 50 % und ist cholesterinfrei. Nur Distelöl und Sonnenblumenöl weisen ähnlich hohe Werte auf.

Maiskeimöl schonend anwenden

Durch den hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren ist es zum Fritieren, Kochen oder Backen allerdings nicht besonders geeignet, da über 160 Grad die wertvollen ungesättigten Fettsäuren zerstört werden. Generell läßt sich das Öl bis zu 200 Grad erhitzen. Es darf auf keinen Fall rauchen, denn hierbei entstehen krebserzeugende Giftstoffe. Dies gilt auch für alle anderen Öle. Margarine, Mayonaise, Babynahrung und Diätnahrung werden ebenfalls unter Verwendung von Maiskeimöl hergestellt.

Maiskeimöl in der Küche

Für die Küche ist es jedoch sicherlich eines der besten Lösungen für Salatsoßen und Marinaden. In der Kosmetikherstellung findet es wegen seines hohen Vitamin E Gehalts Anwendung in Cremes, Ölen, Haarprodukten und Seifen. Ebenso wird es in Medizin, Lederpflegeprodukten, Farben, und Schmierstoffen verarbeitet.

Wissenswertes über den Mais

Mais stammt ursprünglich aus der Gegend zwischen Peru und Mexico. Um die 5000 v.Chr begann die Kultivierung. Nach Europa kam die Pflanze im 17. Jahrhundert. Sie ist ein Eiweißlieferant und wird ebenfalls in Stärken und Puddings verwendet. Mais hat einen großartigen Ernährungswert und etwa 35% Ölanteil. Nach der Ernte wird der Mais entkernt, eingeweicht, ausgelesen, gewaschen, und in trockenem Zustand gepreßt. Das so gewonnene rohe Maiskeimöl wird nun raffiniert und ist zum Schluß goldgelb mit einem leichten Maisgeruch. Der Kaloriegehalt liegt bei 884 kcal in 100 g Öl, was bei Süßspeisen und Babynahrung unbedingt zu bedenken ist.

Wirksamer Schutz bei Rheuma

Zum Schluß darf noch einmal auf die essentielle Funktion der ungesättigten Fettsäuren in Maiskeimöl hingewiesen werden: täglich 2 bis 3 Eßlöffel Öl reichen aus, um in Körper und Gehirn wirksam zu werden. Die ungesättigten Fettsäuren helfen dem Stoffwechsel, verbessern entzündliche und rheumatische Erkrankungen und Blutfluß, schützen vor Gefäßerkrankungen und sind direkt am Aufbau der Nervenzellen beteiligt. Außer Energie im Gehirn bringt das kostengünstige Maiskeimöl dann zusätzlich noch den Schutz vor freien Radikalen und Oxidationsschäden. Bitte nicht vergessen: 2 bis 3 Eßlöffel täglich.

 

Nährwert
(auf 100g Maiskeimöl)
kcal: 900 KJ
KJ: 3766 KJ
Kohlenhydrate: 0 g
Proteine: 0 g
Fett: 100 g
Wasser: 0 g
Cholesterin: 2 mg
Vitamine
(auf 100g Maiskeimöl)
Niacin: mg
Vitamin A: 23 µg
Vitamin B1: mg
Vitamin B2: mg
Vitamin B6: mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: 31,1 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Maiskeimöl)
Calcium: 15 mg
Eisen: 1,3 mg
Kalium: 1 mg
Magnesium: mg
Natrium: 1 mg
Phosphor: mg

Pflanzliche Fette und Öle

Pflanzliche Fette und Öle

Wir alle benötigen in unserer Nahrung unbedingt auch Fette, u.a. Pflanzliche Fette und Öle, diese sind für unseren Körper lebenswichtig, wenn auch immer wieder vor zu viel Fett gewarnt wird, wobei es sich hierbei hauptsächlich um die tierischen Fette handelt.

Baumwollsamenöl

Baumwollsamenöl

Das Baumwollsamenöl, auch als Cottonöl bezeichnet, ist ursprünglich ein Nebenprodukt der Baumwollproduktion. Die Baumwollpflanze ist eine äußerst vielseitige Pflanze. Aus den Samenhaaren gewinnt die Textilindustrie die Baumwollfasern. Die eigentlichen Samen werden dann nicht mehr benötigt. Aus ihnen wird das Baumwollsamenöl ausgepresst.

Erdnussöl

Erdnussöl

Erdnüsse haben mittlerweile auch im europäischen Speiseplan einen festen Platz eingenommen. Sie werden in vielen Formen angeboten und zählen mit zu den beliebtesten Nüssen. Im Pflanzenreich allerdings zählt die Erdnuss zur Familie der Hülsenfrüchtler, somit wird auch schnell deutlich dass es sich bei der Erdnuss botanisch nicht um eine Nuss handelt. Die Erdnuss ist nämlich eine Hülsenfrucht und somit nahe verwandt mit Erbsen und Bohnen. Allerdings weisen die Inhaltstoffe - nämlich viele pflanzliche Fette und ungesättigte Fettsäuren - eher auf eine Nuss hin, was ja auch namentlich auf diese Frucht zutrifft.

Kokosfett

Kokosfett

Kokosfett, auch Kokosöl genannt, ist ein klares, reines Öl mit einem milden, leicht aromatischen Geschmack. Es ist reich an gesättigten Fettsäuren und galt damit gemeinhin lange Zeit als ungesund. Die jedoch ebenfalls enthaltene Laurinsäure wirkt sich positiv auf das körperliche Befinden des Menschen aus, was diesen Nachteil wieder ausgleicht. Kokosfett ist ein sehr hochwertiges Pflanzenfett, welches mittlerweile sein negatives Image ablegen konnte und bei der Nahrungsmittelzubereitung inzwischen eine große Rolle spielt.

Olivenöl

Olivenöl

Olivenöl ist ein pflanzliches Öl aus dem Mittelmeerraum. Durch den gesundheitlichen Aspekt findet es auch in Deutschland immer beliebter. Spanien ist der Hauptlieferant dieser pflanzlichen Öle, danach folgen Italien und Portugal. Das aus dem Kern und Fruchtfleisch gepresste Pflanzenöl nennt man Olivenöl. Es ist vielseitig verwendbar. Ob Olivenöl für Salat, zum Marinieren oder Braten von Fleisch und Fisch benutzt wird - es ist geschmacklich sehr intensiv. Olivenöle gibt es mittlerweile in sehr vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Palmöl

Palmöl

Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalmen - Frucht gewonnen. Die Früchte werden sterilisiert und anschließend gepresst. Dadurch entsteht rohes Palmöl. Aufgrund des hohen Carotin - Gehaltes hat das rohe Palmöl eine orangerote Farbe, welche durch raffinieren wieder eine klare und helle Farbe erhält. Der Duft von hochwertigem frischen Palmöl erinnert an Veilchen und hat einen süsslichen, vollmundigen Geschmack.

Rapsöl

Rapsöl

Sicher haben Sie schon einmal im Frühjahr die herrlichen, gelb blühenden Rapsfelder gesehen. Die Rapspflanze ist eine Nutzpflanze, die wegen ihrer Ölhaltigkeit geschätzt wird. Aus den Samen der Rapspflanze wird das Rapsöl gewonnen. Rapsöl ist ein einheimisches Lebensmittel. Ein Teil des Rohstoffes wird importiert, beispielsweise von osteuropäischen Anbauern, und von deutschen Betrieben weiterverarbeitet. Wer zu diesem Öl greift, stärkt die hiesigen Erzeuger und hilft, die Umwelt von Transporten über weite Strecken zu verschonen.

Distelöl

Distelöl

Distelöl , auch Safloröl genannt, ist ein pflanzliches Öl. Es wird aus den Samen der Färberdistel (carthamus) gewonnen. Diese gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihre Hauptbestandteile sind 10% ungesättigte Fettsäuren, 12% einfach ungesättigte Fettsäure und zu 78% zweifach ungesättigte Fettsäure (niedrigviskos).

Sojaöl

Sojaöl

Das Sojaöl ist ein raffiniertes, vielfach verwendbares Pflanzenöl und wird aus dem Samen der Sojabohne (Glycine max) gewonnen. Die Sojabohne ist eine Nutzpflanze und gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler wie z.B. die Gartenbohne und hat einen für Bohnen ungewöhnlich hohen Ölgehalt. Das Sojaöl zählt zu den pflanzlichen Fetten. Es wird, oft auch versteckt, bei harten Brat- und Backfetten beigemengt oder zur Herstellung von Margarinen verwendet. Auch in Linoleum, Seifen, Back- und Süßwaren oder als Zusatz bei anderen Ölen verwendet.

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse sind sehr gesund und sollten regelmäßig verzehrt werden. In den letzten Jahren wird vermehrt darauf hingewiesen, dass Samen und Nüsse durch die ungesättigten Fettsäuren gesund sind und der Körper regelmäßig damit versorgt werden sollte. Einig darüber sind sich die Wissenschaftler erst seit einigen Jahren, nachdem verschiedene Studien zum Verzehr von Samen und Nüsse gemacht wurden.

Steirisches Kürbiskernöl

Steirisches Kürbiskernöl

Österreich ist für viele Dinge bekannt; nicht alle Menschen kennen aber das nussige Kürbiskernöl der Region Steiermark. Dabei sichert es die Existenz vieler österreichischer Bauern. Doch beim Kauf des Öls sind einige Hinweise zu beachten – nicht immer ist das drin, was versprochen wird.

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