Kürbiskernöl

Kürbiskernöl
Kürbiskernöl

Hochwertige pflanzliche Fette und Öle gehören unbedingt zu einer gesunden, leichten und bekömmlichen Ernährung. Ein Großteil der wichtigsten Vitamine sind fettlöslich und können ihre Wirkung nur in Verbindung mit Fett erschließen. Auch die Öle und Fette selbst enthalten eine Vielzahl von Vitaminen und Mineralstoffen. Während einige Öle geschmacksneutral sind, gibt es andere, die einen unverwechselbaren Geschmack haben. Hierzu gehört eines der wertvollsten und teuersten Pflanzenöle überhaupt, das Kürbiskernöl.

 
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Kürbiskernöl und seine Herkunft

Kürbiskernöl wird gewonnen aus den Kernen des steirischen Ölkürbis, einer regionalen Sorte des Gartenkürbis. Durch seine weichen, nicht verholzten Kerne wird die Ölherstellung enorm erleichtert. Hauptanbaugebiet sind die österreichischen Bundesländer Steiermark und Burgenland. Aber auch in den Nachbarländern Slowenien und Ungarn wird diese Kürbisart angebaut und Kürbiskernöl hergestellt. Der steirische Ölkürbis und sein Produkt, das echte "Steirische Kürbiskernöl" ist als Begriff von der EU geografisch geschützt. Das Öl unterliegt einer ständigen Kontrolle und ist mit einem Prüfsiegel ausgezeichnet. Die dunkelgrüne Farbe des Pflanzenöls, das an Schmieröl erinnert, gab ihm den Beinamen "Schwarzes Gold der Steiermark.

Gewinnung von Kürbiskernöl

Die Kürbiskerne werden vom Fruchtfleisch getrennt und anschließend von allen Schalenresten befreit und gewaschen. Nach dem Trocknen ist der Wassergehalt in den Kernen auf ca. 8% reduziert. Dadurch sind die Samen lange haltbar und lagerfähig. Die trockenen Kerne werden ausgemahlen und mit Salz und Wasser versetzt. Anschließend wird diese Masse langsam und vorsichtig geröstet bis das Wasser verdunstet ist. Dieser Vorgang verleiht dem Kürbiskernöl seinen charakteristischen nussigen, leicht rauchigen Geschmack. Die Masse wird in einer Ölmühle gepresst um das dunkelgrüne, dickflüssige Öl zu gewinnen. Für einen Liter dieses hochwertigen Pflanzenöls benötigt man 2,5 bis 3 kg Kürbiskerne von etwa 35 Kürbissen. Das erklärt auch den Preis von 7 bis 15 € für einen halben Liter Kürbiskernöl.

Lagerfähigkeit von Kürbiskernöl

Die Kerne des Ölkürbis sind durch die spezielle Verarbeitung sehr lange haltbar. Dadurch können die Ölmühlen das pflanzliche Öl über das ganze Jahr nach Bedarf in kleinen Mengen herstellen. Das fertige Öl , das in dunklen Flaschen angeboten wird, ist sehr lichtempfindlich und sollte kühl und dunkel aufbewahrt werden. Unter Einfluss von Sonnenlicht wird es bitter und und büßt einen Teil seiner wertvollen Inhaltstoffe ein. Angebrochene Flaschen sollten im Kühlschrank aufbewahrt und möglichst rasch verbraucht werden. Original verschlossene Flaschen sind neun Monate haltbar.

Kürbiskernöl - Verwendung in der Küche

Kürbiskernöl hat einen sehr niedrigen Rauchpunkt und ist deshalb zum Backen und Braten ungeeignet. Zu frischen Salaten und Tomaten passt es hervorragend. Zum Verfeinern von Frischkäse, Hartkäse und sogar Süßspeisen ist Kürbiskernöl bestens geeignet. Sein feines nussiges Aroma macht Pellkartoffeln zu einer wahren Delikatesse. Das einzigartige Aroma des Kernöls entfaltet sich am besten bei Zimmertemperatur.

Verwendung als Volksmedikament und in der Körperpflege

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Kürbiskernöls machen es zum Therapeutikum bei erhöhtem Blutdruck. Es reguliert den Fettstoffwechsel, da es leicht verdaulich und cholesterinfrei ist. In der Volksmedizin wird Kürbiskernöl eingesetzt gegen Inkontinenz, Blasenentzündung, Reizblase und bei Prostatabeschwerden. Äußerlich angewendet heilt es rissige und spröde Haut.

Gesunde Fette

Eine gesunde Ernährung besteht nicht nur aus Obst, Gemüse und Vollkornprodukten. Oft reicht es schon aus, das Fett, das man isst zu reduzieren und tierische Fette, die zuviel gesättigte Fettsäuren enthalten, durch hochwertige pflanzliche Fette und Öle zu ersetzen. Neben geschmacksneutralen Ölen und Fetten, die für alles geeignet sind, kann es zu einem Geschmackserlebnis der besonderen Art werden, das charakteristische Kürbiskernöl zu probieren und gewohnten Speisen dadurch einen völlig neuen Touch zu geben.

 

Nährwert
(auf 100g Kürbiskernöl)
kcal: 900 KJ
KJ: 3766 KJ
Kohlenhydrate: 0 g
Proteine: 0 g
Fett: 100 g
Wasser: 0 g
Cholesterin: 3 mg
Vitamine
(auf 100g Kürbiskernöl)
Niacin: mg
Vitamin A: µg
Vitamin B1: mg
Vitamin B2: mg
Vitamin B6: mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: 4 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Kürbiskernöl)
Calcium: 0 mg
Eisen: mg
Kalium: 1 mg
Magnesium: mg
Natrium: 0 mg
Phosphor: mg

Pflanzliche Fette und Öle

Pflanzliche Fette und Öle

Wir alle benötigen in unserer Nahrung unbedingt auch Fette, u.a. Pflanzliche Fette und Öle, diese sind für unseren Körper lebenswichtig, wenn auch immer wieder vor zu viel Fett gewarnt wird, wobei es sich hierbei hauptsächlich um die tierischen Fette handelt.

Baumwollsamenöl

Baumwollsamenöl

Das Baumwollsamenöl, auch als Cottonöl bezeichnet, ist ursprünglich ein Nebenprodukt der Baumwollproduktion. Die Baumwollpflanze ist eine äußerst vielseitige Pflanze. Aus den Samenhaaren gewinnt die Textilindustrie die Baumwollfasern. Die eigentlichen Samen werden dann nicht mehr benötigt. Aus ihnen wird das Baumwollsamenöl ausgepresst.

Erdnussöl

Erdnussöl

Erdnüsse haben mittlerweile auch im europäischen Speiseplan einen festen Platz eingenommen. Sie werden in vielen Formen angeboten und zählen mit zu den beliebtesten Nüssen. Im Pflanzenreich allerdings zählt die Erdnuss zur Familie der Hülsenfrüchtler, somit wird auch schnell deutlich dass es sich bei der Erdnuss botanisch nicht um eine Nuss handelt. Die Erdnuss ist nämlich eine Hülsenfrucht und somit nahe verwandt mit Erbsen und Bohnen. Allerdings weisen die Inhaltstoffe - nämlich viele pflanzliche Fette und ungesättigte Fettsäuren - eher auf eine Nuss hin, was ja auch namentlich auf diese Frucht zutrifft.

Kokosfett

Kokosfett

Kokosfett, auch Kokosöl genannt, ist ein klares, reines Öl mit einem milden, leicht aromatischen Geschmack. Es ist reich an gesättigten Fettsäuren und galt damit gemeinhin lange Zeit als ungesund. Die jedoch ebenfalls enthaltene Laurinsäure wirkt sich positiv auf das körperliche Befinden des Menschen aus, was diesen Nachteil wieder ausgleicht. Kokosfett ist ein sehr hochwertiges Pflanzenfett, welches mittlerweile sein negatives Image ablegen konnte und bei der Nahrungsmittelzubereitung inzwischen eine große Rolle spielt.

Olivenöl

Olivenöl

Olivenöl ist ein pflanzliches Öl aus dem Mittelmeerraum. Durch den gesundheitlichen Aspekt findet es auch in Deutschland immer beliebter. Spanien ist der Hauptlieferant dieser pflanzlichen Öle, danach folgen Italien und Portugal. Das aus dem Kern und Fruchtfleisch gepresste Pflanzenöl nennt man Olivenöl. Es ist vielseitig verwendbar. Ob Olivenöl für Salat, zum Marinieren oder Braten von Fleisch und Fisch benutzt wird - es ist geschmacklich sehr intensiv. Olivenöle gibt es mittlerweile in sehr vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Palmöl

Palmöl

Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalmen - Frucht gewonnen. Die Früchte werden sterilisiert und anschließend gepresst. Dadurch entsteht rohes Palmöl. Aufgrund des hohen Carotin - Gehaltes hat das rohe Palmöl eine orangerote Farbe, welche durch raffinieren wieder eine klare und helle Farbe erhält. Der Duft von hochwertigem frischen Palmöl erinnert an Veilchen und hat einen süsslichen, vollmundigen Geschmack.

Rapsöl

Rapsöl

Sicher haben Sie schon einmal im Frühjahr die herrlichen, gelb blühenden Rapsfelder gesehen. Die Rapspflanze ist eine Nutzpflanze, die wegen ihrer Ölhaltigkeit geschätzt wird. Aus den Samen der Rapspflanze wird das Rapsöl gewonnen. Rapsöl ist ein einheimisches Lebensmittel. Ein Teil des Rohstoffes wird importiert, beispielsweise von osteuropäischen Anbauern, und von deutschen Betrieben weiterverarbeitet. Wer zu diesem Öl greift, stärkt die hiesigen Erzeuger und hilft, die Umwelt von Transporten über weite Strecken zu verschonen.

Distelöl

Distelöl

Distelöl , auch Safloröl genannt, ist ein pflanzliches Öl. Es wird aus den Samen der Färberdistel (carthamus) gewonnen. Diese gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihre Hauptbestandteile sind 10% ungesättigte Fettsäuren, 12% einfach ungesättigte Fettsäure und zu 78% zweifach ungesättigte Fettsäure (niedrigviskos).

Sojaöl

Sojaöl

Das Sojaöl ist ein raffiniertes, vielfach verwendbares Pflanzenöl und wird aus dem Samen der Sojabohne (Glycine max) gewonnen. Die Sojabohne ist eine Nutzpflanze und gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler wie z.B. die Gartenbohne und hat einen für Bohnen ungewöhnlich hohen Ölgehalt. Das Sojaöl zählt zu den pflanzlichen Fetten. Es wird, oft auch versteckt, bei harten Brat- und Backfetten beigemengt oder zur Herstellung von Margarinen verwendet. Auch in Linoleum, Seifen, Back- und Süßwaren oder als Zusatz bei anderen Ölen verwendet.

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse sind sehr gesund und sollten regelmäßig verzehrt werden. In den letzten Jahren wird vermehrt darauf hingewiesen, dass Samen und Nüsse durch die ungesättigten Fettsäuren gesund sind und der Körper regelmäßig damit versorgt werden sollte. Einig darüber sind sich die Wissenschaftler erst seit einigen Jahren, nachdem verschiedene Studien zum Verzehr von Samen und Nüsse gemacht wurden.

Steirisches Kürbiskernöl

Steirisches Kürbiskernöl

Österreich ist für viele Dinge bekannt; nicht alle Menschen kennen aber das nussige Kürbiskernöl der Region Steiermark. Dabei sichert es die Existenz vieler österreichischer Bauern. Doch beim Kauf des Öls sind einige Hinweise zu beachten – nicht immer ist das drin, was versprochen wird.

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