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Baumwollsamenöl
Baumwollsamenöl

Baumwollsamenöl

Das Baumwollsamenöl, auch als Cottonöl bezeichnet, ist ursprünglich ein Nebenprodukt der Baumwollproduktion. Die Baumwollpflanze ist eine äußerst vielseitige Pflanze. Aus den Samenhaaren gewinnt die Textilindustrie die Baumwollfasern. Die eigentlichen Samen werden dann nicht mehr benötigt. Aus ihnen wird das Baumwollsamenöl ausgepresst.

Baumwollsamenöl - Herkunft und Gewinnung

Die Baumwolle ist eine Naturfaser, die von den Menschen bereits seit tausenden von Jahren für die Herstellung von Textilien genutzt wird. Seit dem 20. Jahrhundert verliert sie jedoch für die Textilproduktion zunehmend an Bedeutung, da Kunstfasern leichter und in größeren Mengen herstellbar sind. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen heute in den südlichen USA, Brasilien, China und Indien. In Europa wird Baumwolle vor allem in den südlichen Ländern, wie Spanien und Griechenland angebaut.

Um einen Liter Baumwollsamenöl herstellen zu können werden etwa 3-5 Kilogramm Baumwollsamen benötigt. Die Samenkörner werden zunächst vollständig gereinigt und dann zerkleinert, wobei sich die Kerne von den Samenhülsen trennen. Danach wird das Öl durch Auspressung oder durch Extraktion unter Zuhilfenahme eines Lösungsmittels gewonnen. Das Rohöl muss anschließend noch raffiniert werden um Giftstoffe und Eiweiße herauszufiltern. Dabei wird es entsäuert, gebleicht, entschleimt und entfärbt. Das Endprodukt ist ein strohgelbes Öl mit leicht nussigem Geschmack und erdigem Duft. Die nach dem Pressen übrigen Rückstände, Ölkuchen genannt, werden als Viehfutter weiter verarbeitet.

Baumwollsamenöl - Haltbarkeit/Lagerung

Idealerweise lagert Baumwollsamenöl kühl und dunkel. Geeignete Orte sind beispielsweise eine dunkle Speisekammer oder der Kühlschrank. Bei unsachgemäßer Lagerung, insbesondere unter wehöhtem Lichteinfall sinkt die Haltbarkeit drastisch und das Öl wird schnell ranzig. Ungeöffnet ist das Baumwollsamenöl bis zu 12 Monate haltbar. Angebrochene Flaschen sollten jedoch schnell verbraucht werden.

Verwendung in der Küche von Baumwollsamenöl

Baumwollsamenöl wird in der Küche hauptsächlich als Brat-, Back- und Frittieröl genutzt. Da jedoch die Baumwollpflanze viel mit Pestiziden behandelt wird, die sich vor allem in den Samen anreichern und auch durch die Raffination nicht garantiert entfernt werden können, konnte sich das Baumwollsamenöl bislang als Speiseöl nicht durchsetzen. Daher wird es hauptsächlich zur Herstellung von Margarine und in der Seifenproduktion verwendet. Es kommt jedoch auch als Treibstoff zum Beispiel für Dieseltraktoren zum Einsatz.

Baumwollsamenöl - Inhaltsstoffe und Gesundheit

Baumwollsamenöl besteht zu 26% aus gesättigten Fettsäuren, zu 18% aus einfach ungesättigten Fettsäuren und zu 54% aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Weitere Inhaltsstoffe sind Vitamin E, Spurenelemente wie Eisen und Mangan und Mineralstoffe (Magnesium, Kalium, Calcium). Baumwollsamenöl hilft den Cholesterinspiegel zu senken und beugt Herz- Kreislauferkrankungen vor. Der Anteil an Vitamin E wirkt sich positiv auf den Feuchtigkeitshaushalt der Haut aus und beugt vorzeitiger Hautalterung vor.

 

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