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Phytoöstrogene

Phytoöstrogene sind hormonähnliche Pflanzenstoffe, die auf den menschlichen Organismus eine ähnliche Wirkung erzielen wie die Hormone, die im menschlichen Körper vorkommen. Zu den Phytoöstrogenen zählen u.a. Isoflavone und Lignane aus der Gruppe der Polyphenole. Die phytoöstrogene Wirkung von Pflanzen wurde zum ersten Mal in den 1950iger Jahren bei Tieren entdeckt.

Welche Pflanzen enthalten Phytoöstrogene

Die Unfruchtbarkeit von Schafen, die auf Weiden viel Klee verzehrt hatten, konnte so erklärt werden. Es gibt eine Reihe von Pflanzen, die in unterschiedlichen Mengen die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehörenden Phytoöstrogene enthalten. So zum Beispiel Hopfen, Salbei, Bier, Traubensilberkerze, Frauenmantel, Ginseng, Sojabohnen, Rotklee und Granatapfel.

Medizinischer Nutzen von Phytoöstrogenen

Seit einigen Jahren sind die gesundheitsfördernden Wirkungen von Phytoöstrogenen in Bezug auf Menstruationsbeschwerden und den Wechseljahren in der Diskussion. In vielen Studien wurden die positiven Eigenschaften von Phytoöstrogenen nachgewiesen und eine Hormontherapie mit diesen natürlichen hormonähnlichen Stoffen einer traditionellen mit stark wirkenden Hormonpräparaten von vielen Patienten vorgezogen. Mit Phytoöstrogenpräparaten entgeht man dem Risiko von eventuellen starken Nebenwirkungen. Allerdings sind auch negative Folgen für die Gesundheit in der Diskussion. So könnte es sein, dass eine Ernährung mit Lebensmitteln, die viele Phytoöstrogene enthalten, dass Risiko für Unfruchtbarkeit so wie das Allergiepotential steigen lässt.

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