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Phytin

Der Stoff Phytin, der auch als Phytinsäure bekannt ist, kommt in Pflanzen vor und ist für deren Stoffwechselvorgänge unerlässlich. Phytin bindet und speichert Phosphat, das z.B. für das Wachstum der Pflanze nötig ist und so findet man Phytin u.a. vor allem in Keimling der Pflanze, aber auch in den Randschichten von Getreide ist Phytin konzentriert.

Positive Effekte von Phytin für den Menschen

Heute gilt Phytin in der Medizin als ein weiteres Element der zu den sekundären Pflanzenstoffen zu rechnenden Stoffe, die eine positive Wirkung auf die Gesundheit des menschlichen Organismus haben. So soll Phytin eine antikanzerogene Wirkung haben, da es Metalle im Körper binden kann, die u.a. ein Krebsrisiko darstellen können. Außerdem kann es einen positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel haben, da Phytin Stärke abbaut und so den Blutzuckerspiegel regulieren hilft. Lange Zeit galt Phytin aber als ein unerwünschter Stoff, da Phytin die Eigenschaft hat für den Menschen wichtige Mineralstoffe zu binden, so dass der Körper diese gar nicht resorbieren kann. Inzwischen weiß man aber, dass der Bearbeitung von Lebensmitteln durch Kochen oder bei der Brotherstellung ein Teil des Phytin zerstört oder aufgespalten wird.

In welchen Nahrungsmitteln kommt Phytin vor

Phytin kommt in größeren Mengen in Vollkornprodukten, Erdnüssen, Hülsenfrüchten und Getreide vor. Vor allem auch ist auch Kleie ein guter Phytin Lieferant, ebenso Mais und Sojaprodukte.

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