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Cis- und Trans-Fettsäuren

Transfettsäuren gehören zur Gruppe der ungesättigten Fettsäuren. Ihr natürliches Vorkommen ist nur in der Milch von Wiederkäuern zu finden. Im Pansen dieser Tiere leben Bakterien, welche Fettsäuren durch anaerobe bakterielle Stoffwechselprozesse in sogenannte Transfettsäuren umwandeln. Ihr molekularer Aufbau hat eine räumliche Struktur.

Cis- und Trans-Fettsäuren in Lebensmitteln

Die Doppelbindungen der ungesättigten Fettsäuren führen dazu, dass die Transfettsäuren eben diese unterschiedlichen räumlichen Formen annehmen. Weiter gibt es eine sogenannte cis-Konfiguration der Fettsäuren, bei der die Molekülstücke vor und hinter der Doppelbindung auf einer Seite liegen, während bei der Trans-form die Molekülketten in entgegengesetzte Richtungen weisen.

In Pflanzenölen treten Fettsäuren meist in der Cis-form auf, bei Prozessen wie der Fetthärtung geschieht eine partielle Umwandlung in die Trans-form. Transfettsäuren haben ihren Ursprung, was unsere Nahrung betrifft, meist in gehärteten Fetten. Sie entstehen bei deren Produktion: Sie sind in Margarine, Bratfetten und Nuss-Nougat-Cremes zu finden. Weiter bilden sich Transfettsäuren bei Erhitzung flüssiger Öle über den Rauchpunkt (was beim Frittieren oder wiederholtem Erhitzen von Fetten passiert). Transfettsäuren entstehen zudem als Nebenprodukte bei der partiellen Hydrierung mehrfach ungesättigter cis-Fettsäuren durch Isomerisierung. Bei der Herstellung von Margarine belief sich aufgrund der unvollständigen Härtung des Fetts der Anteil von Transfettsäuren auf bis zu 20%. Zur Zeit sind aufgrund veränderter Herstellungstechniken Produkte mit wesentlich geringerem Anteil zu erwerben.

Durch die Erhitzung von Pflanzenölen mit einem hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie etwa Linolsäure, entstehen Transfettsäuren ab 130 Grad Celsius, einer Temperatur, die beim Braten durchaus erreicht wird. Elaidinsäure ist ein Beispiel für eine Transfettsäure. Diese ist im Milchfett zu finden sowie häufig in gehärteten Pflanzenölen. Deren Schmelzpunkt liegt bei etwa 46 Grad Celsius. Ölsäure wiederum ist eine Cis-Fettsäure, die bis zu 80% in Olivenöl zu finden ist und deren Schmelzpunkt 13,5 Grad beträgt.

Die Gefahr von Trans-Fettsäuren für den Menschen

Der Konsum gehärteter Fette und damit von Transfettsäuren ist in den letzten Jahren aufgrund des Trends zum Verzehr von Convenience-Produkten deutlich gestiegen. Der Verzehr der Fettsäuren in der trans-form führt nach neuesten medizinischen Erkenntnissen zum Steigen des Gehaltes an LDL-Cholesterin im Blut. Dieses kann unter anderem zu koronaren Herzkrankheiten führen. Weiter kann maßloser Verzehr von Transfettsäuren zu Blutdruck, Empfindlichkeit gegenüber Insulin, Krebs und Allergien führen. Zahlreiche Studien und Untersuchungen belegen dies.

 

Inhaltsstoffe der Nahrung

Inhaltsstoffe der Nahrung

Eine ausgewogene Ernährung deckt im täglichen Bedarf alle Inhaltsstoffe im richtigen Maß ab. Bei der richtigen Zusammenstellung können zudem besonders wichtige Inhaltsstoffe berücksichtigt werden. Die natürlichen Inhaltsstoffe der Nahrung setzen sich aus Kohlenhydraten, Eiweißen, Fetten, Mineralien, Vitaminen, Ballaststoffen und Wasser zusammen.

Fett, Fette

Fett, Fette

Fette gehören neben Eiweißen und Kohlenhydraten zu den Grundnahrungsmitteln, die der Körper aufnimmt um Energie daraus zu gewinnen. Dabei steht die Energiegewinnung durch Fette mehr im Hintergrund, da der Körper die Energie meistens aus den Kohlenhydraten gewinnt. Fett wird meistens in bestimmten Bereichen des Körpers wie Bauch, Gesäß und Oberschenkel gelagert, da der Körper seine Energie aus den Kohlenhydraten bezieht. Durch körperliche Betätigung werden nach Verbrauch der Energien aus Kohlenhydraten auch die Energien aus Fetten verbraucht, dafür muss der Körper aber eine zeitlang pausenlos arbeiten.

Gesättigte Fettsäuren

Gesättigte Fettsäuren

Ungesättigte Fettsäuren sind mittlerweile Symbol und Spiegelbild der gesunden Ernährung geworden. Dabei ist die Schere der Expertenmeinungen über ungesättigte Fettsäuren sehr weit. Über deren Nutzen und Vorteile, empfohlene und sinnhafte Supplementation oder gar Mythen über die Wirksamkeit bei Krankheiten, gibt es die verschiedensten Meinungen. Ungesättigte Fettsäuren alleine würden jedoch für die gesunde Ernährung nicht ausreichen.

Ungesättigte Fettsäuren

Ungesättigte Fettsäuren

Ungesättigte Fettsäuren sind Fettsäuren mit einer oder mehreren Doppelbindungen in der Carbonkette. Bei natürlichen ungesättigten Fettsäuren sind die Verbindungen in der cis-Konfiguration. Diese Tatsache führt zu einem Knick von 30° in der Molekülkette. Die Folge davon ist ein sehr niedriger Schmelzpunkt. Ungesättigte Fettsäuren, die vom menschlichen Körper nicht synthetisiert werden können, sind für den Menschen essentiell und müssen über die Nahrung zugeführt werden.

Cis- und Trans-Fettsäuren

Cis- und Trans-Fettsäuren

Transfettsäuren gehören zur Gruppe der ungesättigten Fettsäuren. Ihr natürliches Vorkommen ist nur in der Milch von Wiederkäuern zu finden. Im Pansen dieser Tiere leben Bakterien, welche Fettsäuren durch anaerobe bakterielle Stoffwechselprozesse in sogenannte Transfettsäuren umwandeln. Ihr molekularer Aufbau hat eine räumliche Struktur.

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate sind mengenmäßig Hauptanteil in allen Kostformen oder sollten es - im Vergleich zu Fetten und Eiweiß - jedenfalls sein. Empfehlenswert ist eine Kohlenhydratzufuhr von 50 - 60 % der Gesamtenergiezufuhr. Unser Körper gewinnt aus diesem Nährstoff die nötige Energie zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen.

Ballaststoffe & Ballaststoffreiche Lebensmittel

Ballaststoffe & Ballaststoffreiche Lebensmittel

Ballaststoffe sind zum Großteil unverdauliche Bestandteile der Nahrung, welche vorwiegend pflanzlichen Ursprungs sind und zu den Kohlenhydraten gerechnet werden. Durch die Enzyme des Dünndarms können Ballaststoffe nicht zerlegt werden. Sie werden daher vom Stoffwechsel nicht direkt aufgenommen. Die Mikroorganismen des Dickdarms wandeln jedoch einen Großteil der Ballaststoffe in Fettsäuren um, und machen sie so für den Organismus verwertbar.

Eiweiß

Eiweiß

Definition: Unter Eiweiß versteht man zum einen das Protein, das lebenswichtige Eiweiß, welches eine umfangreiche Stoffklasse von organisch chemischen Verbindungen bildet und zum zweiten das Eiklar des Hühnereis. An dieser Stelle sei das lebensnotwendige und unentbehrliche Protein näher erläutert.

Vitamine

Vitamine

Vitamine sind organische Verbindungen, die für den Körper sehr wichtig sind. Einige Vitamine sind Coenzyme, die den Stoffwechselvorgang unterstützen. Da die Vitamine Stoffe sind, die der menschliche Körper nicht auf natürliche Weise herstellen kann, müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden in Form von einer gesunden Mischkost oder als Nahrungsergänzungsmittel.

Mineralstoffe - Ernährungslexikon

Mineralstoffe - Ernährungslexikon

Gesunde Ernährung ist die Grundlage einer gesunden Lebensweise. Das bedeutet, dass dem Körper ausreichend Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie weitere Stoffe, beispielsweise Ballaststoffe und Wasser, zugeführt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass dem Körper kein wahlloses Überangebot zugeführt wird, da besonders Krankheiten des metabolischen Syndroms, wie Diabetes Mellitus oder Adipositas, vergesellschaftet sind mit einem Nährstoffüberangebot.

Spurenelemente

Spurenelemente

Bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung werden neben Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße auch Spurenelemente den Körper hinzugefügt. Spurenelemente sind, wie Vitamine, essentiell. Dass heißt, der Körper benötigt diese unbedingt zum Leben und um die verschiedensten Körperfunktionen aufrecht zu halten.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe - so vielfältig wie das Pflanzenreich. Unsere Nahrungsmitteln sind längst nicht mehr nur Energielieferanten, die satt machen und im besten Fall auch noch gut schmecken, sondern sie sind echte Lebensmittel, die neben der Ernährung auch dem gesamten körperlichen und sogar dem geistig-seelischen Befinden dienen sollen.